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Berufszulassung für die ersten Physiotherapie-Studierenden

Im Juli 2019 war es so weit, die ersten 43 Studierenden des primärqualifizierenden Bachelorstudiengangs Physiotherapie haben erfolgreich die staatliche Prüfung bestanden. Dies war durch die Kooperation mit den Gesundheitsschulen Südwest möglich. Über einen Zeitraum von insgesamt vier Wochen absolvierte die erste Kohorte unter Aufsicht des Prüfungsausschusses des Regierungspräsidiums Freiburg die zahlreichen Prüfungen. In einer Feierstunde, an der auch viele Eltern, Mitarbeiterinnenund Mitarbeiter sowie Professorinnen und Professoren teilnahmen, wurden den Studierenden die Berufsurkunden und Zeugnisse überreicht.

Nach sechs Semestern Studium dürfen sie nun die Berufsbezeichnung staatlich geprüfte/r Physiotherapeut/in tragen. Für diese Studierenden geht es direkt weiter mit der Anfertigung der Bachelorthesis im aktuell laufenden Semester, so dass sie bereits ein Semester später den akademischen Abschluss (Bachelor of Science Physiotherapie) erlangen werden. Mit diesem Physiotherapiestudium erhalten die Studierenden nach nur sieben Semestern diese Doppel-Qualifikation: die Berufszulassung als Physiotherapeut/in und den akademischen Grad Bachelor of Science.
Durch die Inhalte dieses Studiengangs werden die Absolventinnen und Absolventen zum Reflective Practitioner befähigt, gemäß der Empfehlung des Wissenschaftsrates von 2012. Zu den Fähigkeiten des Reflective Practioner gehören die wissenschaftliche Reflexion, die Evidenzprüfung und die Anpassung des professionellen Handels. Diese akademischen Kompetenzen erwerben die Studierenden zusätzlich zu den berufsspezifischen, praktischen Kompetenzen wie in den Fachschulen.