HFU Newsletter 2015/2


Senat und Grundordnung

Berichte aus dem Senat
Da Senatssitzungen, bis auf wenige Ausnahmen, nichtöffentlich stattfinden, können die Tagesordnungen und Protokolle nicht mehr wie bisher üblich in FRIEDA hochschulöffentlich bereitgestellt werden. Dafür bittet die Hochschulleitung um Verständnis. Berichte aus dem Senat werden künftig in FRIEDA über das Sitzungsgeschehen informieren.

Neue Grundordnung ist seit 1. Februar 2015 in Kraft
Die Neuregelungen des im vergangenen Jahr in Kraft getretenen Landeshochschulgesetzes haben es notwendig gemacht, eine neue Grundordnung für die HFU zu erarbeiten. Nach einem ausführlichen Beratungs-, Entscheidungs- und Genehmigungsprozess ist die neue Grundordnung nun seit 1. Februar 2015 in Kraft und kann in FRIEDA eingesehen werden.

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Baumaßnahmen 2015

Foto: Tim Reckmann/pixelio.de

An den beiden HFU-Standorten Furtwangen und Schwenningen beginnen in diesem Jahr umfangreiche Baumaßnahmen. In Furtwangen betrifft es das Gebäude C. Es ist vorgesehen den Brandschutz im Gebäude durch eine flächendeckende Brandmeldeanlage und die Abtrennung der Brandabschnitte zu verbessern. In diesem Zug werden auch die abgehängten Decken demontiert und erneuert. Außerdem erhält die Fassade einen neuen Anstrich, beim Dach werden die Wärmedämmung und die Abdichtung erneuert. Anschließend wird noch eine Photovoltaikanlage zur Stromversorgung installiert. Um für den Hochschulbetrieb möglichst wenige Beeinträchtigungen zu haben, finden die Arbeiten schwerpunktmäßig in der vorlesungsfreien Zeit in den Monaten August und September statt. Das bedeutet, dass das Gebäude C in der Sommerpause nicht oder nur sehr eingeschränkt genutzt werden kann. Bitte berücksichtigen Sie diese Einschränkung bei allen Belegungen.

In Schwennigen ist die Situation in den Gebäuden A und B recht ähnlich. Auch hier sollen die Arbeiten zur Verbesserung des Brandschutzes nach der Prüfungszeit im August beginnen. Durch die recht umfangreichen Einzelmaßnahmen wird es allerdings nicht möglich sein, die Arbeiten nur auf die vorlesungsfreie Zeit zu beschränken, deshalb ist über die ganze Bauzeit mit Behinderungen zu rechnen.

Nach Fertigstellung der Terminpläne werden alle direkt betroffenen mit den erforderlichen Informationen versorgt. Leider werden durch die beiden Baumaßnahmen Einschränkungen und Behinderungen unvermeidbar sein. Wir bitten um Verständnis und Unterstützung damit diese beiden Maßnahmen zügig und erfolgreich durchgeführt werden können.

In Tuttlingen laufen zurzeit die Umbauarbeiten im 1. OG des Gebäudes C. Diese Räume sollen der Hochschule im September 2015 zur Verfügung stehen.

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Drittmittelverwaltung

Foto: birgitH/pixelio.de

In den letzten Jahren konnte die HFU große Erfolge im Drittmittelbereich verzeichnen. Dies und die ständig wachsenden Anforderungen der Mittelgeber haben zu erhöhtem Bearbeitungsaufwand in der Drittmittelverwaltung geführt. Um dieser Entwicklung gerecht zu werden und eine sachgerechte und effiziente Bearbeitung zu gewährleisten, hat sich die HFU im letzten Jahr zu einer Umstrukturierung der Drittmittelverwaltung entschlossen.

Seit Januar 2015 gibt es das neue Team Drittmittelverwaltung mit Antje Geier als Sachgebietsleiterin sowie Jeanine Erdmann, Ralf Leonhardt und Daniela Singler, die die Abwicklung von öffentlich geförderten Vorhaben, von wirtschaftlichen Projekten im Bereich der Auftragsforschung oder auch Projekten im Rahmen von Lehrveranstaltungen an der HFU administrativ betreuen. Gerne unterstützt und berät Sie das Team bei der Durchführung Ihrer Drittmittelprojekte an der HFU.  

Sie finden das Team Drittmittelverwaltung in Furtwangen in der 2. Etage des A-Baus (A 2.12 – A 2.14). Die zentrale  E-Mailadresse lautet projekte@hs-furtwangen.de. Telefonisch erreichen Sie Frau Geier (geia) unter der Durchwahl 2053, Frau Erdmann (erd) unter 2237, Herrn Leonhardt (lera) unter 2054 und Frau Singler (sd) unter 2052.

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Deutsch-englisches Glossar aktualisiert

Die neue Version des deutsch-englischen Glossars der HFU ist nun auf FRIEDA verfügbar. Die von Morag Lehmann, Redakteurin der englischen Website, zusammengestellte Übersicht bietet eine Übersetzungshilfe für akademische Themengebiete.

Wer wissen möchte, was in doppelter Ausführung, Einschreibefrist, Exmatrikulationsbescheinigung, Studiengangskürzel oder Kompetenzbereich auf Englisch heißt, der findet dort eine Antwort.

Am Ende des Glossars findet sich eine Aufstellung von Begriffen, die in Modulbeschreibungen oder in Dokumenten und Formularen verwendet werden.

Glossar zum Download

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Gleichstellung – das Ziel vor Augen?

Katharina Kirschbaum und Prof. Dr. Marianne Andres auf der LaKof-Tagung

Die Landeskonferenz der Gleichstellungsbeauftragten an HaW in Baden-Württemberg und der DHBW (LaKof BW) feierte am 10. März 2015 ihr 25-jähriges Jubiläum. Dort präsentierte auch die HFU ihre Best-Practice-Beispiele zum Thema Gleichstellung, Karriere- und Familienförderung.

Mit der Veranstaltung wurden die Arbeit und die Erfolge der LaKof BW und der Gleichstellungsbeauftragten der Hochschulen gewürdigt. Das Jubiläum wurde mit VertreterInnen des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst, der Politik, den Gleichstellungsakteurinnen und -akteure an den Hochschulen und potentiellen Professorinnen gefeiert.

Ein Highlight dieser Veranstaltung war der Vortrag von Marion Knaths, die als Führungskräftetrainerin und Top-Speaker zum Thema genderspezifische Kommunikation durch die Bundesrepublik reist. Lebhaft verdeutlichte sie welche Kommunikationsregeln die sogenannte „gläserne Decke“ im Beruf bilden - und vor allem, wie die gläserne Decke spielend durchbrochen werden kann.

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Sexuelle Belästigung: kein Tabuthema an der HFU

Foto: Lupo/pixelio.de

Verschiedene Formen von sexueller Belästigung, wie obszöne Witze oder unnötiges Nahekommen, finden leider auch an der HFU statt. Neu dabei sind Erscheinungsformen des Cyber Mobbings. Insbesondere die  Gleichstellungsbeauftragten werden häufig mit Vorkommnissen dieser Art betraut und stehen Betroffenen seit langem beratend zu Verfügung. Insofern macht nicht zuletzt der neue Absatz des Landeshochschulgesetzes (§ 4 Absatz 9) einen umfassenden Handlungsbedarf deutlich. In der Senatssitzung am 1. April 2015 wurden auf Empfehlung der Kommission „Gender & Diversity“ männliche und weibliche Ansprechpersonen für alle drei Standorte gewählt.

Ansprechpersonen
Für den Standort Furtwangen sind Marianne Andres, Sandra Hübner und Stefan Noll, für VS-Schwenningen Karin Lachner und Edgar Seemann und für Tuttlingen Milena Spießer und Stephan Messner gewählt worden. Diese Personen werden Mitgliedern und Angehörigen der Hochschule, die von sexueller Belästigung betroffen sind, beratend und vertraulich zur Seite stehen.

Das Referat Gender & Diversity hat zusammen mit der HFU Akademie ein Fortbildungsangebot für diese Aufgabe erstellt. Ziel ist es, die neuen Ansprechpersonen für Fragen im Zusammenhang mit sexueller Belästigung zu professionalisieren und ihnen zusätzlich die Möglichkeit für einen gemeinsamen Austausch zu geben. Eine entsprechende Satzung über die Bestellung eines Ansprechpartners und einer Ansprechpartnerin für Fragen im Zusammenhang mit sexueller Belästigung wurde ebenfalls im Senat verabschiedet.

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Lehre


Informatikstudium jetzt ganz neu

Mit einer neuen, innovativen Studiengangstruktur startet die Fakultät Informatik in das Wintersemester 2015/16. Unter dem Motto „Gemeinsam beginnen – später entscheiden“ bietet die Fakultät zukünftig die zwei Bachelorstudiengänge Allgemeine Informatik (B.Sc.) und IT-Produktmanagement (B. Sc.) mit mehreren Vertiefungsmöglichkeiten an. Dies kommt dem Wunsch vieler Studieninteressierten entgegen sich zu Beginn des Studiums erst einmal zu orientieren und erst später für eine Vertiefung zu entscheiden.

Im Studiengang Allgemeine Informatik wählen die Studierenden im 3. Semester, nach dem gemeinsamen Grundstudium, zwischen drei attraktiven Vertiefungsrichtungen aus: Software Engineering, Netze und IT-Sicherheit oder Technische Informatik.
Im Studiengang IT-Produktmanagement stehen ab dem 3. Semester die beiden Vertiefungsrichtungen Softwareprozesse oder Sozioinformatik zur Wahl. Insbesondere mit der Vertiefung Sozioinformatik beschreitet die Fakultät neue Wege. Unter der Devise Informatik für die Gesellschaft von morgen verbindet dieses junge, dynamische Teilgebiet der Informatik Methoden der Informatik, der Gesellschaftswissenschaften und des Managements.

