Institute of Precision Medicine

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Präzision, die Therapien besser macht

Es entspricht dem gesunden Menschenverstand, dass bei der Behandlung von Patientinnen und Patienten individuelle Unterschiede berücksichtigt werden müssen, um die Therapie zu verbessern. Die Anpassung von Therapien an individuelle Bedürfnisse (einschließlich medizinischer Produkte und patientenspezifischer Gewebe) und Reaktionen verbessert nicht nur die Wirksamkeit einer Behandlung, sondern verringert auch unerwünschte Wirkungen. Mit der Sequenzierung der 3. Generation, der Metabolomik und anderen Hochdurchsatztechnologien haben wir nun die Möglichkeit, die Diagnose, die Therapieauswahl und das Behandlungsschema viel präziser an den genauen Gesundheitszustand einer Person anzupassen und eine viel genauere Prognose zu stellen. In diesem Zusammenhang bezeichnet der Begriff Präzisionsmedizin einen neu entstehenden Behandlungsansatz, der individuelle genetische/genomische Merkmale sowie Umwelteinflüsse und Lebensgewohnheiten berücksichtigt, auch mittels Data Mining unter Verwendung aufgezeichneter klinischer Daten. Da eine präzise Diagnose und Prognose auf einer Vielzahl von genomischen und umweltbedingten Parametern beruht, sind ausgefeilte rechnerische und statistische Verfahren ein sehr wichtiger Bestandteil dieses Ansatzes.

Am Institute of Precision Medicine wurde eine Vielzahl von Methoden für die Analyse von Biomarkern etabliert und validiert. Datei herunterladen:Diese Methoden können von Fakultätsmitgliedern und anderen Forschungsgruppen, die mit der HFU verbunden sind, für Lehrzwecke und Forschungsprojekte genutzt werden. 

Forschungsprojekte

CoHMed

Connected Health in Medical Mountains - eine Innovations- und Transferpartnerschaft der Hochschule Furtwangen. Teilprojekt zur Entwicklung von funktionellen Oberflächen und deren Biokompatibilität
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WMP

Analyse von Struktur und Funktion des Mikrobioms in Haushalts-Waschmaschinen und auf Textilien zur Entwicklung nachhaltiger Hygienestrategien im modernen Haushalt.
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immENS

Dieses Projekt untersucht die Interaktion von Mikrobiom, Motilität und Darmnervensystem (ENS) im Gastrointestinaltrakt.
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