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Deutschlandstipendien und Förderpreise vergeben

Finanzielle Unterstützung für besonders begabte und engagierte Studierende – Erstmals Online-Preisvergabefeier

Preisträger

Die ausgezeichneten Studierenden

Erstmals fand eine Stipendien- und Preisvergabefeier der Hochschule Furtwangen (HFU) online statt. „Auch hier drängt uns die Corona-Pandemie zu neuen Formaten“, sagte HFU-Rektor Prof. Dr. Rolf Schofer in seiner Begrüßung. Die Vertreter der Firmen wie auch die Studierenden waren in der virtuellen Aula zusammengekommen.

 

Deutschlandstipendien

Acht Studierende der Hochschule Furtwangen werden im Studienjahr 2020/21 durch das Deutschlandstipendium gefördert. Beim Deutschlandstipendium handelt es sich um eine von der Bundesregierung initiierte und gemeinsam mit privatwirtschaftlichen Mittelgebern finanziell unterstützte Förderung besonders begabter Studentinnen und Studenten. Die Stipendiatinnen und Stipendiaten werden für ein Jahr mit je 300 Euro im Monat unterstützt. 150 Euro übernimmt der Bund, die andere Hälfte wirbt die Hochschule über private Geldgeber ein.

Als Förderer konnten die Firmen Babtec Informationssysteme GmbH aus Wuppertal/Villingen, die TÜV Süd Industrie Service GmbH Niederlassung Freiburg und das Berufsbildungswerk Philipp Jakob Wieland der Wieland-Werke AG aus Ulm sowie die International Business Alumni Association e.V. der Fakultät Wirtschaft, das Unternehmer-Netzwerk Gewerbeverband Oberzentrum e.V. aus Villingen-Schwenningen und der Rotary-Club Hohenkarpfen-Tuttlingen gewonnen werden.

Da es sich beim Deutschlandstipendium um eine Förderung besonders begabter Studierender handelt, waren die Anforderungen an die Bewerberinnen und Bewerber sehr hoch: Ein hervorragender Notendurchschnitt aus dem jeweils vorhergehenden Studien- oder Schulabschnitt waren Voraussetzung für ein Stipendium. Bei der Auswahl der Stipendiatinnen und Stipendiaten wurden zusätzliche Kriterien, wie soziales und gesellschaftliches Engagement, außerschulische Erfolge, Auszeichnungen und Preise sowie besondere persönliche oder familiäre Umstände berücksichtigt.

 

Aus den insgesamt 114 Bewerbungen wurden ausgewählt:

  • Annika Vogel, Studiengang Ingenieurpsychologie (Campus Tuttlingen, Fakultät Industrial Technologies) – Stipendium durch GVO
  • Stefan Bregenzer, Medieninformatik (Campus Furtwangen, Fakultät Digitale Medien) – Stipendium durch GVO
  • Tobias Hauser, Industrial Automation and Mechatronics (Campus Tuttlingen, Fakultät Industrial Technologies) – Stipendium durch Rotary-Club Hohenkarpfen-Tuttlingen
  • Sonja Maria Unglert, Medizintechnik – Klinische Technologien (Campus Schwenningen, Fakultät Mechanical and Medical Engineering) – Stipendium durch Wieland-Werke
  • Manuel Martin Bertsche, Maschinenbau und Mechatronik (Campus Schwenningen, Fakultät Mechanical and Medical Engineering) – Stipendium durch TÜV Süd
  • Lucia Elisabeth Bader, Wirtschaftsnetze eBusiness (Campus Furtwangen, Fakultät Wirtschaftsinformatik) – Stipendium durch Babtec
  • Anita Mentasti, International Business Management (Campus Schwenningen, Fakultät Wirtschaft) – Stipendium durch IBAA
  • Sacha Drousie, International Business Management (Campus Schwenningen, Fakultät Wirtschaft) – Stipendium durch IBAA

 

Preisträgerinnen und Preisträger

Für die Gisela und Erwin Sick-Stiftung übergab Vorstandsvorsitzender Professor Jürgen Werner die Preise für drei hervorragende Abschlussarbeiten. Die Stiftung übergab erstmals Preise an der HFU. Sie fördert insbesondere MINT-Fächer.