Informatikerinnen und Informatiker sind in der digitalen Gesellschaft händeringend gesucht. Mit der neuen Ausrichtung sieht sich die Fakultät für die Zukunft bestens aufgestellt. Weitere Informationen unter www.hfu-informatik.de

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Klimaqualitätsmanagement für Vorlesungsräume

Prof. Dr. Christoph Reich mit Projektgruppe bei der Exkursion zur Firma Sensirion in Stäfa, nach der Besichtigung der Produktionslinie von Sensoren

Überhitzte Unterrichtsräume, hohe Luftfeuchtigkeit, kaum Sauerstoff und entsprechend schläfrige Studentinnen und Studenten - das könnte bald vorbei sein. Eine Semesterprojektgruppe von Prof. Dr. Christoph Reich (Fakultät Informatik) befasste sich im Wintersemester mit einer Lösung für dieses Problem. Im Auftrag der Firma Sensirion AG in Stäfa bei Zürich (Schweiz) erarbeitete die Projektgruppe ein Klimaqualitätsmanagementkonzept: Mehrere Indoor Air Quality Management Sensoren in den Vorlesungsräumen messen Umgebungstemperatur und Luftfeuchtigkeit. Mittels Bluetooth werden die Daten an ein Android Smartphone geschickt und mit einer Geo-Location kommentiert. Nach Auswertung der Daten im Cloud-Service werden z.B. Temperaturkarten abgefragt, woraufhin eine automatische Fensterlüftung gestartet werden könnte. 

Das Indoor Air Quality Management birgt großes Potential. Eine klimatisch optimierte Umgebung würde den Studierenden in Zukunft das Lernen und Arbeiten deutlich erleichtern. Als Abschluss des Projekts konnte die Projektgruppe auf Einladung des Unternehmens am 11. Februar 2015 die Sensorenproduktion im Reinraum live erleben.

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Sonnenfinsternis im Vergleich

Bei besten Beobachtungsbedingungen konnten die einzelnen Phasen der Sonnenfinsternis am Hochschulstandort in Furtwangen beobachtet werden.
Katharina Röder, Rebekka Bausch, Prof. Dr. Ullrich Dittler, Jens Eichkorn, Pascal Mau, Andre Eberle und Sebastian Brötzler (sowie Khascha Mahdavi, nicht auf dem Bild) bildeten das Forschungsteam, das die Sonnenfinsternis an verschiedenen Orten in Europa dokumentierte. Das hierfür verwendete Equipment wurde in den Koffern geschützt zum jeweiligen Beobachtungsort transportiert.

Die partielle Sonnenfinsternis am 20. März 2015 bot eine der wenigen Möglichkeiten eine Sonnenfinsternis über Deutschland zu erleben. Ein studentisches Team der Hochschule Furtwangen machte es sich zur Aufgabe, das Himmelsschauspiel parallel in Manchester, London, Hamburg, Madrid, Thessaloniki, Palma de Mallorca sowie am Hochschulstandort Furtwangen zu beobachten, fotografisch zu dokumentieren und meterologische Daten während der Bedeckung der Sonne aufzuzeichnen.

Vor wenigen Wochen schlossen sich einige Studierende der Fakultät „Digitale Medien“ mit Prof. Dr. Ullrich Dittler zusammen um das seltene Himmelsschauspiel digital zu dokumentieren und zu vermessen. Die Studierenden wollten das Ereignis von verschiedenen Orten und damit bei verschiedenen Bedeckungsgraden beobachten. Bei der Wahl der über ganz Europa verteilten Beobachtungsorte war entscheidend, dass an den jeweiligen Orten das Maß der Bedeckung der Sonne durch den Mond unterschiedlich groß war. Aus logistischen und finanziellen Gründen kamen nur Orte in Frage, die von Basel aus mit einer Billigfluglinie erreichbar waren. Die Studierenden entschieden sich vor diesem Hintergrund für Manchester (hier wurden über 90% der Sonnenfläche vom Mond verdeckt), London (Bedeckung über 85%), Hamburg (rund 80% Bedeckung), Madrid (rund 75% Bedeckung), Mallorca (65% Bedeckung) und Thessaloniki (rund 45% Bedeckung). Und eine Beobachtungs- und Messstation wurde natürlich auch am Hochschulstandort in Furtwangen aufgebaut, hier bedeckte der Mond rund 77% der Sonnenscheibe.

Für die Studierenden bietet dieses Forschungsvorhaben eine gute Gelegenheit um im Studium erworbenes Wissen aus den Bereichen Optik, Umgang mit Kameraausrüstungen und Fotografie bei schwierigen Lichtverhältnissen sowie Wissen aus dem Bereich der digitalen Bildverarbeitung in einem praktischen Einsatz anzuwenden. Ziel des studentischen Forschungsvorhabens war es nicht nur die unterschiedlichen Phasen der Bedeckung fotografisch zu dokumentieren, sondern auch die Auswirkungen der Finsternis auf das lokale Wetter mit entsprechenden meterologischen Messgeräten nachzuweisen. Eine Veröffentlichung in einer Fachzeitschrift ist geplant.

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Neue Kooperation bei SSB

Die ersten sieben Studierenden im Studiengang Security & Safety Engineering nutzen die neue Kooperationsvereinbarung zwischen HFU und BdSI und schlossen zusätzlich mit der BdSI-Abschlussprüfung zum „Security Engineer, BdSI“ ab. Ganz rechts Dipl. Ing. Klaus Behling, Sicherheitsingenieur VZM GmbH und Prof. Dr. Ludger Stienen, Studiendekan SSB

Um die Vernetzung des Studienganges Security & Safety Engineering weiter zu entwickeln, vereinbarte die Hochschule Furtwangen eine Kooperation mit dem Bundesverband unabhängiger deutscher Sicherheitsberater und –Ingenieure. Ziel  des BdSI ist es, in der doch sehr heterogenen Beratungsbranche Qualität und Zuverlässigkeit zu fördern und sich im Verband mit strengen Aufnahmekriterien an Leistung und Erfahrung zu orientieren. Hauptkriterien sind hierbei Produktneutralität bei der Beratung und die Etablierung von Standards in der Aus- und Fortbildung einschlägiger Sicherheitsingenieure.

Genau hier setzt die Kooperation mit der Hochschule Furtwangen an. Erfahrene Sicherheitsingenieure bieten im Studiengang Security & Safety Engineering eine anspruchsvolle Wahlpflichtvorlesung an. Diese in Kombination mit definierten Pflichtvorlesungen ermöglichen es den Studierenden, neben den Klausuren noch zusätzlich an der Abschlussprüfung des Weiterbildungsprogramms des Verbandes teilzunehmen. Sie können damit den in der Sicherheitsbranche renommierten Weiterbildungsabschluss „Security Engineer, BdSI“ erwerben. Der Verband verzichtet hierbei auf die Erhebung von sonst üblichen Prüfungsgebühren.  

So erhalten die Studierenden die Möglichkeit, einen zusätzlichen Qualifizierungsbaustein zu erwerben und sich damit einen Wettbewerbsvorteil beim Berufseintritt zu erarbeiten. Die Mitgliedsunternehmen ihrerseits bieten darüber hinaus Praxissemesterplätze und Thesisthemen an und sind daran interessiert, mit qualifizierten Absolventen der Hochschule Furtwangen in Kontakt zu kommen. „Eine klassische Win-Win-Situation“ konstatieren Prof. Dr. Ludger Stienen und Dipl.-Ing. Klaus Behling, Lehrbeauftragter von der VON ZUR MÜHLEN’SCHE GmbH, einem Mitgliedsunternehmen des BdSI.

Informationen zum BdSI: http://www.bdsi-ev.de

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WING-Ausgabe 37 erschienen

Studentinnen der aktuellen WING38-Projektgruppe beim Verkauf der WING37

Seit 16. März 2015 wird die neueste Ausgabe der Zeitschrift WING verkauft. Die Zeitschrift der Fakultät Wirtschaftsingenieurwesen erscheint zum 37. Mal. Das Magazin wird stets im Rahmen eines Projekts von Studierenden des 4. Semesters erstellt.

Das Magazin berichtet über aktuelle Entwicklungen an der Hochschule, in der Fakultät und in den Studiengängen; es schreibt über Karrieren von WING-Studierenden, über Projekte und Thesen aus Wissenschaft und Praxis und die enge Zusammenarbeit mit Unternehmen.

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AGW-Projekt auf Kongress in Berlin

Am 5. und 6. März 2015 fand in Berlin der 20. Kongress Armut und Gesundheit statt. Dieser gilt mit mehr als 2300 Besuchern als der wichtigste Public Health Kongress in Deutschland und bietet eine Plattform für Diskussionen, Austausch und Anregungen zu aktuellen gesundheitswissenschaftlichen Themen wie wissenschaftliche Evaluationsergebnisse, Praxisbeispiele und wirkungsvolle Strategien der Gesundheitsförderung bezüglich unterschiedlicher Zielgruppen sowie für verschiedene Lebenswelten. Das diesjährige Kongressmotto lautete „Gesundheit gemeinsam verantworten“.

Prof. Dr. Birgit Reime und Prof. Dr. Peter König präsentierten in einer Postersession zum Thema „Gesundheit vor Ort“ gemeinsam mit Studierenden der Angewandten Gesundheitswissenschaften die Ergebnisse eines Studienprojektes zum Thema Migration und Gesundheit. Da einige wissenschaftliche Untersuchungen darauf hinweisen, dass Menschen mit Migrationshintergrund einen schlechteren Zugang zum Gesundheitssystem als die Mehrheitsbevölkerung haben, beschäftigte sich die Projektgruppe über zwei Semester mit der Fragestellung, welche speziellen gesundheitlichen Bedürfnisse Migrantinnen und Migranten im Kinzigtal haben. Unterstützung fanden die Studierenden hierbei durch den Kooperationspartner „Gesundes Kinzigtal GmbH“ sowie VertreterInnen der „Türkisch-Islamischen Gemeinde DiTiB“.

