Werkstofftechnik-Studium: Eine Kombination aus Kreativität und Ingenieur-Knowhow

Details zum Bachelor-Studiengang

Das Werkstofftechnik-Studium konzentriert sich auf die Nutzung moderner Werkstoffe in allen technologischen Bereichen des Maschinenbaus, der Elektro- und Medizintechnik. Der siebensemestrige Bachelor-Studiengang Industrial Materials Engineering vereint die Disziplinen Materialkunde und -prüfung, Fertigungstechnik, Konstruktion, Kunststofftechnik, Keramik, Metalle, Oberflächen- und Nanotechnologie. Studierende lernen die Eigenschaften verschiedener Werkstoffe kennen und die gezielte Entwicklung neuer Werkstoffe aufgrund ihres Know-hows.

Ihr Praxissemester absolvieren Sie im vierten Semester.

Industrial Materials Engineering – Ein Studium mit Unternehmenskooperation

Am Hochschulcampus Tuttlingen studieren Sie gemeinsam mit über 100 Unternehmen. Das Werkstofftechnik-Studium ist deshalb praxisnah und bietet Top-Perspekiven:

  • Einführung in das Fachgebiet Werkstofftechnik durch Exkursionen in Unternehmen
  • Praktika in den Laboren der Tuttlinger Fakultät Industrial Technologies
  • Praktika in den Laboren der kooperierenden Unternehmen
  • Projektarbeiten in Kooperation mit den Unternehmen
  • Ringvorlesungen mit Experten aus der Wirtschaft
  • Mentoring durch Fach- und Führungskräfte aus der Industrie

Abschluss

Den Abschluss bildet die Bachelor-Thesis im siebten Studiensemester. Nach erfolgreichem Bestehen erlangen Sie den akademischen Grad Bachelor of Science in Industrial Materials Engineering (B.Sc.).

Studienaufbau mit Modulübersicht

Den Studienaufbau mit Modulübersicht finden Sie auf den Seiten zum Werkstofftechnik-Studiengang Industrial Materials Engineering am Hochschulcampus Tuttlingen.

Qualifikationsziele Industrial Materials Engineering (IME), Bachelor of Science (B.Sc.)

Allgemeines Ziel

Bachelor-Niveau im Sinne des Qualifikationsrahmens für deutsche Hochschulabschlüsse (KMK-Beschluss vom 22.04.2005)

Ziele bzgl. fachlicher Kompetenzen

  • Sichere Beherrschung der mathematischen, naturwissenschaftlichen und technischen Grundlagen
  • Fähigkeit zur Entwicklung von Produkten und Komponenten sowie zur werkstoffgerechten
  • Bauteilauslegung im Bereich des Maschinenbaus und der Medizintechnik unter Verwendung werkstofftechnischer Kenntnisse und Einsatz werkstoffgerechter Fertigungsprozesse
  • Befähigung zur Planung und Steuerung von Fertigungsprozessen und Fertigungslinien unter
  • Berücksichtigung von mechanischen, physikalischen, chemischen und thermischen Eigenschaf-ten der Werkstoffe
  • Qualitätsverständnis in den Bereichen Massen‐ und Einzelfertigung sowie Anwendung systema-tischer Methoden zur Werkstoffprüfung und Beurteilung von Schadensfällen
  • Fähigkeit zur Definition von Qualitätsmerkmalen, zur Erstellung von Bestellvorschriften sowie zur Material‐ und Lieferantenfreigabe

Ziele bzgl. überfachlicher Kompetenzen

  • Fähigkeit zu zielgerichtetem interdisziplinären Denken
  • Fähigkeit zum eigenständigen und eigenverantwortlichen Lernen
  • Sicheres Auftreten und Präsentieren
  • Hinreichende Beherrschung von Fremdsprachen
  • Entscheidungsfähigkeit und Problemlösungskompetenz
  • Reflektierter Umgang mit anderen und Fähigkeit zur Teamarbeit
  • Kostenbewusstes Handeln und Denken

Berufsfeldorientierte Ziele

  • Tätigkeit in kaufmännischen Bereichen der Industrie (Lieferantenfreigabe/ ‐entwicklung, Definition Qualitätsmerkmale, Erstellung Bestellvorschriften etc.)
  • Tätigkeit in Bereichen der Produkt‐ und Material‐Entwicklung (Materialauswahl, Bauteilauslegung etc.)
  • Tätigkeit im Bereich der Qualitätssicherung (Materialanalyse/ -prüfung, Definition Fertigungstole-ranzen etc.)
  • Tätigkeit in der Fertigung (z. B. Werkstoffgerechte Fertigungsprozesse, Festlegung Fertigungs-kette)
  • Tätigkeit als Prozess-und Managementberater