Optische Hybridsensoren für die in vitro Diagnostik in Medizintechnik, E-Health, Umwelt- und Lebensmittelanalytik

Aufbau des optischen Hybridsensors. GRIN-Linse und Konvexlinse werden zusammengefügt. Ein biochemischer Bindungsassay wird implementiert und das Hybridsystem mit einem mikrofluidischen Durchflusssystem gekoppelt.

In dem Forschungsvorhaben soll ein Prototyp für ein neuartiges, optisches Hybridsystem, insbesondere für die in vitro Diagnostik, entwickelt werden. Dabei werden etablierte Technologien aus Optik, Oberflächentechnologie und biochemischer Analytik miteinander kombiniert. Abschließend wird das optische Hybridsystem auf seine prinzipiellen Anwendungsmöglichkeiten hin getestet.

Zum Einsatz kommen zum einen sog. GRIN-Linsen (Gradienten-Index-Linsen), die sich durch eine hohe numerische Apertur und einen sehr geringen Kostenfaktor auszeichnen, und zum anderen optische Mikroresonatoren. Beide technischen Bestandteile werden mit einer speziellen Klebetechnik zu dem optischen Hybridsystem zusammengefügt. Ein derartiges Hybridsystem eignet sich sehr gut zur ultrasensitiven Detektion minimaler Unterschiede von optischen Eigenschaften.

Ziel ist ein breit einsetzbares, kostengünstiges und robustes optisches Detektionssystem für Anwendungen in der in vitro Diagnostik und Sensorik, z.B. für implantierbare Sensorsysteme oder bioanalytische Sensoren auf Endoskopen, aber auch für Tests in der Umwelt-, Wasser- oder Lebensmittelanalytik.

Projektpartner

Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW), Projektleitung
Hochschule Furtwangen
Hochschule Albstadt-Sigmaringen

Laufzeit: 2 Jahre, 2014 – 2016

Das Projekt wird im Rahmen des Schwerpunktthemas „Gesundheit“ von der Internationalen Bodenseehochschule (IBH) gefördert.

Kontakt

Prof. Dr. Volker Bucher
Fakultät Mechanical and Medical Engineering
Studiendekan Mikromedizin (MZ)
07720 307 4748
Campus Schwenningen, Raum N 11.04
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