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Sommersemester im Zeichen von Corona

Hochschule Furtwangen startet Online-Unterricht

Der Vorlesungsbetrieb des Sommersemesters 2020 wird an der Hochschule Furtwangen (HFU) am 20. April starten – zunächst ausschließlich mit digitalen Angeboten und ohne Studierende auf den Campus in Furtwangen, Schwenningen oder Tuttlingen. Präsenzveranstaltungen sollen nur schrittweise und frühestens ab Mai wieder angeboten werden – immer abhängig von den allgemeinen Vorgaben des Infektionsschutzes. Die Landesregierung hatte den Studienbetrieb aufgrund der Coronakrise bis zum 19. April in ganz Baden-Württemberg ausgesetzt. Ursprünglich hätten die Vorlesungen an der HFU am 16. März begonnen.

„Wir haben bereits in der Vergangenheit verschiedene Online-Formate für den Unterricht genutzt“, berichtet Rektor Prof. Dr. Rolf Schofer. Diese werden nun massiv ausgeweitet. „Hier ist an erster Stelle unsere digitale Lernplattform FELIX zu nennen, auf der die Kurse ihren jeweils eigenen ‚Klassenraum‘ besitzen.“ Diesem virtuellen Klassenraum wird eine zentrale Bedeutung zukommen, denn von hier aus finden die Studierenden den Zugang zu den Live-Vorlesungen im Internet, den aufgezeichneten Videos, Online-Chats und anderen Lehrmaterialien. Zudem kann über diesen Klassenraum die Online-Abgabe von Hausaufgaben erfolgen.

Momentan sind die Fakultäten mit ihren Lehrenden intensiv dabei, die Lehrinhalte für Online-Vorlesungen und -Seminare aufzubereiten. Die digitale Ausstattung und Erfahrung mit Distanz-Lehrformaten sind sehr unterschiedlich ausgeprägt. „Was schon jetzt klar ist: In diesem Semester lernen wir alle sehr viel Neues, insbesondere den täglichen Umgang mit Konferenz-Software“, so Schofer. Als Unterstützung für die Dozentinnen und Dozenten hat die Abteilung Learning Services der HFU Handreichungen erarbeitet – den „Wegweiser für Digitale Lehre“ und den Online-Kurs „Von der Präsenz- zur Online-Lehre“. Eine Koordinierungsstelle für digitales Lehren und Lernen wurde eingerichtet. Die Fakultäten haben Lotsen für den Online-Unterricht benannt, die best-practise Lösungen austauschen und ein Digitales Lernzentrum unterstützt die Studierenden.

Um eine flächendeckende Online-Lehre für die rund 6.000 Studierenden gewährleisten zu können, wurden in den vergangenen Tagen und Wochen Lizenzen für Konferenz-Tools erworben, das Rechenzentrum hat Speicherplatz und Netz-Kapazitäten erhöht. „Diese Ausstattung wird uns auch nach der Krise weiterhin zur Verfügung stehen und ist somit als Chance zu sehen“, unterstreicht Schofer.