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Die nachstehende allgemeine Laborordnung gilt für alle Labor- und Projekträume der Fakultät WING. Sie regelt die Benutzung dieser Räume und ihrer Einrichtungen und weist auf wesentliche, unbedingt zu beachtende Sicherheitsvorschriften hin. Im Interesse aller an Praktika und Projektarbeiten beteiligten Personen ist im Einzelnen Folgendes zu beachten:

Nutzungsberechtigte:

Nutzungsberechtigt für die Einrichtungen (Hard- und Software) der Labore bzw. Projekträume eines Fachgebiets sind die Professoren und technischen Angestellten der Fakultät sowie

  • Studierende der Fakultät, die die Labore belegt haben, nach Anweisung des zuständigen Professors,
  • Studierende der Fakultät im Rahmen von Projektarbeiten nach Anweisung des Betreuers,
  • Studierende im Rahmen von Thesisarbeiten nach Anweisung des Betreuers,
  • andere Mitglieder und Angehörige der Hochschule Furtwangen mit Erlaubnis eines Professors oder technischen Angestellten des zuständigen Fachgebietes.

Benutzung:

Die Benutzung der Labore und der darin befindlichen Einrichtungen ist während der entsprechenden Labortermine und nach Absprache mit den zuständigen Professoren oder technischen Angestellten allen Nutzungsberechtigten erlaubt.

Die Studierenden haben sich ausschließlich mit der jeweils vorgesehenen Übung, Projektarbeit oder Diplomarbeit zu beschäftigen. Eine Benutzung oder Betätigung von Geräten, Instrumenten oder sonstigen Einrichtungen für Zwecke, die nicht zu dieser Übung oder Projekt-/Diplomarbeit gehören, ist nur mit Genehmigung des Professors oder technischen Angestellten erlaubt. Darüber hinaus sind eigenmächtige Arbeiten sonstiger Art im Labor nicht gestattet.

Die Nutzung der Ressourcen darf nur zu Zwecken der Forschung und Lehre erfolgen. Jede Nutzung zu privaten bzw. kommerziellen Zwecken ist verboten und zieht den dauernden Entzug der Nutzungsberechtigung nach sich.

Allgemeines:

In den Laborräumen und Projektarbeitsräumen ist das Essen, Trinken und Rauchen verboten. Darüber hinaus ist das Rauchen in allen Gebäuden der Fakultät (G-Bau und H-Bau) untersagt.

Es wird vorausgesetzt, dass sich alle Studierenden vor Beginn von Arbeiten im Labor die zur Durchführung dieser Arbeiten notwendigen theoretischen Kenntnisse angeeignet haben. Im Labor besteht die Gefahr, spannungsführende Teile zu berühren. Deshalb ist besondere Vorsicht erforderlich. Grundregeln zum Verhalten in elektrischen Laboratorien sind in der Vorschrift VDE 0100 festgelegt. Ergänzend dazu sind in VDE 0105 (Teil 12) besondere Festlegungen für das Experimentieren mit elektrischer Energie in Unterrichtsräumen getroffen.

Beim Umgang mit rotierenden Maschinenteilen besteht Unfallgefahr durch: freihängende Kleiderteile, Krawatten und offene lange Haare. In diesem Fall ist gemäß einschlägiger Unfallverhütungsvorschriften auf eng anliegende Kleidung bzw. Haarschutz zu achten. Gegebenenfalls sind zusätzlich Gehörschutz und Schutzbrille zu tragen.

Die genannten und für jedes Fachgebiet speziell relevanten VDE-Bestimmungen und Unfall-verhütungsvorschriften sind ausnahmslos einzuhalten. Sie können in der Bibliothek eingesehen werden.

Für sicherheitstechnische Fragen ist der Sicherheitsbeauftragte der Fakultät, sowie die Professoren und technischen Angestellten des jeweiligen Fachgebietes zuständig.

Die Hinweise des Sicherheitsingenieurs und des Sicherheitsbeauftragten sind zu beachten. Den Anweisungen der Professoren und technischen Angestellten ist Folge zu leisten.

Arbeiten in Labors und Projektarbeitsräumen sowie in der Studenten-Werkstatt sind erst nach Einweisung durch einen für diesen Bereich zuständigen technischen Angestellten der Fakultät auszuführen. Aus Sicherheitsgründen darf in diesen Räumen nicht allein gearbeitet werden; es müssen mindestens zwei eingewiesene Personen anwesend sein. Für die Studenten-Werkstatt gelten zusätzliche Vorschriften.

Verhalten im Notfall:

Jeder Nutzungsberechtigte wird vom jeweils zuständigen Professor oder technischen Ange-stellten über die Lage des Hauptnetzschalters oder nächsten NOT-AUS-Tasters und über den Standort des nächsten Feuerlöschers und Verbandkastens informiert. Mögliche Fluchtwege im Katastrophenfall sind markiert.

