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Beim Physiotherapie-Kongress

Mit zwei Vorträgen und einem Workshop bereicherten die PhysiotherapeutInnen der HFU das 4. Forschungssymposium der Deutschen Gesellschaft für Physiotherapiewissenschaften (DGPTW) in Hildesheim am 22./23.November 2019. Prof. Dr. Robert Richter gestaltete gemeinsam mit Prof. Dr. Heidi Höppner von der Alice-Salomon-Hochschule Berlin einen Workshop zum Thema „Theoriebildung für eine wissenschaftlich fundierte, professionelle Praxis“.

Mit dem Beitrag „Was sind Muskelverspannungen? Annäherung durch ein interdisziplinäres Forschungsprojekt am Beispiel ‚chronischer Nackenschmerz‘“ stellten Prof. Dr. Angela Dieterich und David Scheinost die Ergebnisse eines IAF-geförderten Gemeinschaftsprojekts der Physiotherapie mit Prof. Dr. Matthias Kohl, Masterstudiengang Precision Medicine Diagnostics vor. Durch unterschiedliche Bildanalyseverfahren der Studierenden Yannick Ehlers und Filip Pascali (Precision Medicine Diagnostics) und systematische Literaturanalysen von Clara Giesecke Lopes, Marion Lickert, Steven Ottinger und David Scheinost (Physiotherapie) wurde der bio-psychosoziale Charakter des Phänomens „Muskelverspannung“ deutlich.
 
Prof. Richter stellte in seinem Vortrag „Das empirische Verhältnis von Wissenschaft und Profession“ ein Modell zur Diskussion, welches auf Basis empirischer Projekte die Übertragung von Handlungswissen von der Wissenschaft auf die Profession in der Physiotherapie erklärt.