Einmal zum Mond und zurück – Das erste Reservoir Festival an der Linachtalsperre

Am 20. Juli 2019 fand zum ersten Mal das Reservoir Festival für elektrische Künste statt

11 Stunden Programm, über 500 Gäste, 16 Künstler und Künstlergruppen, drei Performances von Masterstudenten und vier Installationen von Studierenden der HFU (mit der Musikhochschule Trossingen und der Hochschule Trier) – es gab viel zu entdecken!

Am 20. Juli 2019 fand zum ersten Mal das Reservoir Festival für elektrische Künste statt. Prof. Dr. Norbert Schnell von der Fakultät Digitale Medien hatte gemeinsam mit Studierenden des Masterstudiengangs MusicDesign und einer Projektgruppe der Bachelorstudiengänge Medieninformatik, Medienkonzeption und OnlineMedien das Festival geplant und umgesetzt. Unterstützt wurden sie dabei von Daniel Ippendorf, er ist Alumni der Fakultät Digitale Medien und lebt schon seit seinem Studium für das Eventmanagement. Es waren auch einige  Wahlpflichtmodule vertreten: „Livemix“ von Prof. Matthias Reusch, „Interaktive Medien Installationen“ von Prof. Dr. Norbert Schnell und Dr. Oliver Wolf und die „Photo WPM“ von Dekan Prof. Martin Aichele waren eine Bereicherung für die Veranstaltung.

Wie so oft bei einem neuen Format, war im Vorhinein nicht abzusehen, wie viele und wie interessante Künstler sich anmelden würden und wie gut das Festival tatsächlich bei Sponsoren und in der Region aufgenommen werden würde. Nachdem die ersten Hürden – die Suche nach Künstlern und Sponsoren – erfolgreich genommen worden waren, verbreitete sich der Optimismus, auch die Region mit ins Boot holen zu können. Als Kooperationspartner hatten die Musikhochschule Trossingen, die Hochschule Trier (Campus Gestaltung), der Kunstverein Global Forest e.V. (St. Georgen) und der AStA Furtwangen zugesagt. Der Südkurier begleitete das Festival als Medienpartner.

Das Festival begann mit einem Workshop zur Tonaufnahme unter Wasser. Nachmittags wurden den Besuchern in mehreren Klangdomen verschiedene audiovisuelle Installationen geboten. Vor allem Kinder freuten sich über die Möglichkeit, die Mondlandung nachzuspielen - mit Raumanzug und einem Nachbau der Landefähre "Eagle". Überhaupt stand das ganze Festival im Zeichen der Mondlandung, fand es doch am 50. Jahrestag dieses Ereignisses statt. Viele der Installationen und Performances nahmen sich dieses Themas an. Im Abendprogramm präsentierten internationale Künstler Performances elektroakustischer Musik, die - nach Sonnenuntergang - durch Projektionen auf die Linachtalsperre und die Klangdome untermalt wurden - ein besonderes visuelles Highlight, das Jung und Alt begeisterte.

Die Organistoren sind mehr als zufrieden mit ihrem Festival. Es ist ihnen gelungen, diesen einzigartigen Mix aus elektrischer Musik, Kultur und Kunst einem breiten Publikum zugänglich zu machen. Sie haben ein Familienevent geschaffen, das so ganz anders ist als alle anderen in der Region. Und die Rechnung ist mehr als aufgegangen. Veranstalter, Künstler wie Teilnehmer waren sich einig: Das Reservoir Festival für elektrische Künste war ein voller Erfolg und kann - nein: muss -  wiederholt werden!

Wir sagen vielen Dank an alle Beteiligten!