Weitere Informationen finden Sie unter www.armut-und-gesundheit.de

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HFU zertifiziert die ersten IT-Sicherheitsbeauftragten

V.l.n.r.: Professor Koschützki mit Allgemeine Informatik-Studentin Nadja Sommerfeld und Security and Safety Engineering-Student Dominik Schneider.

Nadja Sommerfeld und Dominik Schneider sind die beiden ersten Studierenden, die nach einer zweistündigen Prüfung die Zusatzqualifizierung zum/zur "IT-Sicherheitsbeauftragte/r in der öffentlichen Verwaltung I" erfolgreich abgeschlossen haben.
Studierende der Studiengänge Security & Safety Engineering (Bachelor), Allgemeine Informatik und Computer Networking können die Zusatzqualifikation durch die Teilnahme an ausgewählten Vorlesungen, eine Projektarbeit und das Bestehen eines abschließenden Multiple-Choice-Tests erwerben. Ermöglicht wird dieses Angebot durch
eine Kooperation der Fakultät Gesundheit, Sicherheit, Gesellschaft, der Fakultät Informatik und der HFU Akademie mit der Bundesakademie für öffentliche Verwaltung (BAköV).

Grundlage der Zertifizierung ist ein durch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und die BAköV entwickeltes Fortbildungskonzept, das an der HFU angeboten wird. Für Rückfragen zu diesem Zertifikat wenden Sie sich bitte an Prof. Dr. Dirk Koschützki.

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Interaktives Infosystem für die Bibliotheken

Lutz Augspurger und Birgit Hepting, Inhaber der Agentur Flipping Rocks, präsentieren gemeinsam mit Prof. Dr. Ullrich Dittler (wissenschaftlicher Leiter der Bibliotheken) und Dipl.-Bibliothekar Peter Daub (Leiter der Bibliotheken der HFU) das neue interaktive Infosystem.

Rechtzeitig zum Start des Sommersemesters wird den Studierenden in der Bibliothek am Campus Furtwangen der Hochschule Furtwangen ein neues Informationsleitsystem zur Verfügung gestellt. An einer übermannshohen Stele mit Touchscreen können sich die Studierenden individuell über die Produkte und Dienstleistungen der Bibliotheken informieren: Das Infosystem zeigt nicht nur den Standort von jedem einzelnen der rund 65.000 gedruckten Bücher an, sondern bietet zudem Recherchemöglichkeiten in über 90.000 eBooks und 25.000 elektronischen Zeitschriften der HFU.

„Die neue Informationsstele bietet schnellen und umfassenden Zugriff auf alle gedruckten und elektronischen Bestände der Bibliotheken, und das nicht nur klassisch über die Signaturen, sondern auch nach Themen und Fachbereichen sortiert“, erklärt Bibliotheksleiter Peter Daub. „Zudem können sich die Nutzer in aller Ruhe interaktiv über unser vielfältiges Serviceangebot informieren.“ Etwa über die Dokumentenscanner oder die Lage der Einzel- und Gruppenarbeitsplätze. Realisiert wurde das interaktive Informationsleitsystem zusammen mit der jungen Furtwanger Medienagentur Flipping Rocks, die Lutz Augspurger und Brigit Hepting – beides ehemalige Studierende der Fakultät Digitale Medien – vor zwei Jahren gegründet haben.

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10.000ste E-Klausur geschrieben

Prof. Dr. Ullrich Dittler (links), stellv. Leiter des Informations- und Medienzentrums der HFU gratuliert Frau Sybille Gallmann, die bei Prof. Dr. Thomas Marx die 10.0000 elektronische Klausur an der HFU geschrieben hat.

Im Wintersemester 2009/10 wurde an der Hochschule Furtwangen testweise die erste elektronische Klausur geschrieben. Nun, fünf Jahre später, konnte in der Prüfungszeit die 10.000ste Prüfungsleistung als elektronische Klausur abgelegt werden.

Rund 10% aller Klausuren werden derzeit von den Studierenden direkt am PC und nicht mehr als „Papier und Stift“-Klausur abgelegt. Sybille Gallmann, Studentin des Studiengangs Wirtschaftsinformatik war es, die am 10. Februar 2015 um 15.30 Uhr nach dem Bearbeiten der Klausur zur Veranstaltung „Integrierte Standardsoftware“ bei Prof. Dr. Thomas Marx auf den Button „Klausur abgeben“ drückte und damit die 10.000ste E-Klausur beendete.

Nachdem erste sehr positive Erfahrungen mit elektronischen Klausuren in Furtwangen gesammelt wurden, wurden auch an den HFU-Standorten Tuttlingen und Schwenningen PC-Räume zu E-Assessment-Räumen umgebaut. In den Computerräumen an allen drei Campus ist es möglich, den sogenannten „Prüfungsmodus“ zu aktivieren, der den Prüflingen ausschließlich erlaubt, auf den Klausurserver und auf vom Dozierenden gewünschte Anwendungen wie Excel oder SAP zuzugreifen.

Dass elektronische Klausuren an der HFU auch in den kommenden Jahren weiter an Bedeutung gewinnen werden, ist für alle Beteiligten sicher. Optimistisch betont Dittler: „Die nächsten 10.000 Klausuren werden sicherlich innerhalb der nächsten drei Jahre geschrieben werden, da wir die Infrastruktur und die Services in der HFU weiter ausbauen werden, um so dem Wunsch der Studierenden entsprechend den Anteil der E-Klausuren in den nächsten Jahren auf 15-20% steigern zu können.“

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Forschung


SWR berichtet über Future Care Lab.

Am 25. März 2015 wurde das Future Care Lab (Fakultät Gesundheit, Sicherheit, Gesellschaft) offiziell eingeweiht. In dem Forschungslabor werden Hilfestellungen für das selbständige Leben trotz Beeinträchtigungen in den eigenen vier Wänden erprobt - sei es der Löffel, der das "Parkinson-Zittern" ausgleicht, ein fahrbarer Bildschirmtelefonie-Roboter, ein Fußboden mit Mess-Sensoren oder eine höhenverstellbare Küche.

Der Beitrag, der in der Landesschau Baden-Württemberg des SWR ausgestrahlt wurde, kann noch über die Mediathek angesehen werden.

Link Mediathek

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Projekt MultiFlow

Im Januar 2015 hat an der Fakultät Medical and Life Sciences der HFU das Projekt „MultiFlow“ begonnen. In diesem vom BMBF mit geförderten Projekt der Professoren Deigner und Kohl, welches in Zusammenarbeit mit der Firma R-Biopharm AG, Darmstadt, durchgeführt wird, werden Nanopartikel für diagnostische Anwendungen erforscht. Das neue Projekt passt damit ideal zur Profilbildung der Fakultät MLS im Bereich Personalisierte Medizin/„Precision Medicine“ und trägt zum Ausbau dieses Schwerpunks bei. Die studentische Lehre wird nahtlos über Projektarbeiten und Thesis-Arbeiten (Bachelor und Master) integriert.

Diagnostische Untersuchungen können entweder umfassend in einem Labor oder vor Ort mittels Schnelltest durchgeführt werden (sog. patientennahe Labordiagnostik). Der Vorteil von Schnelltests ist, dass sie Ergebnisse innerhalb weniger Minuten liefern, da eine aufwändige Probenaufbereitung nicht notwendig ist. Beispiele für diagnostische Schnelltests sind der häusliche Schwangerschaftstest oder der Blutzuckertest für Diabetiker; Schnelltests werden auch zur Qualitätskontrolle in der Lebens- und Futtermittelindustrie eingesetzt.

Zum Nachweis einer bestimmten Substanz in einer Probe können verschiedene Verfahren eingesetzt werden. Die Wissenschaftler der Hochschule Furtwangen und ihre Verbundpartner (Prof. Laufer (Universität Tübingen), R-Biopharm AG) arbeiten im Projekt mit „Lateral Flow Assays“ (LF-Tests), die sich durch ihre Robustheit besonders für Schnelltests eignen. Bei diesem Verfahren wird der nachzuprüfende Analyt auf einem Teststreifen immobilisiert, mit einem Nanopartikel markiert und damit als Signallinie für den Anwender sichtbar (vgl. Schwangerschaftstest).
LF-Tests sind meist qualitative (z.B. Signallinie ja/nein) oder semi-quantitative (z.B. grobe Farbabstufungen) Tests. Durch die Verwendung von „farbigen“ Nanopartikeln, die an die Antikörper gekoppelt werden, können LF-Tests auch für quantitative Analysen verwendet werden. Dabei wird die Farbintensität der Signallinie photometrisch ausgewertet und die Intensität mittels statistischer Modelle in eine Konzentration umgerechnet.

Im Projekt soll durch eine intelligente Farbmischung aus beispielsweise drei Farben (rot, grün, blau) der Informationsgehalt einer Signallinie verdreifacht werden. Ein Standard-LF-Test, bei dem bis zu vier Testlinien plus eine Kontrolllinie möglich sind, könnte so im Idealfall bis zu zwölf Analyten parallel erkennen.
Eine der Herausforderungen der neuen Systeme besteht hier im molekularen Design, in der Auswertung und damit der verlässlichen quantitativen Durchführung solcher Simultanbestimmungen. Mit dem neuen quantitativen Multiplex-Testverfahren können somit nicht nur mehr Inhaltsstoffe einer Probe, sondern auch präzise Informationen zu deren Konzentration erfasst werden.

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Veeco-Mitarbeiter besuchen Mikrolabor

Besuch im Mikrolabor: HFU-Mitarbeiter Alexey Ivanov und Dr. Andras Kovacs (links und rechts außen) führen die Gäste der Firma Veeco durch die Laborräume.

