Gute Gründe für das Studium

  • Vermittlung von Kompetenzen für zukünftige High-Tech Bereiche in der hochpräzisen Makro-, Mikro- und Nanotechnologie
  • Die Professoren in den Forschungsgebieten Zerspanung, Fertigungstechnik, Regelungstechnik und Konstruktion der HFU führen zahlreiche Drittmittelforschungsprojekte durch, weisen mehrere hundert Veröffentlichungen auch in hochrangigen peer reviewed Journalen auf und betreuen mehrere Promotionsarbeiten
  • Kooperationsbeziehungen zu Industrieunternehmen und Forschungseinrichtungen (KSF, IMTEK), die in diesem Themenfeld aktiv sind.
  • Kompetenz an der Schnittstelle Maschinenbau und Mechatronik mit erstklassiger beruflicher Perspektive
  • Möglichkeit zur Promotion
  • Erstklassige Dozenten aus Wissenschaft und Industrie
  • Kleine Gruppen, persönliche Betreuung

Studieninhalte

Die Präzisionstechnologie als Schlüsseltechnologie gehört zu den wichtigsten Impulsgebern für die Entstehung neuer Applikationen, von Optimierungs- und Entwicklungsmöglichkeiten und wird auf nationalen wie internationalen Märkten zukünftig eine führende Rolle einnehmen.

Da in den Bereichen:

  • des Maschinenbaus und generell im produzierenden Industriegewerbe,
  • der Medizintechnik,
  • der Automobilindustrie und Fahrzeugtechnik,
  • der Elektronik und Elektrotechnik,
  • der Luft- und Raumfahrt,
  • der Antriebstechnik,
  • der Mess- und Sensortechnik

die Tendenz zur Miniaturisierung und Oberflächen-Verbesserung, Erzielung höherer
Wirkungsgrade durch energieoptimierte Verfahren und Herstellung von hochgenauen Freiformflächen und 3D-Komponenten in höchster, teils optischer Qualität mit deutlichen Toleranzverengungen zunimmt, existiert eine ständig wachsende Nachfrage nach „Advanced Precision Engineering“.

Als Spitzentechnologie ermöglicht die Ultrapräzisionsbearbeitung die Realisierung höchster Qualitäts- und Genauigkeitsanforderungen, die Mikro- und Nanozerspanung sowie die Neugestaltung und Miniaturisierung von Werkzeugen und Komponenten mit hohen Anforderungen an Oberflächen und Toleranzen im Submikrometer-Bereich.

Durch die Miniaturisierung werden höhere Anforderungen an Bauteile, Systeme und Fertigungsanlagen gestellt. Es sollen neue innovative Zerspanungsprozesse mit hoher Effizienz, Genauigkeit und Prozesssicherheit für moderne Werkstoffe (advanced materials), Hartstoffe und Superlegierungen entwickelt und dabei gleichzeitig höchste Abtragsraten bei höchsten Oberflächengüten erzielt werden.

Studierende können an aktuellen Forschungsprojekten beteiligt werden und erhalten einen forschungs- und anwendungsnahen Zugang zu technischen Anwendungen in der Ultrapräzisionstechnologie.

Wichtigste Gebiete

Fertigungs- und Prozessoptimierung durch moderne und neue Fertigungsverfahren, Werkstofftechnik und Werkstoffverwendung, Oberflächen- und Beschichtungstechnik, hocheffiziente Werkzeugtechnologien, hybrider Leichtbau, moderne Antriebs-, Steuerungs- und Regelungstechnik, Simulationstechnik, Automatisierungs- und Robotertechnik.

Qualifikationsziele

Ziele bezüglich fachlicher Kompetenzen

  • Erlangung fundierter fachlicher Kenntnisse aber auch analytischer Fähigkeiten in der Präzisionstechnologie und in der Entwicklung hochgenauer Werkzeugmaschinen und Fertigungsprozesse
  • Weitblick im System-und Prozessverständnis erlangen
  • Erkennung und Umsetzung technologischer Herausforderungen
  • Umsetzung der Anforderungen der Präzisionstechnik an Fertigungszellen, die Antriebstechnik, Werkzeuge und Werkstoffe, Messgeräte, Produkte und Prozesse unter Beachtung umwelt- und energetischer sowie nachhaltiger Gesichtspunkte
  • Auslegung hochpräziser Werkzeugmaschinen und Fertigungsanlagen unter Berücksichtigung dynamischer Gesichtspunkte
  • Konzeption der Antriebstechnik mit modernen zukunftsweisenden Regelungskonzepten
  • Konstruktive und fertigungstechnische Lösungsfindung
  • Umfassendes Wissen im Bereich des Maschinenbaus sowie in den damit zusammenhängenden angrenzenden Fachgebieten erlangen
  • Fähigkeit geeignete technische Lösungen zu entwerfen oder zu entwickeln unter Berücksichtigung der besonderen Aspekte der Wechselwirkungen zwischen Konzept, Entwicklung und Konstruktion, Fertigung und Prozess
  • Fähigkeit komplexe Daten zu erheben, kritisch auszuwerten und zu präsentieren
  • Fähigkeit gesellschaftliche und wissenschaftliche Folgen von Erkenntnissen, Entscheidungen und Entwicklungen abzuschätzen und zu berücksichtigen
  • Erkennen der Grenzen des derzeitigen technischen Fortschrittes und von Entwicklungstendenzen im Maschinenbau
  • Fähigkeit sich selbstständig die Anwendung neuer Technologien anzueignen
  • Fähigkeit zur Interpretation technischer Zusammenhänge beginnend mit Konzepterstellung über Konstruktion hin zum Fertigungsprozess

Ziele bezüglich überfachlicher Kompetenzen

  • Teamfähigkeit insbesondere in multidisziplinären und internationalen Arbeits-, Forschungs- und Entwicklungsgruppen
  • Fähigkeit selbstständig wissenschaftlich fundierte Entscheidungen verantwortungsvoll zu treffen unter Berücksichtigung der gesellschaftlichen, wissenschaftlichen und ethischen Folgen
  • Fähigkeit zur sicheren, schnellen Entscheidung in kritischen Situationen
  • Leitung von Gruppen und Abteilungen in Konstruktion, Forschung und Entwicklung, Fertigung/Produktion und im technischen Vertrieb
  • Definition von Entwicklungszielen und Ausrichtung des Produktspektrums

Berufsfeldorientierte Ziele

  • Fähigkeit komplexe, multidisziplinäre Zusammenhänge an der Schnittstelle Konstruktion-Fertigung und Prozess zu erfassen und in Gesamtzusammenhänge zu bringen und zu lösen
  • Intensive Zusammenarbeit mit Ingenieuren der unterschiedlichen Fachbereiche, dem Management und dem technischen Vertrieb sowie mit Kunden und Lieferanten aufgrund der erworbenen Fachkompetenzen
  • Fähigkeit komplizierte technische Sachverhalte verständlich vermitteln zu können
  • Präsentation von Entwicklungs- und Forschungsergebnissen
  • Kundenpräsentationen und Vorführungen durchführen
  • Kompetenzen bezüglich Wissenschaftsmanagement und wissenschaftlichem Arbeiten
  • Befähigung zur Projekt- und Teamverantwortung