KImAge

zu den Forschungsprojekten

Altern mit anderen Augen sehen

KI-gestützte Systematisierung von Altersbildern in zentralen Lebenswelten

Wir alle haben Altersbilder, d.h. Vorstellungen darüber, was es bedeutet, älter zu werden oder alt zu sein. Altersbilder spielen für uns und unsere Gesellschaft eine wichtige Rolle. Sie bestimmen unser Denken und Handeln, die Entscheidungen, die wir treffen, unsere Entwicklung und Gesundheit und sogar unsere Lebenserwartung.

Das Projekt KImAge hat zum Ziel, die Struktur und die relative Bedeutung von Altersbildern im Alltag verschiedener Alters- und Bevölkerungsgruppen zu klären. Mittels einer fotobasierten Methode werden Bilder des Alters in verschiedenen Alltagsumgebungen (Allgemeinbevölkerung, Arbeitswelt, Gesundheitswesen) von Erwachsenen aller Altersgruppen erhoben. Ein speziell trainiertes KI-Modell soll helfen, die umfangreichen Fotos zu sortieren, um Systematiken zu erkennen und auszuwerten. Auf diese Weise erhoffen wir uns dringend benötigte Hinweise darauf, wie die Vielfalt des Alterns besser sichtbar gemacht werden kann.

  • Altersbilder im wahrsten Sinne des Wortes Über die bewussten Anteile von Altersbildern wissen wir schon recht viel. Über die Fotografien sollen vor allem auch die unbewussten, emotionalen Anteile erfasst werden: "Ein Bild sagt mehr als 1.000 Worte."
  • Altersbilder in alltäglichen Lebenswelten Altersbilder sind allgegenwärtig. In Gesundheitsversorgung und Arbeitswelt ist die (Un-)Gleichbehandlung von Menschen aufgrund des Alters besonders kritisch. Über starke Partnerschaften gewinnen wir hier Einblicke.
  • Altersbilder über die Lebensspanne Unsere Vorstellungen vom Älterwerden, Alt sein und alten Menschen werden ab der frühesten Kindheit geprägt. Lange Zeit sind sie kaum selbstrelevant. Das ändert sich mit zunehmenden Lebensalter.
  • Künstliche Intelligenz zur Bildanalyse Mit Unterstützung eines KI-Modells sollen die großen Bildmengen in repräsentativem Umfang ausgewertet werden. Das eröffnet innovative Möglichkeiten für die Forschung.

Projektpartnerinnen und -partner

  • Prof. Dr. Christophe Kunze, Assistive Gesundheitstechnologien
  • Prof. Dr. Christoph Reich, Informatik
  • Prof. Dr. Kirsten Steinhausen, Angewandte Gesundheitswissenschaften
  • Prof. Dr. Peter König, Pflege- und Rehabilitationsmanagement
  • Prof. Dr. Gerald Ackner, Angewandte Kognitionspsychologie
  • Prof. Dr. Jochen Huber, Angewandte Informatik

Förderung

Das Projekt wird gefördert durch die Carl Zeiss Stiftung.

  • KImAge (I3057)

Wir informieren gerne zu diesem Projekt!

Ihre Ansprechpersonen

  •  Prof. Dr. Verena Klusmann-Weißkopf
    Prof. Dr. Verena Klusmann-Weißkopf Professorin für Gesundheitsförderung und Prävention
  •  Denise Künstler
    Denise Künstler Akademische Mitarbeiterin