Im März 2015 besuchten Vertreter der Firma Veeco, einem US-amerikanischen Hersteller für Prozessanlagen für Halbleiterprodukte, das Technologielabor für Mikro- und Nanosysteme der HFU (kurz: „Mikrolabor“). Die Gäste aus den USA interessierten sich insbesondere für nasschemische Ätzprozesse wie die Anodisierung. Mit dieser Technik wird an der HFU poröses Silizium hergestellt, ein Material, das außergewöhnliche optische und elektrische Eigenschaften besitzt.

Seit vielen Jahren forscht die Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Ulrich Mescheder über poröses Silizium (Herstellung, Charakterisierung, Eigenschaften, Anwendungen). Zahlreiche wissenschaftliche Publikationen wurden bereits zu dem Thema veröffentlicht und es wurde auch ein Patent angemeldet. HFU-Mitarbeiter Alexey Ivanov schreibt aktuell im Rahmen des kooperativen Promotionskollegs „Generierungsmechanismen für Mikrostrukturen“ (GenMik) seine Doktorarbeit in diesem Themenfeld.

Weitere Gesprächsthemen befassten sich mit der dreidimensionalen Bearbeitung von Silizium für verschiedene mikrotechnische Anwendungen.

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Internationales Projekttreffen an der HFU

Im Rahmen des EU-Forschungsprojekts A4Cloud (Accountability for Cloud and Other Future Internet Services) trafen sich vom 3. - 5. März 2015 Vertreter aller elf Projektpartner an der Hochschule Furtwangen. Insgesamt 40 Wissenschaftler aus acht europäischen Ländern begrüßte Prof. Dr. Christoph Reich, der das HFU-Teilprojekt leitet, am Campus Schwenningen.

Ziel des A4Cloud Forschungsprojekts ist es, Methoden und Werkzeuge zu entwickeln, um die Sicherheit in Clouds und des Cloud Computings zu erhöhen. Dabei werden Risikoanalyse, rechtliche/unternehmerische/sozio-ökonomische Regeldurchsetzungen, Überwachung und Auditierung erstmals miteinander kombiniert, um so Cloud-Aktivitäten transparenter zu machen und dem Cloud-Nutzer damit die größtmögliche Sicherheit zu garantieren. Schwerpunkte des dreitägigen wissenschaftlichen Austauschs an der HFU waren unter anderem die „Tool Integration“ und die Entwicklung des „Accountability Demonstrators“.

In dem internationalen Konsortium arbeiten Wissenschaftler aus vier Unternehmen und sieben Universitäten und Forschungseinrichtungen zusammen. Das Projekt hat eine Laufzeit von 42 Monaten und ein Fördervolumen von 14 Millionen Euro.

www.a4cloud.eu

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IAF auf Innovationsforum für smarte Technologien und Systeme

Besucher am IAF-Stand auf dem Innovationsforum.

Das Institut für Angewandte Forschung (IAF) präsentierte auf dem 7. Innovationsforum Smarte Technologien und Systeme modernste Entwicklungen aus dem Forschungsschwerpunkt Smart Systems und knüpfte zahlreiche neue Kontakte. In seinem Vortrag stellte Prof. Dr. Ulrich Mescheder ein im Technologielabor für Mikro- und Nanosysteme der HFU entwickeltes, miniaturisiertes taktiles Display vor - Ausgangspunkt für die weitere Entwicklung hin zu einer „Mini-Brailleschrift“ für Blinde und Sehbehinderte.

Am IAF-Stand präsentierte Prof. Dr. Volker Bucher zudem intelligente Implantate; das sind z.B. Implantate, auf denen unterschiedliche Sensoren zusammengefasst sind. Mittels spezieller Verkapselungstechnik werden diese Implantate biokompatibel, so dass sie, voll funktionsfähig, implantiert werden können ohne eine Immunabwehrreaktion des Patienten hervorzurufen.

Aufgrund der positiven Resonanz bei den regionalen und zum Teil auch überregionalen Unternehmen und FuE-Dienstleistern wurde das Innovationsforum in diesem Jahr vergrößert und am 25. Februar 2015 erstmals in Donaueschingen ausgerichtet. Thematische Schwerpunkte waren u.a. Miniaturisierung, smarte Sensoren und Aktoren, embedded systems und damit korrespondierende Fertigungstechniken.

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Öffentliche Wissenschaft

Stephanie Hofschläger, pixelio.de

Vom 19.-20. März fanden die bundesweit ersten Werkstattgespräche zum Thema „Öffentliche Wissenschaft“ bei der Schader-Stiftung in Darmstadt statt. Die Initialzündung für diese Tagung war von Prof. Dr. Stefan Selke (Fakultät Gesundheit, Sicherheit, Gesellschaft) ausgegangen, der seit November 2014 Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats (Kleiner Konvent) der Stiftung ist.

Damit wurde die HFU in einem neuen und innovativen Wissenschaftsfeld überregional sichtbar. Die Tagung wurde durch den Vortrag „Öffentliche Wissenschaft zwischen Kommunikation und Dialog“ von Prof. Selke eröffnet. Es zeigte sich, dass Hochschulen, die nach einem veralteten „Transfer“-Modell operieren, nicht ausreichend für die Herausforderungen der Zukunft gewappnet sind. Der zentrale Vorschlag bestand darin, das Wissenschaftsmodell einer „Transformativen Wissenschaft“ in solchen Praxisfeldern zu erproben, bei dem außerwissenschaftliche Erkenntnisformen und Logiken eine größere Rolle spielen.

Prof. Selke betonte in diesem Kontext die Rolle der Hochschulen für Angewandte Wissenschaften als mögliche Inkubatoren für den notwendigen Prozess der Neuausrichtung von Forschung und Lehre. Insbesondere fand das an der HFU von der United Nations University zertifizierte „Regional Centre of Expertise“ große Beachtung bei WissenschaftlerInnen und VertreterInnen der Presse.

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Kick-off für das Forschungsprojekt Parabase

Von links nach rechts: Wilhelm Taurel, Till Post, Prof. Dr.-Ing. Christian van Husen, Carsten Droll, Sören Jens Lauinger, Anton Feld

Mitte Februar fand das Kick-off-Meeting für das Forschungsprojekt „Parameterbasiertes Service Design bei der Innovation von Produkt-Service-Systemen“ (ParaBaSe) in den neuen Räumlichkeiten des Service- und Robotiklabors der Fakultät Wirtschaftsingenieurwesen statt. Projektleiter Prof. Dr.-Ing. Christian van Husen begrüßte zusammen mit Carsten Droll (Akademischer Mitarbeiter im ParaBaSe-Projekt) die Projektpartner der Aesculap AG, Sören Jens Lauinger und Hrrn Anton Feld, sowie der Association for Service Management International (AFSMI), Till Post und Wilhelm Taurel.

Neben der Abstimmung der Projektinhalte wurden die Aufgabenverteilung sowie die genaue Zeitplanung koordiniert.

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Auszeichnungen


Landesnaturschutzpreis für HFU-Brennerei

Von links nach rechts: Umweltminister Bonde, Anita Sperle-Fleig, Julian Wiesinger, Michael Neuenhagen und Elif Cangür (Stadträdtin der Grünen VS-Schwenningen). Foto: MLR/Dirk Wilhelmy

Dass die Hochschule Furtwangen unter die Schnapsbrenner gegangen ist und ein gemeinsames Naturschutzprojekt zum Erhalt und der Pflege von Streuobstwiesen mit der Stadt Villingen-Schwenningen, dem Umweltzentrum Schwarzwald-Baar-Neckar und dem BUND Regionalverband Schwarzwald-Baar-Heuberg durchführt, wurde jetzt mit dem Landesnaturschutzpreis gewürdigt. Am 28. März 2015 übergab im Neuen Schloss in Stuttgart Minister Alexander Bonde den Preis an Michael Neuenhagen (Umweltzentrum), Julian Wiesinger (Stadt) und Anita Sperle-Fleig (BUND). Der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) und das Umweltzentrum in Villingen-Schwenningen hatten das Projekt beim Ministerium für Umwelt und Natur eingereicht.

Der Landesnaturschutzpreis stand diesmal unter dem Motto „Vielfalt in Streuobstwiesen – Wir machen mit!“ Insgesamt gab es 20 Preisträger. Seit 1982 vergibt die Stiftung Naturschutzfonds Baden-Württemberg alle zwei Jahre den Landesnaturschutzpreis, der mit insgesamt 20.000 Euro dotiert ist. 1.000 Euro gehen als Preisgeld an die Stadt, den BUND und das Umweltzentrum, welche geplant haben, das Geld für die Pflege der Streuobstwiesen zu verwenden.

Die Brennerei der HFU ist erst durch diese Kooperation mit der Stadt Villingen-Schwenningen, dem BUND und dem Umweltzentrum Villingen-Schwenningen möglich geworden, weil die Vorraussetzung für die Erteilung eines Brennrechts den Besitz oder die Pacht von ausreichend Obst veraussetzt. Studiumsbegleitend werden seit zwei Jahren mit Studierenden Äpfel und Birnen auf den Streuobstwiesen dieser Partner geerntet, die am Hochschulcampus Schwenningen schließlich zum „HFU-Spirit“ destilliert werden. Erste Kontakte zu einem ansässigen Händler, dem Weinhaus Hess, und eine Projektarbeit von Studierenden der Fakultät Wirtschaft haben sich sowohl mit der Preisfindung als auch mit der Vermarktung beschäftigt.

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TREFFER WI-Preis an zwei hervorragende Studierende vergeben

Zum zweiten Mal konnte am 16. März 2015 im Rahmen der Erstsemesterbegrüßung der Fakultät Wirtschaftsinformatik der TREFFER Preis für hervorragende Studienleistungen vergeben werden. Die Preisträger Bettina Hübel, Studiengang WirtschaftsNetze (eBusiness), und Benedikt Throner, Studiengang Wirtschaftsinformatik, erhielten ein Preisgeld in Höhe von 300 Euro. Neben ihren hervorragenden Studienleistungen lobte Projektleiter Prof. Dr. Bernardin Denzel das herausragende Engagement der Preisträger im Rahmen des Projektes TREFFER als Mentorin im Interkulturellen Mentoring-Programm bzw. Tutor in zahlreichen Fächern.

