Wie bleiben Mitarbeiter länger gesund?

Im Workshop „BGM – erste Schritte“ erarbeiteten die Teilnehmenden unter der Leitung von Stephanie Stalter (links), wie ein Betriebliches Gesundheitsmanagement im Unternehmen eingeführt werden kann.

Rund 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus ganz Baden-Württemberg waren in die Hochschule Furtwangen gekommen, um sich über das Thema „Betriebliches Gesundheitsmanagement“ (BGM) zu informieren. Wie wichtig es ist, die Gesundheit der Beschäftigten zu erhalten und zu fördern, haben viele Unternehmen und Institutionen bereits erkannt und bieten entsprechende Programme für ihre Mitarbeiter an. Für viele kleine und mittlere Unternehmen ist das Thema jedoch noch Neuland.

Wie sich gesundheitsfördernde Maßnahmen in Betrieben erfolgreich einführen lassen, erfuhren die Teilnehmer im Workshop „BGM – erste Schritte“. Mit physischen und psychischen Gefährdungsbeurteilungen beschäftigte sich der Workshop des Arbeitsschutzexperten Prof. Dr. Arno Weber vom Studiengang Security & Safety Engineering. Teilnehmer mit Vorkenntnissen erhielten in „Best Practice BGM“ wertvolle Tipps aus der Praxis für die Praxis. In einem Vortrag wurden die Unterstützungsangebote von Krankenkassen vorgestellt. Die Hochschule warb zudem für das Netzwerk „Gesunde Arbeit für Furtwangen“, das fachlichen Rat und Austausch zum Thema BGM bietet.

Organisiert und durchgeführt wurde die Veranstaltung von Prof. Dr. Kirsten Steinhausen sowie Stephanie Stalter und Ramona Kienzler vom Studiengang Angewandte Gesundheitswissenschaften, in dem derzeit rund 280 Studierende zu Gesundheitsfachleuten ausgebildet werden. BGM kann als Schwerpunkt im Studium gewählt werden.

Aufgrund der guten Resonanz ist geplant, auch 2018 eine Veranstaltung zum Betrieblichen Gesundheitsmanagement an der Hochschule anzubieten.