Es wird von jedem Nutzungsberechtigten erwartet, dass er weiß, wie er sich bei einem Unfall oder Notfall zu verhalten hat. Die wichtigsten Grundsätze sind folgende: ƒ

  • Hauptnetzschalter (NOT-AUS-Taster) bei Elektro-Unfall aus
  • Professor, technischen Angestellten, Sicherheitsbeauftragten und Ersthelfer benachrichtigen
  • Erste Hilfe leisten, gemäß aushängender Hinweistafel Anleitung zur Ersten Hilfe bei Unfällen
  • Bei schweren Fällen und Bewusstlosigkeit Ersthelfer über die HFU-interne Notrufnummer Tel.: 24 44 anfordern
  • nach Unfällen leichterer Art sollte der Betroffene aus Sicherheitsgründen einen Arzt konsultieren
  • Unfallmeldung schreiben

Haftung:

Eingriffe in die zur Verfügung gestellten Geräte sind nicht erlaubt. Der Benutzer haftet für unsachgemäße Bedienung, mutwillige oder grob fahrlässige Zerstörung und Verlust.

Die Hochschule Furtwangen haftet nicht für persönliche oder materielle Schäden, die nachweislich durch fahrlässiges Verhalten oder Vorsatz entstanden sind. Ersatzansprüche gegen die Hochschule Furtwangen sind ausgeschlossen.

Einrichtung und Gegenstände sind schonend zu behandeln. Beschädigungen sind, unabhängig davon, ob sie vorgefunden oder selbst verursacht worden sind, sofort den Professoren oder technischen Angestellten mitzuteilen.

Software:

Die auf den Rechnern installierte Software kann von den Nutzungsberechtigten zur Lösung für die gestellten Aufgaben im Rahmen der zur Verfügung stehenden Lizenzen für Lehre und Forschung genutzt werden. Die geltenden Bestimmungen und Gesetze zum Urheberschutz sind zu beachten!

Für alle Nutzungsberechtigten gilt: ƒ

  • Das Anfertigen von Kopien der bereitgestellten Software ist nicht erlaubt!
  • Es ist nicht erlaubt, die bereitgestellte Software in jedweder Form (Programme, Dokumentation) aus dem Labor mitzunehmen!
  • Die bereitgestellte Software darf nur an den von der Hochschule Furtwangen dafür zur Verfügung gestellten Rechnern betrieben werden!
  • Das Installieren von Software, deren Lizenz nicht oder nicht rechtmäßig erworben wurde, ist untersagt!
  • Die Studierenden sind selbst verantwortlich für eine eventuell notwendige Sicherung der Daten.

Ein Nichtbeachten der das Urheberrecht betreffenden Punkte hat unabhängig von der eventu-ellen Strafverfolgung und Schadensersatzforderungen der Softwarehersteller den sofortigen Verweis aus dem Labor zur Folge.

Für Schäden, verursacht durch installierte Fremdsoftware und/oder Computerviren, wird der jeweils verantwortliche Verursacher haftbar gemacht.

Besondere Richtlinien für Projektarbeitsplätze:

Zusätzlich zu den o.a. Richtlinien gilt für Projektarbeitsplätze:

Beim Verlassen des Arbeitsplatzes - auch bei Pausen - hat der Inhaber immer dessen Sicherheit zu überprüfen: ƒ

  • Sind alle Spannungen abgeschaltet?
  • Ist der Lötkolben ausgeschaltet?
  • Sind alle Geräte ausgeschaltet?
  • Sind wertvolle Geräte und gefährliche Chemikalien sicher verwahrt?
  • Ist alles getan, um Brandgefahr zu vermeiden?
  • Befindet sich der Arbeitsplatz in einem Zustand, der keine Behinderung darstellt

Derjenige Studierende, der den Raum als Letzter verlässt, hat außerdem dafür zu sorgen, dass
sich dieser in einem ordnungsgemäßen Zustand befindet:

  • Ist der Hauptschalter ausgeschaltet?
  • Strömt kein Wasser aus?
  • Sind die Fenster verschlossen?
  • Ist die Raumbeleuchtung ausgeschaltet?
  • Ist der Raum verschlossen?

Wichtige Rufnummern:

Sicherheitsbeauftragte Gebäude G + H: Kerstin Kiy, Tel.: 0 77 23 / 9 20 21 37

Campus Furtwangen (FU)

Telefonzentrale: 07723 920-2000 Interner Notruf FU: 2444 Rufbereitschaft abends/nachts: 2512

Campus Villingen-Schwenningen (VS)

Telefonzentrale: 0 77 20 / 3 07 40 00 Interner Notruf VS: 44 44

Campus Tuttlingen (TUT)

Telefonzentrale: 0 74 61 / 15 02 60 00 Interner Notruf TUT: 64 44

Schlussbestimmungen:

Wenn in einzelnen Laboren spezielle Sicherheitsvorschriften ausliegen, sind diese Bestandtei-le dieser allgemeinen Laborordnung. Sie sind vor Beginn der Arbeit zu lesen. Diese speziellen Vorschriften werden den Nutzungsberechtigten bei Beginn des betreffenden Labors oder der Projekt-/Thesisarbeit ausgehändigt.

Zu den speziellen Sicherheitsvorschriften zählen auch die an den Versuchsaufbauten oder Einrichtungen angebrachten Hinweise auf mögliche Gefahrenquellen.

Zu Beginn einer Laborveranstaltung oder Thesisarbeit weist der betreuende Professor oder technische Angestellte auf die Laborordnung hin. Die Kenntnisnahme und Anerkennung sowohl der allgemeinen Laborordnung als auch der speziellen Vorschriften ist von jedem Nutzungsberechtigten durch Unterschrift zu bestätigen.

Im März 2003, Stand: Juli 2012 – Der Dekan