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Forschungsprojekt zur personalisierten Medizin

CoHMed startet mit PersonaMed A in die zweite Förderphase

Die personalisierte Medizin ist eines der medizinischen Megathemen unserer Zeit. Sie trägt der Tatsache Rechnung, dass jeder Patient ein Individuum ist, dessen spezifische Eigenheiten es in Diagnose und Therapiefortschritt zu berücksichtigen gilt. Das neue Impulsprojekt „PersonaMed A – Individualisierte Strategien für Medizin und Medizintechnik“ wurde im Rahmen der zweiten CoHMed-Förderphase bewilligt. Fünf HFU-Forschergruppen und sechs Industriepartner beschäftigen sich dabei unter der Gesamtleitung von Prof. Dr. Markus Egert (Fakultät MLS, Insitute of Precision Medicine) mit ausgewählten Aspekten der personalisierten Medizin. Diese sind:

  • VISOME – Spezielle Aspekte der Mikrobiota auf Brillen (Prof. Egert, Carl ZEISS Vision International GmbH, Laborärzte Singen)
  • KASIMPLANT – Konfigurierbare und autarke smarte Implantate (Prof. Bucher und Prof. Mescheder, Karl Leibinger Medizintechnik GmbH – KLS Martin Group)
  • KIEBiZ – KI-basierte Lösungen in der Endoskopiebildverarbeitung: Robustheit und Zertifizierung (Prof. Möller und Prof. Reich, Karl Storz SE & Co. KG)
  • OsMed – Osseointegrative Implantate aus verschiedenen pulvermetallurgisch hergestellten Materialien mit Drug Delivery Funktion (Prof. Mozaffari-Jovein, Aesculap AG)
  • Polymerunterstützung in der Schlaganfall- und Aneurysmabehandlung (Prof. Deigner, Acandis GmbH)

PersonaMed A wird ab dem 1. Mai 2021 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung mit knapp 769.000 Euro für eine Projektlaufzeit von 18 Monaten gefördert. Die beteiligten Unternehmen steuern weitere 162.000 Euro an Drittmitteln bei. An das Projekt wird sich ein noch zu beantragender B-Teil anschließen, in dem neue spannende Aspekte der personalisierten Medizin über weitere 18 Monate bearbeitet werden sollen.
Weitere Informationen zu laufenden Projekten der HFU Innovations- und Transferpartnerschaft „CoHMed – Connected Health in Medical Mountains“ gibt es unter www.cohmed.de.