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Funktionslabor Physiotherapie

Funktionslabore Studienzentrum Freiburg (I26912-1)

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Die Funktionslabore Physiotherapie der Hochschule Furtwangen an der Fakultät Gesundheit, Sicherheit, Gesellschaft bieten eine hochwertige Laborausstattung und qualifiziertes Personal für angewandte Forschung und Lehre.

In den Funktionslaboren (Funktionslabor Bewegung und Ultraschalllabor) wird menschliche Bewegung und körperliche Leistungsfähigkeit von Gesunden sowie Patienten und Patientinnen mit objektiven Messmethoden erfasst.

Das Funktionslabor besteht seit 2016 und wird von der Hochschule Furtwangen am Standort Freiburg durch den Studiengang Physiotherapie betrieben. Seither konnte eine Vielzahl von Forschungsprojekten im Rahmen von Bachelorarbeiten realisiert werden. Zudem wird das Labor für Kooperationsprojekte und Drittmittelprojekte z.B. mit der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg und der Universität Stuttgart genutzt.

Team

Ausstattung

Elektromyographie
  • Mobile Elektrostimulation (Bioness® L300 Go)
  • 8 Myon aktos transmitter “nano” (incl. EMG + ACC sensor)
  • NeuroTrac® Simplex 
Kinematik
  • Inertial Measurement Units (IMUs) (9 Myon aktos-t Transmitter incl. GYR, ACC + MAG sensor and 6h onboard recording)
Leistungsphysiologie
  • Laufbandergometer mit Gewichtsentlastung (h/p cosmos® quasar med incl. Airwalk AP und Drehrichtungsumkehr)
  • Herzfrequenzmessung (Polar®)
  • Laktatmessung (Accutrend® Plus)
Bildgebender Ultraschall & Scherwellenelastografie
  • Diagnostischer Ultraschall (Supersonic™ Imagine Aixplorer® Ultimate)
Weitere Messtechnik
  • Handdynamometer (Jamar® Hydraulic Hand Evaluation Kit)
  • Manuelle Muskeltfunktionsprüfung (HOGGAN Scientific LLC, microFET2™)
  • Digitale Goniometrie (easyAngle, Meloq AB)
  • Infrarot Thermometrie
  • Functional Movement Screen (FMS™)
  • Y-Balance Test

Forschungsprojekte

  • Durch das Ministerium für Wissenschaft und Kunst Baden-Württemberg gefördertes Kooperationsprojekt „Muskelverspannungen messen?“ zwischen Prof. Angela Dieterich, Prof. Katrin Skerl (Institut für Technische Medizin, HFU) und Prof. Matthias Kohl (Institute of Precision Medicine, HFU) sowie Dr. Leonardo Gizzi und Prof. Oliver Röhrle des „Institute for Modelling and Simulation of Biomechanical Systems“ der Universität Stuttgart.
Beschreibung

Muskelverspannungen oder -schmerzen sind zwar klar spürbar, aber wir wissen wenig über damit einhergehende objektive Veränderungen im Muskel. Ultraschall-Scherwellenelastografie misst Muskelelastizität bzw. -steifigkeit und zeigt eine überraschend inhomogene Verteilung der Steifigkeit in aktiven Muskeln. In einem Projekt der Hochschule Furtwangen (Physiotherapie, Institut für Technische Medizin, Institute of Precision Medicine) und der Universität Stuttgart (Institut für Modellierung und Simulation biomechanischer Systeme) wollen wir untersuchen, wie lokale Muskelsteifigkeit mit lokaler elektrischer Muskelerregung zusammenhängt und ob sich dies abhängig von Alter oder arthrotischen Muskelschmerzen verändert.

Bachelorarbeiten

  • Andreas Haueise: „Autogenes Training zur Beeinflussung der Dehnfähigkeit der ischiocruralen Muskulatur und des wahrgenommenen Stresses gesunder Frauen“ (Elektromyografie, Scherwellenelastografie, Digitale Goniometrie)
  • Maximilian Hauptmann: „Verringert sich das Sturzrisiko bei Menschen mit einer Fußheberschwäche in der chronischen Phase nach Schlaganfall durch den Einsatz des funktionellen Elektrostimulationssystems Bioness L300 Go?“ (Bioness® L300 Go Elektrostimulation)
  • Jana Geromüller: „Hippotherapie als alternative Therapiemöglichkeit zur Verbesserung der funktionellen Beinachse und der Knieschmerzen bei Patienten mit Femoropatellarsyndrom“ (Inertial Measurement Units (IMUs))
  • Josephine Kerzel: "Auswirkungen des therapeutischen Kletterns auf die Kraftfähigkeit der Rumpfmuskulatur bei einer Jugendlichen mit idiopathischer Skoliose" (Elektromyografie, Digitale Goniometrie)
  • David Scheinost: „Das Kontraktionsverhalten der Oberschenkelmuskulatur bei aktiven Profi-Fußballerinnen mit unilateraler Kreuzbandrekonstruktion“ (Elektromyografie)