  • Benjamin Peric hat seine Bachelor-Thesis im Studiengang Product Engineering (Campus Furtwangen, Fakultät Wirtschaftsingenieurwesen) zu „Entwicklung und Validierung einer tiefenkameragestützten Orientierungshilfe für Blinde“ verfasst (1.500 €)
  • Rebecca Lennartz hat ihre Bachelor-Thesis im Studiengang Industrial MedTec (Campus Tuttlingen, Fakultät Industrial Technologies) über das Thema „Untersuchung flexibler Strahlformungskonzepte für die Ultrakurzpuls-Lasermaterialbearbeitung“ geschrieben (1.500 €)
  • Timo Flaig hat seine Master-Thesis im Studiengang Advanced Precision Engineering (Campus Schwenningen, Fakultät Mechanical and Medical Engineering) über die „Experimentelle Erprobung und Optimierung einer Bearbeitungsoptik zum Glastrennen mit Vorzugsrichtung“ geschrieben (2.000 €) – er stelle exemplarisch für alle Ausgezeichneten in einem kurzen Vortrag seine Abschlussarbeit vor.

 

Michaela Münnig, Vice President Global Marketing and R&D Orthopaedic & Spine Surgery, von Aesculap übergab den mit jeweils 2.500 € dotierten Preis für zwei herausragende Abschlussarbeiten.

  • Sarah Danner hat ihre Bachelor-Thesis im Studiengang Internationale Betriebswirtschaft (Campus Schwenningen, Fakultät Wirtschaft) über „Analysis of Reward Strategies in the Context of Customer Loyalty in Direct Selling“ geschrieben
  • Rudolf Hoffmann hat seine Master-Thesis im Studiengang Mobile Systeme (Campus Furtwangen, Fakultät Informatik) mit dem Titel „Breast Cancer Detection using Ultrasound and Shear Wave Elastography Images through Convolutional Neural Network“ geschrieben.

 

Den mit 1.000 € dotierten von Schoen’schen Innovationspreis der EGT überreichte Jens Buchholz, Vorstandsmitglied der EGT AG an Daniel Weißhaar für seine Master-Thesis im Studiengang Smart Systems (Campus Furtwangen, Fakultät Mechanical and Medical Engineering) mit dem Titel „Konzeption und Implementierung der Softwarearchitektur für ein Non-Intrusive Load Monitoring System auf einem Embedded System“.

 

Für die Fördergesellschaft der HFU zeichnete dessen Vorsitzender Dr. Thomas Koepfer den Studenten Johannes Schmauder für sein soziales Engagement aus; der Sozialpreis ist mit 600 € dotiert. Schmauder war Semestersprecher des Studiengangs Technical Physician in der Fakultät Medical and Life Sciences, gewähltes Mitglied der Studienkommision, beratendes Mitglied des Studierendenrates und im Satzungs-Ausschuss, Mitglied der Campusvertretung des Allgemeinen Studierendenausschusses und im AStA Campus Schwenningen.

Ein Student konnte sich doppelt freuen: Er erhielt neben dem Deutschlandstipendium einen weiteren Preis. Den mit 1.000 € dotierten DAAD-Preis für internationale Studierende bekam Sacha Drousie aus Spanien, der an der Fakultät Wirtschaft am Campus Schwenningen studiert. Er hat nicht nur exzellente Studienleistungen – seine Durchschnittsnote im Grundstudium war 1,2 und der derzeitige Notenschnitt im Hauptstudium einschließlich Auslandssemester ist 1,0 – sondern er engagiert sich auch sehr. So ist er Semestersprecher, Mitglied im Fakultätsrat und Vorstandsmitglied der Studentenorganisationen Business Talks und International Business Consulting.