Aktuelle Informationen der HFU zum Thema Coronavirus: www.hs-furtwangen.de/coronavirus

Forschung und Projekte

Aktuelle Forschung im Rahmen der Molekularen und Technischen Medizin

Studierende profitieren von aktuellen Forschungsprojekten

Im Bachelorstudiengang Molekulare und Technische Medizin (MTZ) absolvieren die Studierenden ein Projektpraktikum, ein Praxissemester sowie die Bachelorarbeit. Diese können entweder intern oder extern (Institutionen, Firmen, Kliniken, etc.) angefertigt werden und sind oft so interdisziplinär wie der Studiengang selbst. Vor Ort können Studierende auch Themen im Rahmen der Arbeitsgruppen der Fakultät Medical and Life Sciences bearbeiten. Übrigens: Unsere Fakultät ist eine der forschungsstärksten der HFU.

Aktuell sind Professoren und Mitarbeiter des Studiengangs in den Bereichen antimikrobielle Beschichtungen und neue Implantatbeschichtungen auch am hochschulweiten Projekt CoHMed beteiligt (gesamte Fördersumme 6 Mio. Euro), einer Kooperations- und Transferpartnerschaft mit regionalen Unternehmen.

Ein Auswahl weiterer Projekte finden Sie hier sowie auf der der Seite des Forschungsinstututes Institute for Precision Medicine.

Die Bilder die Sie hier sehen wurden in unseren modern ausgestatteten Laboren aufgenommen.

Molekulare Diagnostik und Biomarker

Lab on a Chip
Lab on a Chip - Bioanalyzer

(c) Hochschule Furtwangen/ Bernd Müller

Im laufenden BMBF geförderten Projekt "MultiFlow" der Professoren H.-P. Deigner und M. Kohl, welches in Zusammenarbeit mit der Firma R-Biopharm AG, Darmstadt und der Uni Tübingen durchgeführt wird, werden Nanopartikel für diagnostische Anwendungen erforscht. Das neue Projekt passt damit ideal zur Profilbildung der Fakultät MLS im Bereich Personalisierte Medizin / „Precision Medicine“ und trägt zum Ausbau dieses Schwerpunks bei.

Mehr Informationen zum Projekt finden Sie hier: MultiFlow

Mikrobiologie und Hygiene

Agarplatte Mikrobiologie
Agarplatte - klassische Mikrobiologie

(c) Hochschule Furtwangen/ Bernd Müller

Die Forschungsprojekte von Prof. M. Egert umfassen die Isolierung und Identifizierung von Mikroorganismen aus unterschiedlichsten Probenmaterialen, die anschließende Bewertung der Befunde hinsichtlich ihrer Bedeutung für die menschliche Gesundheit und die Entwicklung von Maßnahmen zur gezielten Manipulation der Mikrobiota der untersuchten Proben. Die Analysen erfolgen komplett in unseren Laboren, sowohl mittels klassischen mikrobiologischen Methoden, als auch molekularen Techniken (qPCR, Sequenzierung).

Aktuelle Projekte befassen sich mit folgenden Themen:

  • symbiotische und pathogene Mensch-Mikrobe-Interaktionen, v.a. aus den Bereichen der Verdauungs- und Hautmikrobiologie
  • Hygieneforschung aus den Bereichen Betriebs-, Haushalts- und Körperhygiene

Mehr Informationen finden Sie hier: PräbioSIP, immENS

Statistik in Biologie und Medizin

Statistischen Auswertemethoden kommt heute im Bereich der Lebenswissenschaften eine zentrale Rolle zu. Der Hauptgrund dafür sind die immer leistungsfähigeren Hochdurchsatzmethoden wie RNA/DNA Microarrays oder Next Generation Sequencing. Bei derartigen Experimenten werden sehr viele Rohdaten produziert, die nur mit Hilfe speziell dafür entwickelter bioinformatischer und biostatistischer Methoden ausgewertet werden können.

Seit den 1990ziger Jahren werden in vielen Kliniken Patientendaten in Patienten-Daten-Management-Systemen (PDMS) gesammelt. Dabei werden patientenspezifisch alle Informationen zu Diagnose und Therapie erfasst und dargestellt und können zentral vom entsprechenden Personal (Ärzte, Pflegepersonal) abgerufen werden. Die enormen Datenmengen, die sich mittlerweile in den Datenbanken finden, können nur mit Hilfe moderner statistischer Verfahren adäquat ausgewertet und auf diese Weise von den Kliniken genutzt werden.

Hier finden Sie weitere Informationen zu den Projekten PATIENTS und MULTIFLOW.