Der TREFFER Preis honoriert hervorragende Leistungen im Grundstudium. Die Besonderheit bei diesem Preis ist, dass er den Fokus auf die Verbesserung der Studierenden legt: Denn nicht nur gute Noten spielen eine Rolle, sondern vor allem, ob sich die Studierenden im Studium im Vergleich zu ihren schulischen Noten wesentlich verbessern konnten. Die Studierenden können sich nach erfolgreichem Abschluss ihres Grundstudiums um den Preis bewerben. Voraussetzung ist, dass sie einen Migrationshintergrund haben, d.h. sie selbst oder ein Elternteil nach Deutschland zugewandert sind. Alternativ können sich auch Studierende bewerben, die das Projekt TREFFER mit ihrer Mitarbeit unterstützen.

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Gute Leistung in der Informatik lohnt sich

v.l.n.r.: Kenan Sengün (M&M), Prof. Dr. Peter Fleischer, Lasse Meyer, Johannes Czech, Prof. Dr. Mohsen Rezagholi, Prof. Dr. Steffen Thiel, Caroline Gerth (M&M) und Leonie Hlawatsch (doubleSlash).

Für herausragende Leistungen im Grundstudium durften bei der Erstsemesterbegrüßung der Fakultät Informatik am 16. März 215 zwei Studenten Preise im Wert von jeweils 500 Euro entgegen nehmen. Johannes Czech vom Studiengang Allgemeine Informatik wurde vom Softwareunternehmen M&M aus St. Georgen ausgezeichnet. Lasse Meyer, der Computer Networking studiert, erhielt den Preis vom Softwareunternehmen doubleSlash aus Friedrichshafen. Beide IT-Firmen sind Mitglieder des Industriebeirats der Fakultät Informatik und kooperieren seit Jahren eng mit der Fakultät Informatik der Hochschule Furtwangen.

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AGW-Studienprojekt wird mit Stiftungspreis ausgezeichnet

Im Rahmen der internationalen Küchenmesse „Living Kitchen“ in Köln erhielt eine von Prof. Dr. Peter König betreute AGW-Studiengruppe am 20. Januar 2015 zusammen mit Studierenden der Hochschule Wismar den Stiftungspreis 2014 der „DER KREIS Anja-Schaible-Stiftung“ verliehen. Das interdisziplinär angelegte Projekt fokussierte die Frage, wie Küchen in Reihenhäusern so gestaltet werden können, dass sie ressourcenschonend und nachhaltig für alle Lebensphasen genutzt werden können.

Während sich die beteiligten Studierenden der Richtungen Design und Innenarchitektur aus Wismar mit der Gestaltung innovativer Konzepte und Techniken beschäftigten, hatten die Studierenden der HFU den Auftrag, typische Beeinträchtigungen bei Behinderung, Krankheit und fortgeschrittenem Alter zu identifizieren. Die daraus entstandenen Analyseinstrumente sowie Personas und Szenarien dienten bei der Entwicklung der Musterküche zur Anpassung der technischen und konzeptionellen Entwürfe. Besonders beeindruckend für die Studierenden war, dass die theoretisch erarbeiteten Konzepte zusammen mit einem Küchenhersteller in einer realen Musterküche auf der Messe präsentiert werden konnten.

Weitere Informationen unter: http://www.anja-schaible-stiftung.de/projekte/20142015/
 

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Medizintechnik-Absolventin gewinnt Schweizer Preis

Valentin Vogt, Präsident des Schweizerischen Arbeitgeberverbandes, übergab den Lab Science Award den strahlenden Gewinnern. (v.l.n.r. Pascal Gasser, Ronja Schierjott, Hugo Bohny, Michael Naeff, Valentin Vogt). © Toolpoint

Die Tuttlinger Medizintechnik-Absolventin Ronja Schierjott erhält für ihre Bachelor-Arbeit den ersten Preis des „Lab Science Awards“. Die 24-jährige empfing die Auszeichnung am 19. März 2015 beim fünften „Symposium für Lab Automation“ in Rapperswil, Schweiz. Damit teilt sie sich Rang eins mit Pascal Gasser von der Fachhochschule Nordwestschweiz.
 
Schierjott schrieb ihre Abschlussarbeit bei der Aesculap AG, Tuttlingen, im Bereich Forschung und Entwicklung im Labor für Biomechanik. Ihr Thema lautete „Impingementtests an cervicalen Wirbelsäulenimplantaten“. Betreuer seitens der Hochschule Furtwangen, Standort Tuttlingen, war Professor Dr. Steffen Peldschus. Seitens Aesculap zeigten sich Jens Schwiesau und Bernhard Fritz verantwortlich. Für ihre Leistung erhielt Schierjott eine Prämie in Höhe von 6.000 Schweizer Franken.
 
Ronja Schierjott studierte von 2010 bis 2014 im Bachelor-Studiengang „Industrial MedTec“ an der Fakultät Industrial Technologies am Hochschulcampus Tuttlingen. In ihrer Thesis ging sie der Frage nach „Was passiert, wenn die Komponenten eines Wirbelsäulenimplantats nicht optimal sitzen?“ Dabei simulierte sie Schäden an Bandscheibenprothesen bei nicht optimaler Positionierung oder Hypermobilität.

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Medaillen für HFU-Studenten bei Universiade

Gold für die Mannschaft: Johannes Wasel, Tobias Simon und David Welde (Nordische Kombination). Foto: adh.de
Tobias Simon und Jan Mailänder (Skisprung). Foto: adh.de
Thomas Wagner (Freier Korrespondent DLF/SWR), Prof. Robert Schäflein-Armbruster, Jürgen Willrett (OSP Freiburg)

Studenten der Hochschule Furtwangen haben in der Wintersaison herausragende sportliche Erfolge erzielt. Edelmetall nahmen die deutschen Starter von den Nordischen Skiwettbewerben der 27. Winter-Universiade 2015 aus Strbské Pleso (Slowakei) mit: Gold beim Mannschafts-Wettbewerb in der Nordischen Kombination. Für HFU-Student Johannes Wasel (Fakultät Mechanical and Medical Engineering) war es bereits das zweite Edelmetall bei einer Universiade nach Silber 2013 im Trentino. Sein Kommilitone Tobias Simon (Fakultät Wirtschaftsingenieurwesen) wurde mit dem abschließenden Gold-Moment für seine herausragenden Sprungergebnisse der Tage von Strbské Pleso belohnt. Gemeinsam mit David Welde (HS Mittweida) standen sie auf dem Siegerpodest, vor Japan und Russland.

Auch bei den Spezialspringern gab es Grund zur Freude. Das Trio aus Jan Mayländer, Tobias Simon (beide Furtwangen) und Florian Menz (TU Ilmenau) erzielte einen guten vierten Platz hinter Russland, Japan und Polen.
Die Universiade ist das zweitgrößte Multisportevent der Welt.

Der Fernsehsender BR Alpha hat Johannes Wasel begleitet und eine Reportage über ihn, die Winteruniversiade und die besonderen Herausforderungen für die Kombination aus Studium und Spitzensport ausgestrahlt (Campusmagazin BR Alpha vom 29. Januar 2015). Die Hochschule Furtwangen ermöglicht hervorragende Rahmenbedingungen für Spitzensportler - etwas, das Johannes Wasel und seine Kommilitonen sehr zu schätzen wissen.
Dieses Studienmodell beleuchtet auch ein Beitrag des Deutschlandfunks "Für Olympia trainieren und parallel studieren" (Sendung Campus und Karriere im Deutschlandfunk vom 23. Februar 2015).

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Internationales


Besuch des IBH-Vorsitzenden

An der HFU zu Gast war Prof. Dr. Sebastian Wörwag, Rektor der FHS St. Gallen und seit November 2014 gewählter Vorsitzender der Internationalen Bodenseehochschule (IBH). Die HFU ist Mitglied in diesem Hochschulverbund.

Die Internationale Bodensee-Hochschule ist ein grenzüberschreitender Verbund von Universitäten, Fachhochschulen und Pädagogischen Hochschulen aus Deutschland, dem Fürstentum Liechtenstein, Österreich und der Schweiz. Die 30 Mitgliedshochschulen mit ihren über 100.000 Studierenden, rund 20.000 Mitarbeitenden und 3.000 Professorinnen und Professoren bilden mit der IBH den größten hochschulartenübergreifenden Verbund Europas.

„Die Internationale Bodensee-Hochschule ist mehr als eine Zweckgemeinschaft. Sie ist ein Beitrag zu einem offenen und dynamischen Wissens- und Forschungsraum inmitten Europas“, hatte Wörwag bei seiner Wahl gesagt.
Der Meinungsaustauch diente dazu Anknüpfungspunkte für künftige gemeinsame Projekte auszuloten.

Die FHS St. Gallen ist eine interdisziplinäre Hochschule mit 3000 Studierenden in der Lehre und der Weiterbildung. Sie ist Teilschule der Fachhochschule Ostschweiz und wird von den Kantonen St. Gallen, Thurgau und beiden Appenzell getragen.

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Werbung in Mittelamerika

Alejandro Pastor (Fakultät Wirtschaft) war vom 25. Februar bis 9. März in Mittelamerika unterwegs und besuchte verschiedene deutschsprachige Schulen in Costa Rica, El Salvador, Guatemala und Nicaragua, um die HFU zu präsentieren.

