Start ins Wintersemester mit 1288 Erstsemestern

Lehrpreis für Prof. Dr. Andreas Gollwitzer, überreicht durch HFU-Rektor Prof. Dr. Rolf Schofer

Lars Saemann (links) und Daniel Hepperle erhalten den Aesculap-Preis von Dr. Katrin Sternberg.

DAAD Preis für Aurelie Njiki Sileu, überreicht durch Brigitte Minderlein

EGT Preis für Remi Mabon, überreicht durch Geschäftsführer Erik Hugel

Fabian Kraft, Marius Kleinbach, Rebecca Lennartz und Martin Strohm erhalten von Dr. Hans-Henning Winkler (von links) eine Prämie für das beste Grundstudium

Sparkassendirektor Tobias Hugger zeichnete Andreas Pütz, Vasilij Strassheim und Markus Eggert für die besten Projektarbeiten 2016/2017 aus (von links).

Die Vorlesungszeit des Wintersemesters hat an der Hochschule Furtwangen  begonnen. 1288 Studienanfängerinnen und Studienanfänger im 1. Semester kann die Hochschule begrüßen. Am Campus Furtwangen starteten 675, am Campus Schwenningen 431 und am Campus Tuttlingen 182 Anfängerinnen und Anfänger in ihr erstes Semester. Die Hochschule zählt auch in diesem Semester über 6600 Studierende an ihren drei Standorten. Zum Vergleich: Vor einem Jahr, im Wintersemester 2016/17 waren insgesamt 6687 Studierende eingeschrieben.

Drei neue Studiengänge werden angeboten; insgesamt standen für das Wintersemester über 40 verschiedene Studiengänge zur Auswahl. Die Studiengänge mit den meisten Bewerbungen sind „International Business Management“, „Physiotherapie“ und „Angewandte Gesundheitswissenschaften“.

Neue Studiengänge
Neu ist in Furtwangen der Masterstudiengang „MusicDesign“. Er wird von der Hochschule Furtwangen in Zusammenarbeit mit der Musikhochschule Trossingen angeboten. Hier werden Klangschaffende für Produkt- und Kommunikationsdesign ausgebildet, die für Musikproduktionen, bei der Vertonung von Film-, TV- und Radioproduktionen oder in den Bereichen Hörspiel und Hörbuch arbeiten möchten.

Eine weitere Neuerung ist, dass „Interdisziplinäre Gesundheitsförderung“ als Masterstudiengang belegt werden kann. Bislang wurden lediglich einzelne Module angeboten. Dieser Studiengang richtet sich an Personen aus den Bereichen Gesundheitsförderung, Prävention und Rehabilitation. Der Masterstudiengang wird von der Hochschule Furtwangen gemeinsam mit der Universität Freiburg angeboten. Der Unterricht findet über Online-Module und Präsenzveranstaltungen an Wochenenden statt, so dass Berufstätige daran teilnehmen können.

Am Campus Tuttlingen wird erstmals der Bachelorstudiengang Ingenieurpsychologie angeboten. Die Studierenden werden in Ergonomie genauso unterrichtet wie in kognitiver Psychologie, um bei der Entwicklung von Industrie-Produkten helfen zu können, die ihre Anwender emotional ansprechen und einfach zu bedienen sind. Psychologisches Wissen wird in diesem Studiengang kombiniert mit technischem Know-how. Die HFU kann für den interdisziplinären Ingenieurstudiengang einen Frauenanteil von 54 Prozent verzeichnen. „Unserer Hochschule ist es ein Anliegen, junge Menschen – insbesondere Frauen – für Ingenieurwissenschaften zu begeistern und ist dafür mit ihren Angeboten stets am Puls der Zeit“, unterstrich HFU-Rektor Prof. Dr. Rolf Schofer.

Noch freie Plätze
In ein paar wenigen Studiengängen gibt es noch freie Plätze, um die sich Interessierte schnellstmöglich online bewerben können. Die aktuelle Liste gibt es auf der Website.

