Ingenieur-Qualifizierung im Spitzencluster MicroTEC Südwest

Der Cluster MicroTEC Südwest steht für Spitzenforschung mit System auf dem Feld der Mikrosystemtechnik. Eine einzigartige Mischung aus leistungsstarken Großunternehmen und hochinnovativen mittelständischen Firmen bildet die industrielle Basis von MicroTEC Südwest. Exquisite Forschung und Lehre – Exzellenz-Universitäten, Hochschulen und eine Vielzahl von Forschungseinrichtungen - bereichern die wissenschaftliche Seite des Clusters.

Das Vorhaben zielt auf die Sicherstellung einer genügenden Anzahl akademisch ausgebildeter Spitzenkräfte auf dem Gebiet der Mikrotechnik, die sich auf die wachsenden und schnell ändernden Kompetenzanforderungen und entwickelnden Methoden des Clusters insbesondere in den Leitthemen Mobilität und Gesundheit sowie in den Technologieplattformen einstellen können und die schnell Erkenntnisse der Grundlagenforschung und Inventionen aus Forschungsprojekten in Innovationen umsetzen können. Hierbei werden beim Bedarf sowohl qualitative wie quantitative Anforderungen berücksichtigt.

In dem Projekt werden folgende Teilziele angestrebt:

  • Etablierung der Clusterregion als international führender und sichtbarer Anbieter von hochwertiger akademischer Bildung im Bereich Mikrosystemtechnik für den nationalen und internationalen akademischen Nachwuchs
  • Sicherung des Zugangs zu Spitzenkräften (Talente, high potentials) im Themengebiet Mikrotechnologie und Mikrosystemtechnik für das Cluster
  • Erschließung der Fachkräftepotentiale in der Clusterregion durch „blended learning“-Konzepte in berufsbegleitender Weiterqualifizierung auf akademischem Niveau im Themenfeld MST
  • Verbesserung der Inventionsfähigkeit durch Einbindung aktueller FuE-Entwicklungen bei der Weiterqualifizierung von Fachkräften mit berufsbegleitendem Studium
  • Erschließung der Fachkräftepotentiale in der Clusterregion durch „blended learning“-Konzepte in berufsbegleitender Weiterqualifizierung (Master)
  • verbesserte Vereinbarkeit von Familie und akademischer Karrierebildung für Frauen durch familiengerechte Weiterbildungsstrukturen

Um die obengenannten Ziele zu erreichen, müssen neue Wege, Methoden, Verfahren und Szenarien entwickelt und erprobt werden. Insbesondere die Sichtbarkeit und Attraktivität der Clusterregion auch als Ausbildungsstandort für Hochqualifizierte weltweit ist in den derzeit vorhandenen
Strukturen nur begrenzt ausbaubar. Die Zielerreichung wird dadurch angestrebt, dass akademische Fachkräfte insbesondere außerhalb der Clusterregion mit aufeinander abgestimmten Maßnahmen für die Clusterregion gewonnen und gebunden werden. Technisches Ziel ist, diese Maßnahmen und Methoden zu entwickeln und auf ihre Wirksamkeit hin zu überprüfen, um sie dann langfristig begleitend zur Weiterentwicklung des Clusters zu etablieren. Dies wird mit drei Maßnahmen erreicht:

  • Internationale University weeks für Studierende, in denen aktuelle FuE-Entwicklungen aus dem Cluster vorgestellt werden
  • Entwicklung eines Angebots von „Internships“ in der Clusterregion für Ausländische Studierende
  • Berufsbegleitende Weiterqualifizierungsangebote auf der Masterebene

Das Vorhaben wird unter dem Förderkennzeichen 16SV5230K gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF).

Projektpartner

Hochschule Furtwangen (Koordinator)
Universität Freiburg, IMTEK
Steinbeis-Europa-Zentrum der Steinbeis Innovation gGmbH 
Visenso GmbH

Projektleiter
Prof. Dr. Ulrich Mescheder

Kontakt

Dr. Rolf Huster
Dr. Rolf Huster
Fakultät Mechanical and Medical Engineering
07723 920 2106
Campus Furtwangen, Raum B 1.34