Hackathon Freiburg: Digitale Lösungen für die ‚Energie der Zukunft‘

Pressemitteilung bwcon - Freiburg, 22.05.2017

59 Entwickler*innen aus den Hochschulen Offenburg und Furtwangen, der Universität Freiburg, Schulen und Firmen der Region haben dieses Wochenende Lösungen zu Fragen von Energieerzeugung und -verbrauch, Energiemanagement sowie nachhaltigen Prozessen für die Energiewende mit Open Data Quellen programmiert. Der dritte Hackathon Freiburg fand vom 19. bis 21. Mai 2017 im Carl-Schurz-Haus statt. Die Teams Edison, Qonverter und Homie gewannen die drei besten Preise.

Open Data, Essen, Spaß und kreative digitale Ideen

Der dritte Hackathon fand dieses Jahr unter dem Motto nachhaltiges Energiemanagement statt. Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen arbeiteten in Teams, um während des Hackathons innerhalb von drei Tagen innovative Ideen in funktionierende Prototypen zu verwandeln. „Freiburg ist als Green City weltweit bekannt. Rund 12.000 Menschen aus Freiburg und der Region waren 2016 in der Umwelt- und Solarwirtschaft beschäftigt und Energiethemen sind dabei einer der großen Schwerpunkte. Der dritte Freiburger Hackathon widmet sich daher in diesem Jahr dem Thema Energie und Energieeffizienz,“ erläuterte Organisator Ivan Aćimovićvon der Stadt Freiburg. „Die Digitalisierung liefert neue Möglichkeiten, um die Erzeugung und Verbrauch von Energie in Einklang zu bringen. Machine Learning bietet intelligente Methoden für eine Analyse und Optimierung der Energieerzeugung und -verbrauch und von komplexen Versorgungssystemen,“ sagte Organisator Professor Stefan Betermieux von der Hochschule Furtwangen.

Teams highQ, Homie und Edison gewannen die besten Preise

Die Jury um Professor Tobias Hagen (Hochschule Offenburg, Studiendekan Wirtschaftsinformatik), Professor Christian Fries (Fakultät Digitale Medien, Hochschule Furtwangen), Dr. Volker Diffenhard (Teamleiter Zentrale Koordinierungsstelle KEFF) sowie Dr. Malte Thoma (Umweltschutzamt der Stadt Freiburg) entschieden sich für die Applikation Qonverter des Teams highQ, die Applikation Homie des Teams Steepminds, dass sich aus internationalen Studenten der Universität Freiburg zusammensetzt, sowie die Applikation Edison von Studenten und Mitarbeitern der Hochschule Offenburg. Die drei besten Teams gewannen je einen Geldpreis in Höhe von 750 €. „Die Ergebnisse sind wirklich beeindruckend. Ich hoffe natürlich, dass einige Anwendungen sich durchsetzen und für die Freiburger Bürger und Bürgerinnen längerfristig zur Verfügung stehen,“ sagte Bürgermeisterin für Umwelt, Jugend und Bildung Gerda Stuchlik.

Aktionstage Nachhaltigkeit

Der dritte Hackathon fand dieses Jahr parallel zu den Aktionstagen Nachhaltigkeit statt, die sich in diesem Jahr dem Motto "96 Stunden für MORGEN" widmen. Umweltminister Franz Untersteller zeigte sich bei seinem Besuch in Freiburg begeistert von den Ideen. „Tolles Konzept Hackathon: Ich sehe, dass hier die Digitalisierung genutzt wird in Verbindung mit der Nachhaltigkeitsidee. Hier entsteht das eine oder andere Produkt, dass wir vielleicht in paar Jahren auf dem Markt sehen werden,“ sagte der Minister.

Eine bewährte Partnerschaft

Kooperationspartner waren auch dieses Jahr Baden Württemberg: Connected e.V. (bwcon), die Hochschulen Offenburg und Furtwangen, das Carl Schurz Haus/Deutsch Amerikanisches Institut Freiburg e.V. und die Stadt Freiburg. Zu den Sponsoren zählen die Stadt Freiburg und stadtbekannte ITK Firmen wie embeX, highQ, die Haufe-Gruppe, BadenIT, Inxmail, reservix und Kultwerk, von denen einige Mitarbeiter teilnahmen. Der Hackathon soll im nächsten Jahr unter einer neuen Themenstellung fortgeführt werden.