Konsequente Praxisorientierung

 

Dieser Studiengang unterscheidet sich von den meisten (wirtschafts)psychologischen Studiengängen an Universitäten durch seine konsequente Praxisorientierung. Psychologiestudenten an Universitäten zum Beispiel werden in erster Linie auf wissenschaftliche Karrieren vorbereitet und daher intensiv mit Mathematik, Statistik und der Durchführung/Interpretation kontrollierter Laborexperimente konfrontiert. Dort werden Studenten von Professoren unterrichtet, die nur selten Unternehmen von Innen gesehen haben. Alle unsere Dozenten im Studiengang BMP blicken hingegen auf eine erfolgreiche Karriere in Unternehmen zurück und sind daher mit angewandten Problemstellungen bestens vertraut. Wir glauben, dass vor allem solche Lehrer andere Menschen auf die Praxis vorbereiten können, die die Praxis am eigenen Leib erlebt und über Jahre hinweg aktiv gestaltet haben.

Typische Inhalte und Fragestellungen

In diesem Studiengang beschäftigen sich Studierende und Dozenten mit einer großen Bandbreite spannender, anwendungsbezogener Inhalte und Fragestellungen aus der Schnittmenge von Betriebswirtschaft und Psychologie. Hier sind einige, wenige Beispiel für den ersten Eindruck:

  • Wie baut man eine neue Marke auf?
  • Welchen Einfluss hat eine Marke auf Kaufentscheidungen junger Menschen?
  • Nach welchen Gesetzmäßigkeiten funktionieren Märkte?
  • Wie kann die Eignung eines Bewerbers für bestimmte Herausforderungen zuverlässig vorhergesagt werden?Wie kann man mittels empirischer Forschungsmethoden untersuchen, welchen Einfluss unterschiedliche Arbeitsbedingungen auf die Zufriedenheit und Produktivität von Mitarbeitern haben?
  • Welche Rahmenbedingungen müssen Unternehmen schaffen, um Kreativität und Innovation zu ermöglichen?Unter welchen Voraussetzungen entscheiden sich Konsumenten für umweltfreundlichere aber teurere Produkte?
  • Wie kann man auf der Grundlage von Nutzerdaten im Internet zukünftige Kaufentscheidungen vorhersagen?Wie werden in Familien Entscheidungen bei teuren Produkten (z. B. Häusern, Autos) gefällt?
  • Wie erfolgt die Finanzierung eines Unternehmens?
  • Wie fällen Unternehmen Investitionsentscheidungen in unsicheren Zeiten?
  • Wie reagieren Haushalte auf Unsicherheit in den Märkten, wenn es um langfristige Investitionen geht?

Diese Liste ließe sich nach Belieben erweitern und soll nur einen ersten Vorgeschmack liefern. Gerade im Hauptstudium sind Studierende auch aufgefordert, eigene Fragestellungen einzubringen und zu bearbeiten.

 

 

Studienverlauf

Ihr Lernumfeld. Unsere Werte

Lernen erfolgt im Studiengang BMP grundsätzlich in kleinen Gruppen. 30 Studierende pro Semester erlauben eine andere Form des Lernens als Hörsäle mit mehreren Hundert Anwesenden. Unsere Studierenden genießen den individuellen, persönlichen Bezug untereinander und zu den Dozenten – meist über die Zeit des Studiums hinaus. Wechselseitiger Respekt und Offenheit sind für uns keine Floskeln sondern erlebbare Prinzipien unseres täglichen Miteinanders.

Alle Dozenten sehen sich einerseits einer erstklassigen Lehre verpflichtet. Wir legen andererseits aber auch besonderen Wert auf den eigenverantwortlichen Beitrag der Studierenden. Passives Zuhören und Auswendiglernen passt nicht in unser modernes Lehr- und Lernverständnis. Wir erwarten von unseren Studierenden aktives, kritisches Denken und Reflektieren. Dafür befähigen wir sie auch und bieten den notwendigen Rahmen.

Unsere Studierenden sind über die angebotenen Lehrveranstaltungen hinaus in der Weiterentwicklung unseres Studiengangs und der Fakultät aktiv. Zudem bieten zahlreiche studentische Initiativen (Enactus, studentische Unternehmensberatung, Unternehmensnetzwerk etc.) die Möglichkeit, sich auszuprobieren, Talente zu entdecken, Kontakte zu knüpfen (in- und außerhalb der Hochschule) oder nur Spaß zu haben.

 

Man traut es einem Campus in Villingen-Schwenningen beim ersten Gedanken vielleicht nicht zu, aber unsere Business School bietet ein höchst internationales Setting. Die meisten Lehrveranstaltungen finden in englischer Sprache statt. Studierende kommen aus allen Kontinenten (ca. 50% kommen aus dem Ausland). Alle Dozenten verfügen über viele Jahre internationaler Berufserfahrung. Auch dies ist Teil unserer gelebten Offenheit und eine Form, Individualität wertzuschätzen.