Durch die Besuche konnten viele wichtige Kontakte geknüpft werden. Zur Unterstützung
am Stand in El Salvador war auch Nelson Javier Mejia (ehemaliger Schüler der Deutschen
Schule in El Salvador) zur Unterstützung mit dabei. Nelson Javier Mejia absolvierte an der HFU den Master of Business Administration in Sales and Service
Engineering (Abschluss Februar 2015) und konnte sehr gut Werbung für die HFU machen. Das Interesse der Schüler war enorm.

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Förderung englischer Sprachkurse im Ausland für HFU-Dozenten

Foto: Jan von Broeckel/pixelio.de

Die HFU fördert gezielt die weitere Internationalisierung der Lehre und unterstützt englische Sprachkurse für HFU-Dozentinnen und -Dozenten. Die Sprachkurse sollen im englischsprachigen Ausland besucht werden und mindestens 60 Stunden umfassen. Voraussetzung für eine finanzielle Unterstützung ist zudem, dass im Anschluss an die Förderung englischsprachige Vorlesungen an der HFU gehalten werden. Übernommen werden ausschließlich die Kosten für Sprachkurse (nicht für Reisekosten/Verpflegung etc.) bis zu einem Betrag von maximal 1.000 Euro je Person/Antrag. Es kann nur eine begrenzte Anzahl von Anträgen gefördert werden.

Für Fragen stehen Ihnen Brigitte Minderlein (FU) oder Katrin Haberer (VS) gerne zur Verfügung.
Anträge können beim International Center, z.H. Brigitte Minderlein oder Katrin Haberer, eingereicht werden.

Einzureichende Unterlagen:
1. Informationen zum geplanten Sprachkurs im Ausland mit genauer Stundenzahl und Termin
2. Formlose Bestätigung, dass im Anschluss an den geförderten Sprachkurs englischsprachige Vorlesungen an der HFU gehalten werden

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Weiterbildung


Weiterbildungsangebote zum Thema Gesundheit

Karen Markowski (HFU Akademie) und Amelie Hofmeier (Universität Freiburg) stellen Weiterbildungsangebote gemeinsam vor

Die Universität Freiburg und die Hochschule Furtwangen arbeiten bei der Entwicklung von Weiterbildungsangeboten zum Thema Gesundheit bereits seit einigen Jahren eng zusammen. Auf dem Gesundheitskongress 2015 stellten die beiden Hochschulen ihre Angebote auf einem Informationsstand gemeinsam vor.

Während der Online-Masterstudiengang „Technische Medizin“ bereits vor einigen Jahren gemeinsam entwickelt wurde und seither kooperativ von beiden Hochschulen durchgeführt wird, steht der neue Online-Masterstudiengang „Interdisziplinäre Gesundheitsförderung“ am Anfang der Entwicklung. Dennoch sind auch hier schon die ersten CAS-Module fertig und können als Kontaktstudium, das auf den späteren Master angerechnet werden kann, absolviert werden.

Darüber hinaus wurden auch über die Eigenentwicklungen der Hochschulen wie den in Tuttlingen angesiedelten, berufsbegleitenden „MBA Medical Devices and Healthcare Management“ sowie das neue Kontaktstudienangebot „AAL-Berater/-in für hilfreiche Technik im Alter“ informiert.

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Weiterbildungsbroker vorgestellt

Timo Hodapp, Prof. Dr. Rolf Schofer, Dr. Thomas Jechle beim Regionalforum in Überlingen

Wie die Zusammenarbeit zwischen Hochschule und Unternehmen in der Weiterbildung so moderiert werden kann, dass sie für beide Seiten zum Erfolg wird, war Thema des Beitrags von Timo Hodapp (Personalleiter, VEGA Grieshaber KG) und Thomas Jechle (HFU Akademie). Am konkreten Beispiel wurde gezeigt, welche Hürden bei gemeinsamen Bildungsprojekten mitunter zu überwinden sind, aber auch welche Chancen sich dadurch für beide Seiten ergeben. Die Personalleitung im Unternehmen und die Weiterbildungseinrichtung an der Hochschule können dabei - ähnlich einem Broker - Bedarf und Angebot systematisch zusammenführen und den Ablauf der Bildungsprojekte positiv beeinflussen.

Den Rahmen für die gemeinsame Präsentation bildete am 6. Februar 2015 das 3. Regionalforum der Kontaktstelle HochschuleWirtschaft in Überlingen. Das Ministerium für Wissenschaft und Kunst Baden-Württemberg und Südwestmetall unterstützen diese Veranstaltungsreihe, um die Zusammenarbeit von Hochschulen und Unternehmen in der Weiterbildung zu fördern.

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Interne Weiterbildung

Die HFU Akademie möchte auf ihr internes Weiterbildungsprogramm mit Anmeldeschluss im April 2015 aufmerksam machen:

DatumCampusAnmelde-
schluss
Marketing und Öffentlichkeitsarbeit
Erfolgreich werben mit kleinem Budget (Kurs Nr. 593)  11. Mai 2015VS13. April 2015
Office und Internet
EXCELdaten für Serienbriefe und Serienemails nutzen (Kurs Nr.638)28. + 29. April 2015Fu14. April 2015
Arbeiten mit großen Dokumenten in WORD 2010 (Kurs Nr.631)  6. Mai 2015Fu22. April 2015
Desktoping - TOP! On the Desktop (Kurs Nr. 634)             18. - 19. Mai 2015Fu20. April 2015
Softskills
Moderation: Besprechungen erfolgreich leiten (Kurs Nr. 628)20. - 21. Mai 2015Fu20. April 2015
Führung und HFU-Personaldialog
HFU goes EMAS: Interne AuditorInnen im EMAS-Prozess (Kurs Nr. 598)  12. Mai 2015Fu28. April 2015
Grundlagen der Führung (Kurs Nr. 644) 19. Mai 2015Fu21. April 2015
Promotionskolleg und Forschung
Scientific Writing in English (Proposals) (Kurs Nr. 637) 13. Mai 2015Fu15. April 2015



Infos zu den Kursen und weitere Angebote unter www.hfu-akademie.de.

Personalia


Neue Sicherheitsingenieurin an der Hochschule

Seit 1. März 2015 ist Nadine Theurich neue interne Sicherheitsingenieurin an der Hochschule Furtwangen. Sie betreut gemeinsam mit der externen Sicherheitsingenieurin Sonja Agostini die Standorte Furtwangen, Schwenningen und Tuttlingen und ist beratend und unterstützend in allen Fragen zum Thema Arbeitsschutz tätig.

Ihre erste Aufgabe ist, das bestehende Arbeitsschutzmanagementsystem umzustrukturieren, indem arbeitsschutzrelevante Prozesse und Verfahren (beispielsweise beim Erstellen von Gefährdungsbeurteilungen) überarbeitet oder neu geschaffen werden. Mit der  Umstrukturierung sollen die Aufgaben und Pflichten aller Beteiligten im Arbeitsschutz transparenter gemacht und Strukturen geschaffen werden, mit denen die geltenden Arbeitsschutzvorschriften eingehalten werden. Überdies arbeitet Frau Theurich eng mit dem Referat für Nachhaltige Entwicklung der Hochschule zusammen um den laufenden EMAS-Prozess zu unterstützen.

Frau Theurich hat ihr Studium zur Sicherheitsingenieurin im Jahr 2012 im Studiengang Security & Safety Engineering (SSB) der Hochschule Furtwangen abgeschlossen. Neben der Tätigkeit als Sicherheitsingenieurin ist sie als akademische Mitarbeiterin im Gefahrstofflabor des Studiengangs SSB tätig.

Kontakt:
Luisenstraße 17, 78120 Furtwangen (O-Bau), Raum O 1.14,
E-Mail: tad@hs-furtwangen, Telefon: 07723 920-2435

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Erste Professorin für den Hochschulcampus Tuttlingen

Seit März 2015 verstärkt Dr. Griselda María Guidoni als erste Professorin am Hochschulcampus Tuttlingen das Team der Lehrenden. Mit ihrer Erfahrung schafft sie eine aktive Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Industrie.

Guidoni ist für den Studiengang Werkstofftechnik am Hochschulcampus Tuttlingen der Hochschule Furtwangen tätig. Ihre Arbeitsschwerpunkte liegen im Bereich der allgemeinen Materialphysik, Kunststofftechnik, Mikrostrukturen und mechanischen Eigenschaften von keramischen Werkstoffen. Die erste Professorin an der Fakultät Industrial Technologies (ITE) liest im anstehenden Semester die Fächer Materialphysik und Bruchmechanik. Mit ihr wächst das Professorenteam von ITE auf 15 Personen.

Ihre Karriere begann die gebürtige Argentinierin mit dem Studium zur Diplom-Ingenieurin für Werkstoffkunde in Argentinien und Spanien. Ihr Studium einschließlich Doktorarbeit schloss sie mit Auszeichnung ab. Nach ihrer Promotion über nanomechanische und tribologische Eigenschaften von mineralisierten Geweben arbeitete sie zeitweise in leitenden Positionen an Forschungsinstituten und Unternehmen in Österreich, Luxemburg und Deutschland. Damit hat sie bereits Erfahrung an der Schnittstelle von Wissenschaft und berufspraktischer Umsetzung. „Genau dieses Gleichgewicht habe ich jetzt am Hochschulcampus Tuttlingen gefunden“, begründet sie ihre Entscheidung für die Position. „Außerdem gefällt mir die Arbeit mit Studierenden und der Gestaltungsspielraum, den mir der wachsende Hochschulcampus Tuttlingen ermöglicht.“

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Französisch-Assistentin

Mélissa Khelladi ist seit Anfang des Sommersemesters als Französisch-Assistentin an der Fakultät Wirtschaft tätig. Sie stammt aus der Nähe von Lille in Nord-Frankreich und absolviert ihre Referendarzeit in Schwenningen. Mélissa Khelladi studiert an der Université d´Artois in Arras an der „Faculté des Lettres et Arts“ auf Master im Bereich Französisch als Fremdsprache. Ihren Bachelor hat sie in Germanistik, deutscher Literatur und Geschichte absolviert.

