Details zum Studiengang

Mit dem Masterstudiengang Risikoingenieurwesen wurde das Studiengangskonzept des auslaufenden Masterstudiengangs "Security & Safety Engineering" inhaltlich, strukturell und organisatorisch weiterentwickelt. So wurden im Sinne neuer pädagogischer Konzepte die ingenieur- und naturwissenschaftlichen Kompetenzen in die Fachmodule der Security und Safety verschoben. Dadurch erwerben die Studierenden anwendungsbezogen in einem Schritt sowohl das ingenieurwissenschaftliche Know-how als auch die fachspezifischen Kompetenzen. Gleichzeitig wurde mehr Raum für fachbezogene Inhalte geschaffen.

Die Zulassungsbedingungen ermöglichen nicht nur den Absolventinnen und Absolventen des Bachelorstudiengangs Security & Safety Engineering, sondern auch Bewerbern anderer Studiengänge mit entsprechenden Vorkenntnissen den Quereinstieg in den Masterstudiengang Risikoingenieurwesen. Neben dem regulären Studieneinstieg im Sommersemester ist in Einzelfällen nach Absprache mit dem Studiendekan auch der Einstieg im Wintersemester möglich.

Mit dem Abschluss M.Sc. werden die Voraussetzungen für eine höhere akademische Qualifizierung (z.B. Promotion an einer Universität) geschaffen.

Fachliche Qualifikationsziele

  • Umfassende und vertiefte ingenieurwissenschaftliche Methodenkenntnisse in der Risiko- und Sicherheitswissenschaft
  • Selbstständige Anwendung und Bewertung der gesetzlicher Grundlagen, Regeln, Normen sowie des Standes der Technik in der Risiko- und Sicherheitswissenschaft
  • Handlungskompetenz bei der Bearbeitung interdisziplinärer Fragestellungen in der Risiko- und Sicherheitswissenschaft
  • Befähigung zum selbstständigen Lösen komplexer Fragestellungen aus der Risiko- und Sicherheitswissenschaft
  • Vertieftes Wissen im technischen, natur- und ingenieurwissenschaftlichen Bereich
     

Überfachliche Qualifikationsziele

  • Die Fähigkeit, fachbezogene Positionen und Problemlösungen für Fachkollegen und andere überzeugend zu formulieren, zu präsentieren und mit ihnen darüber auch in englischer Sprache zu diskutieren  
  • Befähigung zur Projekt- und Teamverantwortung
  • Entscheidungs- und Problemlösungskompetenz
  • Befähigung zu einer weiterführenden wissenschaftlichen Tätigkeit z.B. in Form der Promotion
  • Sicherer Umgang mit englischer Fachsprache und Fachliteratur

Berufsfeldorientierte Ziele

  • Methodenkompetenz sowie Entwicklung eines hohen Urteilsvermögens insbesondere für Tätigkeiten als Gutachter und Sachverständiger
  • Individuelle Profilbildung in verschiedenen Teilgebieten (Auswahl aus den Thematiken Arbeitsschutz, Brandschutz, Explosionsschutz, Funktionale Sicherheit, Gefahrenabwehr, IT- und Informationssicherheit, Maschinen- und Anlagensicherheit, Risikomanagement, Strahlenschutz, Umweltschutz, Unternehmenssicherheit).
  • Befähigung zur Übernahme von Leitungs- und Führungsaufgaben
  • Die Fähigkeit, künftige Entwicklungen zu erkennen und zu bewerten sowie an deren Gestaltung mitzuwirken