Preisverleihungen
Im Rahmen der Erstsemesterbegrüßung wurden Preise für hervorragende Leistungen verliehen: In Furtwangen der von Schoen'sche Innovationspreis der EGT und der Preis des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD), in Schwenningen der Aesculap-Preis sowie in Tuttlingen der HFU Lehrpreis für einen Dozenten und die Preise der Dr. Winkler Stiftung und der Sparkasse für Studierende.

Auszeichnungen für Absolventen
Den von Schoen'schen Innovationspreis der EGT erhielt am Campus Furtwangen Remi Mabon. Erik Hugel von der EGT überreichte den mit 1500 Euro dotierten Preis. Die Abschlussarbeit von Remi Mabon trägt den Titel „Vorhersage des Stromverbrauchs individueller Haushalte mithilfe von Big Data Architekturen“ und wurde betreut von Prof. Dr. Lothar Piepmeyer, Fakultät Informatik.

Den DAAD Preis erhielt Aurelie Njiki Sileu aus Kamerun. Sie studiert Elektrotechnik in Anwendungen. Überreicht wurde der mit 1000 Euro dotierte Preis durch Brigitte Minderlein, Leiterin des International Centers der HFU. Aurelie Njiki Sileu ist nicht nur fachlich eine sehr gute Studentin, die stets bereit ist, ihre Kommilitonen zu unterstützen, sondern sie ist auch in der African Student Association und in der Katholischen Hochschulgemeinde engagiert, wo ihr insbesondere der interkulturelle Austausch am Herzen liegt. Sie hat gemeinsam mit anderen afrikanischen Studierenden einen Afrika-Abend veranstaltet und den Missio-Truck bei einer Aufklärungskampagne über Fluchtländer unterstützt.

Die Aesculap-Preise erhielten am Campus Schwenningen Lars Saemann, Studiengang Molekulare und Technische Medizin, Betreuer: Prof. Dr. Folker Wenzel, für seine Arbeit mit dem Titel „Monitoring der kutanen Mikrozirkulation bei Operationen mit kardiopulmonalem Bypass“, und Daniel Hepperle, Studiengang Design Interaktiver Medien, Betreuer: Prof. Dr. Matthias Wölfel, für seine Arbeit mit dem Titel „Fühlst du, was du siehst? Multimodale Wahrnehmung in virtuellen Realitäten“. Der Preis wurde von Dr. Katrin Sternberg überreicht.

Vier Studierende erhielten am Campus Tuttlingen einen Preis der Dr. Winkler Stiftung zur Förderung junger Talente. Ausgezeichnet wurden die besten Bachelorstudierenden des Grundstudiums ihres Jahrgangs: Marius Kleinbach studiert Industrial Automation and Mechatronics und erhielt für seine Leistung (Notendurchschnitt 1,55) 500 Euro. Rebecca Lennartz (Industrial MedTec), Fabian Kraft (Industrial Manufacturing) und Martin Strohm (Industrial Materials Engineering) bekamen jeweils eine Prämie von 250 Euro.

Zudem zeichnete die Kreissparkasse Tuttlingen im Rahmen der Erstsemesterbegrüßung drei angehende Ingenieure für die besten Projektarbeiten im Zeitraum 2016/2017 aus. Direktor Tobias Hugger, stellvertretendes Vorstandsmitglied der Kreissparkasse Tuttlingen, prämierte Andreas Pütz, Markus Eggert, Vasilij Strassheim (alle Industrial Automation and Mechatronics) und Florian van Lengen (Industrial Manufacturing) mit je 250 Euro. Die Studierenden erarbeiteten die Projektaufgaben in zwei Semestern in Kooperation mit Unternehmen oder Institutionen. Die Professoren-Jury der Fakultät Industrial Technologies wertete in einem Gremium die Arbeiten aus.