Durch das Erasmus-Programm an der Universität in Augsburg war sie bereits schon einmal in Deutschland. Später möchte sie in Deutschland als Französisch-Lehrerin arbeiten.

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Prüfung sehr gut bestanden

Nico Teufel absolvierte am Campus Schwenningen seine Ausbildung zum Mechatroniker. Am 29. Januar 2015 hat er die Abschluss-Prüfung erfolgreich absolviert. Er erreichte in der praktischen Prüfung die Note 1,1. Nach diesen dreieinhalb Jahren Ausbildung an der HFU wurde er nun übernommen und arbeitet beim Technischen Dienst am Campus Furtwangen.

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Ankündigungen


Studium Generale in Furtwangen und Schwenningen

Im Sommersemester bietet die Hochschule Furtwangen wieder am Campus Furtwangen und am Campus Schwenningen die Vortragsreihe Studium Generale an. Am Campus Furtwangen finden die Vorträge donnerstags um 20 Uhr im I-Bau, Unterallmendstraße 17, oder in der Aula statt, am Campus Schwenningen mittwochs um 18 Uhr im E-Bau, Jakob-Kienzle-Straße 17.

Die Veranstaltungen im Überblick
Furtwangen

16. April 2015: „Verzauberung der Welt - Eine geheimnisvolle Geschichte der Naturwissenschaften“, Prof. Dr. Ernst-Peter Fischer
23. April 2015 (Aula): „Markt und Macht - die Menschen dahinter“, Rainer Voss
21. Mai 2015 (Aula): „Live Hacking - wie Experten in Computersysteme eindringen können“, Sebastian Schreiber
18. Juni 2015: „Die öffentliche Beleuchtung wird smart - Wohin geht die öffentliche Beleuchtung und welche Änderungen und Potentiale liegen vor uns“, Steffen Köhler
25. Juni 2015: „Wir arbeiten und nicht das Geld - wie wir unsere Wirtschaft wieder lebenswert machen“, Prof. Dr. Arno Gahrmann
2. Juli 2015: „Können wir bald Gedanken lesen? - Forschung zu Informationsübertragungen von Gehirn zu Gehirn“, Melike ?ahinol

Schwenningen
22. April 2015: „Nachhaltigkeit – notwendig oder nervig?“, Siegfried Gänsler
29. April 2015, 19 Uhr: Dr. Rupert Kubon, das Thema wird noch benannt
10. Juni 2015: „Speicher für Wind und Sonnenstrom - Welche Speicher sind möglich und wie viele brauchen wir?“, Georg Bopp

Kurzfristige Änderungen und Ergänzungen sind möglich, bitte beachten Sie die Terminhinweise auf www.studium-generale.hs-furtwangen.de.

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Open-Campus-Vorträge in Tuttlingen

Am Mittwoch, 15. April 2015 startet der Hochschulcampus Tuttlingen mit seiner Vortragsreihe „Open Campus“ in den Frühling. Den ersten Vortrag hält Dr. Thomas Wittenberg, vom Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen IIS in Erlangen. Er referiert über die „OP 2025“ und damit über „Die Chirurgie von Morgen“.

Digitale Technologien haben Operationssäle und damit Operationen stark verändert. Ärzte führten noch vor zwanzig Jahren chirurgische Eingriffe überwiegend offen durch; heute nutzen sie minimalinvasive Verfahren. Die Vorteile für die Patienten liegen auf der Hand: Die Eingriffe sind effizienter, schneller, präziser und weisen minimierte Trauma vor. Die digitale Bildgebung und -verarbeitung, die Miniaturisierung elektronischer Systeme, vernetzter Geräte, intelligenter Objekte, Roboter sowie künstliche Intelligenz machen diese Entwicklungen möglich. Dr. Wittenberg beschreibt in seinem Vortrag den aktuellen Status technologischer Entwicklungen für chirurgische Interventionen. Er wagt einen Blick in die Zukunft und auf mögliche Szenarien des „OP 2025“.

Wittenberg zeigt sich seit 2009 als Gruppenleiter für die „Biomedizinische Forschung“ am Fraunhofer IIS verantwortlich. Seit 2008 ist er stellvertretender Leiter der Abteilung „Bildverarbeitung und Biomedizintechnik“.

Die weiteren Vorträge

Mittwoch, 20. Mai 2015 - 19 Uhr
Trinkwasserversorgung aus dem Bodensee – fit für die Zukunft?
Dr. Roland Schick, Leiter Bereich Qualitätssicherung und Forschungslabor, Die Bodensee-Wasserversorgung

Dienstag, 16. Juni 2015 - 19 Uhr
Mineralien in der Biologie: Von Knochen, Asseln, Schnecken, Haifisch- und Saurierzähnen
Univ.-Prof. Dr. Matthias Epple, Professur für Anorganische Chemie, Universität Duisburg-Essen

Donnerstag, 15. Oktober 2015 - 19 Uhr
Industrie 4.0: Wie die Digitalisierung unsere Wertschöpfung verändert
Univ.-Prof. Dr.-Ing. Thomas Bauernhansl, Institutsleiter, Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA; Institut für industrielle Fertigung und Fabrikbetrieb IFF, Universität Stuttgart

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Ringvorlesung AGW

Auch im Sommersemester 2015 wird wieder eine Ringvorlesung zum Thema „Berufsfelder und aktuelle Anwendungsbereiche der Gesundheitswissenschaften“ vom  Studiengang Angewandte Gesundheitswissenschaften angeboten. Die Vorträge finden mittwochs von 17:30 bis 19 Uhr im O-Bau, dem ehemaligen Krankenhaus, Luisenstraße 17, Furtwangen, in Hörsaal O 0.10 statt.

  • 8. April 2015: Ernährungsforschung im Bereich des Leistungs- und Gesundheitssports: Zusammenspiel von Wissenschaft, Lehre und Erfahrung in der Praxis, Denise Zdzieblik (Institut für Sport und Sportwissenschaft, Universität Freiburg)
  • 15. April 2015: Forschen mit und für die Praxis: anwendungsorientierte Forschung am Beispiel technikgestützter Versorgungskonzepte für ältere Menschen, Petra Gaugisch (Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO)
  • 22. April 2015: Von der Ergotherapeutin zur Gesundheitspädagogin, Hanna Schwendemann (Institut für Public Health and Health Education, PH Freiburg)
  • 6. Mai 2015: Gesundheitswissenschaften im Kontext der Psychiatrie am Bezirkskrankenhaus Lohr am Main, Susanne Stäblein (Krankenhaus für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatische Medizin, Lohr am Main)
  • 20. Mai 2015: Suchtprävention in verschiedenen Settings, Uta Engler (Uniklinikum Freiburg, Die gesundHalter)

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Campus Day in Schwenningen

Am Campus Schwenningen findet im April wieder der Campus Day mit Industrietag statt. Die Eröffnungsveranstaltung ist am Dienstag, 14. April 2015 um 18 Uhr. Der Campus Day mit Hochschulkontaktbörse und Vorträgen findet am Mittwoch, 15. April, von 9 bis 15 Uhr statt. Unternehmen stellen sich vor und bieten für Studierende Praxissemester-Plätze, Projektarbeiten und Bachelor- und Masterthesen an.

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Abende des Dokumentarfilms

Guitar Crusher

In den letzten Semestern konnte Professor Martin Aichele, der Medienkonzeption an der Fakultät Digitale Medien lehrt, drei veritable Dokumentarfilme mit Studierenden verwirklichen. Diese werden an zwei Abenden nun vorgeführt.

Am Mittwoch, 15. April 2015 wird in der Aula der HFU in Furtwangen um 19 Uhr der abendfüllende Dokumentarfilm „Guitar Crusher – Better days ahead“ gezeigt. An diesem Film ist drei Jahre gearbeitet worden, über dreißig Studierende waren involviert. Die Dreharbeiten führten die Teams nach Freiburg, Berlin und New York. Erzählt wird die spannende Geschichte der amerikanischen Blues-Legende Sidney „Guitar Crusher“ Selby, der auch mit 83 Jahren noch auf der Bühne steht. Der in Full-HD gedrehte Film gibt davon ein eindrückliches Zeugnis. Spannend sind auch die Erzählungen aus seinem bewegten Leben: die Rassentrennung in den USA, seine Begegnungen mit Ray Charles, den Isley Brothers und anderen Größen der Musikgeschichte und seine Erfahrungen in Berlin und Freiburg, wo er auch einige Jahre lebte.

Zwei Wochen später, am Mittwoch, 29. April, werden um 19 Uhr in der Aula gleich zwei Dokumentarfilme gezeigt. Zuerst der Film „Zeit für mein Leben“, der sensibel einen Jungen und dessen Eltern sowie zwei junge Frauen in der Rehabilitationsklinik Katharinenhöhe begleitet. Drei Menschen, die in bewundernswerter Weise mit ihrem Schicksal umgehen und in der Katharinenhöhe beste Unterstützung finden. Behutsame Interviews und zurückhaltende Beobachtungen prägen diesen Film, der viel über den Wert des Lebens und Umgang mit Krisen zeigen kann. Der Soundtrack für diesen Film wurde von dem Studiengang Musikdesign der Staatlichen Musikhochschule Trossingen erstellt, die diesen modernen Studiengang zusammen mit der Fakultät Digitale Medien anbietet.

Danach erleben die Zuschauer die spannende Reise von Prof. Dr. Andreas Fath von der Quelle des Rheins bis zur Nordsee: „1231 KM“ sind eine sehr lange Strecke, wenn man sie schwimmend zurücklegt. Im Dienst der Wissenschaft nahm Andreas Fath diese Strapazen auf sich, begleitet von Studierenden der Hochschule aus Villingen-Schwenningen und einem Team der Fakultät Digitale Medien in Furtwangen. Nicht nur viele Fernsehanstalten wurden „live“ mit Bildmaterial versorgt, es ist auch ein spannender Film mit interessanten Einblicken in die Hintergrundarbeit der Begleiter dabei entstanden.     

