Beschreibung

Die Fallstudienmethode (case study method) wurde vor über 100 Jahren an amerikanischen Business Schools als neue didaktische Methode eingeführt. Diese hat bei der Vermittlung von "narrativem Wissen" (lat. erzählendes Wissen, z.B. Marketing, Management) Vorteile gegenüber der klassischen Vorlesung, die auf die mittelalterliche Universität zurückgeht.

Bei der Fallstudienmethode kommen die Studierenden zunächst im Hörsaal des Labors zusammen, um die Fallstudie (z.B. Produkteinführung, Werbekonzept) zu lesen und zu besprechen. Danach geht es in die Gruppenarbeit, wobei kleine Gruppen von vier bis sechs Studierenden nach Recherche im Internet ihre Lösung der Aufgabe erarbeiten. Der betreuende Professor ist präsent und beantwortet Fragen. Zum Schluss kommen alle wieder im Hörsaal zusammen, um die Lösungen zu präsentieren, zu diskutieren und zu verteidigen.

So erlernen die Studierenden neben praktischem Fachwissen auch soziale Kompetenzen in der Teamarbeit und werden sicher im Präsentieren und Verteidigen eigener Konzepte gegenüber anderen.

Ausstattung

Die Case-Study-Projekträume sind in ausreichender Zahl mit moderner Hard- und Software ausgestattet. Die Ausstattung gestattet den Studierenden ein effizientes arbeiten und lernen.