Abschlussfeier in Tuttlingen

Stiftungsvorstand Dr. Hans-Henning Winkler mit Medizintechnik-Absolventin Laura Wundke. © Andreas Halder

Die Fakultät Industrial Technologies (ITE) am Tuttlinger Standort der Hochschule Furtwangen (HFU) verabschiedete am 8. Juni 2018 138 Ingenieurinnen und Ingenieure in ihre Zukunft. Mit dabei waren Bachelor- und Master-Absolventinnen und -Absolventen. Die Feierlichkeiten fanden in der Stadthalle Tuttlingen statt. Mit Medizintechnik-Absolventin Laura Wundke (Industrial MedTec, Note 1,23) konnte die Dr. Winkler Stiftung zur Förderung junger Talente erstmals eine Alumna als „Die Beste ihres Jahrgangs“ auszeichnen. „Das hat es in der Campus-Historie bislang noch nicht gegeben“, erklärte Stiftungsvorstand Dr. Hans-Henning Winkler und prämierte die Leistung mit 1.000 Euro. Weitere Auszeichnungen gingen an die Bachelor-Absolventen Achim Conzelmann (Industrial Materials Engineering, Note 1,28), Vasilij Strassheim (Industrial Automation and Mechatronics, Note 1,29) und Andreas Wessig (Industrial Manufacturing, Note 1,50). Ihre Preise waren mit 500 Euro dotiert. Denselben Betrag erhielten die Master-Absolventen Johannes Jaeger (Mechatronische Systeme, Note 1,0) und Andreas Gassner (Angewandte Materialwissenschaften, Note 1,08).

„Was Sie alle in den vergangenen Semestern bis heute an der Hochschule Furtwangen erreicht haben, ist wertvoll und zugleich wegweisend. Als Ingenieurinnen und Ingenieure haben Sie beste Chancen auf eine aussichtsreiche Zukunft“, würdigte HFU-Hochschulrektor Professor Dr. Rolf Schofer in seiner Eröffnungsrede die Leistungen der 138 Absolventinnen und Absolventen. „Als Hochschulstadt mit wirtschaftsstarken Unternehmen ist Tuttlingen stolz auf die Kooperation mit der HFU und zugleich stolz auf Sie. Stärken Sie diese Unternehmen weiter“, erklärte Emil Buschle, Erster Bürgermeister der Stadt Tuttlingen.

Mit dem Abschluss in der Tasche
Laura Wundke studiert mittlerweile im ersten Semester im Master-Studiengang „Computational Science and Engineering“ an der Universität Ulm. „Für die Zukunft kann ich mir eine Tätigkeit auf dem Gebiet biomechanischer Modellierung, beispielsweise im Rahmen von Crash-Analysen, sehr gut vorstellen“, erklärt sie. Johannes Jaeger arbeitet seit 2018 als Software-Entwickler bei der Schneider Electric Automation GmbH in Marktheidenfeld: „In meinem Berufsalltag hilft mir das erlernte, umfangreiche und fundierte Wissen meines Master-Studiums Mechatronische Systeme vor allem darin, komplexe Zusammenhänge schneller zu verstehen.“