Prof. Martin Aichele und Mitglieder der Teams werden anwesend sein und im Anschluss gerne Fragen des Publikums beantworten.

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Nächste HKB im Mai

Die Hochschulkontaktbörse auf dem Campus Furtwangen bietet zweimal jährlich Studierenden und Absolventen die Möglichkeit, persönliche Kontakte zu Unternehmen zu knüpfen. Das nächste Mal findet sie am Donnerstag, 7. Mai 2015 in der Zeit von 9 bis 14:30 Uhr statt. Personalverantwortliche aus Industrie, Handwerk, Handel und Dienstleistungen stehen für Gespräche bereit und geben über Job- und Praktikaangebote sowie Themen für Bachelor- bzw. Masterthesis Auskunft.

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Industry meets HFU

Die Hochschule Furtwangen lädt Entwickler und Entscheider ein zum gegenseitigen Kennenlernen. Professorinnen und Professoren sowie Doktoranden/innen der Hochschule stellen am Samstag, 9. Mai 2015 exklusiv ihre aktuellen Forschungsprojekte vor. Auch wenn der Fokus in Tuttlingen häufig auf der Medizintechnik liegt, werden auch viele benachbarte Gebiete angesprochen.
Unternehmen lernen hier die Ansprechpartner für die unterschiedlichen Disziplinen kennen. Von Material- über Neurowissenschaften bis hin zu Energieforschung. reichen die Themenfelder. Wer also seine Innovationen in Zusammenarbeit mit der Hochschule weiterbringen möchte, findet an diesem Tag den direkten Kontakt. Eine Anmeldung ist bis zum 4. Mai 2015 möglich.

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Call for Proposals

Am 29. Oktober 2015 wird im Kongresszentrum Tuttlingen das Technology Mountains Innovation Forum zur Medizintechnik stattfinden. Als Themen sind unter anderem vorgesehen: Sensorik, 3D-Druck, Digitalisierung im OP, regenerative Technologien und Biologisierung, Oberflächentechnologien, Industrie 4.0 für KMUs oder Reinigungsmethoden und -prozesse.

Wer eine Präsentation dafür einreichen möchte, sendet eine kurze Zusammenfassung bis 30. April an info(at)medicalmountains.de; Kontakt: Yvonne Glienke, Telefon 07461 969721-1.

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Veranstaltungen


Gesundheitskongress nahm Megatrends in den Blick

Referent Prof. Mezger
Vollbesetzte Aula

Bereits zum sechsten Mal fand am 25. März 2015 der Gesundheitskongress als gemeinsame Veranstaltung der Hochschule Furtwangen, des Gesundheitsnetzwerks Schwarzwald-Baar, der Fördergesellschaft der Hochschule und der Stadt Furtwangen statt. "Ein Fünftel unserer Studiengänge ist im Bereich der Gesundheit angesiedelt, das zeigt, welche enorme Bedeutung dieses Thema für uns hat", leitete Rektor Prof. Dr. Rolf Schofer bei seiner Begrüßung in der Aula in Furtwangen ein.

Den Impulsvortrag hielt Prof. Dr. Werner Mezger, Universität Freiburg, über "Megatrends". "Was vom Gestern über das Heute ins Morgen führt, ist ein Trend", definierte Mezger. Megatrends sind die epochalen Trends mit hoher Wirkungskraft. Als Megatrend Nummer 1 stellte er die Gesundheit vor. Der Volkskundler Mezger zeigte auf, dass Kulturprozesse über die Dimensionen Zeit, Raum und Gesellschaft analysiert werden können.

MarktplätzeDie insgesamt 19 Vorträge des Gesundheitskongresses in den sogenannten Marktplätzen setzten sich mit unterschiedlichsten Themen aus dem Gesundheitsbereich auseinander. So stand das "Leben mit Kunstherz" genauso wie die "Gesundheitliche Situation von MigrantInnen" auf der Agenda. Die HFU stellte den Besucherinnen und Besuchern des Gesundheitskongresses ihre Studiengänge Mikromedizin und Technische Medizin vor.

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Numerische Simulation liefert Entwicklungspotentiale für Unternehmen

Partner, Initiator und Referenten (von links): Professor Dr. Martin Heine (Hochschule Furtwangen), Professor Dr. Erwin Bürk (Hochschule Furtwangen), Dipl.-Ing. Steffen Peters (CADFEM GmbH). Dr. Valod Noshadi (Infotainment Division Harman) fehlt auf dem Foto.

Am 19. März besuchten rund 40 Experten den zweiten Fachworkshop für „Virtual Engineering“ am Hochschulcampus Tuttlingen. Diesjähriger Themenschwerpunkt war die Auslegung und Verbesserung von Elektronikkühlungen.
 
Professor Dr. Erwin Bürk, Studiendekan „Industrial Virtual Engineering“ am Hochschulcampus Tuttlingen,  ist Initiator der CAE-Workshop-Reihe. Für den Eröffnungsvortrag konnte er Dr. Valod Noshadi von Harman International Industries, USA, gewinnen. Noshadi ist bei Harman – einem Hersteller und Anbieter von Unterhaltungselektronik – weltweit für die Kühlkonzepte der Geräte zuständig. Zweiter Referent des Abends war Steffen Peters, technischer Leiter der Stuttgarter Geschäftsstelle der CADFEM GmbH. CADFEM war nebst der Hochschule Furtwangen und dem Hochschulcampus Tuttlingen Förderverein Partner der Veranstaltung. Der dritte Workshop für „Virtual Engineering“ findet voraussichtlich im März 2016 statt.

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3D-Fertigungen in der Medizintechnik auf dem Vormarsch

Die Initiatoren und Referenten des Medizintechnikforums (von links): Prof. Dr.-Ing. Kurt Greinwald (Hochschule Furtwangen), Dipl.-Ing. Franziska Olschewski (EOS GmbH), Dipl.-Ing. Michael J. Galba (EOS GmbH), Christoph Erhardt (ALPHAFORM CLAHO GmbH) und Dipl.-Kfm. Ludwig Schultheiss (EOS GmbH).

Anfang März 2015 fand das erste Medizintechnikforum am Hochschulcampus Tuttlingen statt. Mehr als 100 Interessierte aus der Medizintechnikbranche wohnten der Veranstaltung bei. Themenschwerpunkt war die „3D-Additive Fertigung in der Medizintechnik“.

Zahlreiche produzierende Unternehmen setzen auf die Fertigung via 3D-Druck. Besonders in der Prototypen- und Kleinserienherstellung ist das Verfahren auf dem Vormarsch. Dieses liefert individuelle, flexible Lösungen – auch für die Medizintechnik. Mit Hilfe industrieller 3D-Druck-Prozesse entstehen beispielsweise hochwertige Implantate und medizinische Instrumente. Darauf haben der Hochschulcampus Tuttlingen und die EOS GmbH (Electro Optical Systems), München, reagiert und zum Medizintechnikforum geladen.

Bei der Additiven Fertigung wird ein Bauteil schichtweise auf Basis digitaler Daten aufgebaut. Als Materialien sind Metalle, Kunststoffe oder Keramiken verfügbar. Die Vorteile liegen auf der Hand: die Konstruktion bestimmt die Fertigung. Komplexe Strukturen können kostengünstig produziert werden. Insbesondere Individuallösungen sind möglich. „Die Additive Fertigung ist eine Zukunftstechnologie, denn der 3D-Druck ermöglicht die rationelle Herstellung individualisierter Produkte, speziell solcher mit komplexer Geometrie“, erklärt Professor Dr. Kurt Greinwald, Studiendekan Industrial MedTec und Verantwortlicher für das Forum seitens der Hochschule.

EOS hat sich auf die Additive Fertigung spezialisiert. Als einer der führenden Hersteller von 3D-Drucksystemen hat das Unternehmen als Kooperationspartner des Hochschulcampus Tuttlingen das Event mit veranstaltet. Das Forum ging auf die neuesten Entwicklungen und Anwendungen dieses innovativen Fertigungsverfahrens ein.

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Wirtschaft zu Gast bei WING - Thema Industriedienstleistungen

Die Fakultät Wirtschaftsingenieurwesen (WING) war am 20. Januar 2015 Gastgeberin für eine Auftaktveranstaltung des wvib zum Thema Industriedienstleistungen. Klaus Heuberger vom Wirtschaftsverband und Führungskräfte verschiedener Industrieunternehmen waren zu Gast in den neuen Räumlichkeiten des Servicelabors, das eine inspirierende Atmosphäre für die „Denkfabrik Industriedienstleistungen“ bot.

Mit dem Vortrag „Service als Produkt“ gab Prof. Dr. Christian van Husen aktuelle Impulse zum Thema. Im Anschluss gab es eine lebhafte Diskussion mit den Experten zu Zukunftsperspektiven der Industriedienstleistungen. In einem Netzwerk des wvib soll die Thematik zukünftig aufgegriffen werden.

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Impressum


Herausgeber:
Dieser Newsletter wird herausgegeben von der Hochschule Furtwangen, Robert-Gerwig-Platz 1, 78120 Furtwangen, vertreten durch Rektor Prof. Dr. Rolf Schofer

Verantwortlich für den Inhalt:
Jutta Neumann, Pressesprecherin/Online Redaktion
Telefon: +49 (0)7723-920 2734, E-Mail nej(at)hs-furtwangen.de

Quelleninformationen
Fotos: Soweit nicht anders gekennzeichnet von der HFU. Alle Angaben wurden gewissenhaft recherchiert, sind aber ohne Gewähr. Vervielfältigungen - auch auszugsweise - nur mit Genehmigung des Herausgebers. Es gelten die gleichen Angaben zu Haftung und Copyright wie auf den Webseiten der Hochschule Furtwangen.
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