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Einsatz eines Sensornetzwerkes für die kontinuierliche Überwachung von Pestiziden im Trinkwasser

Ziel des Projekts ist die Entwicklung und Erprobung eines kontinuierlichen und automatisierten Systems zur Überwachung der Konzentration von Schadstoffen im Trinkwasser. Zu diesem Zweck wird eine Sensortechnologie entwickelt, die herkömmlichen Methoden zur Detektion von Schadstoffen in Wasser deutlich überlegen ist. Die vorgeschlagene Technologie kombiniert gepulste amperometrische Detektion, zeitaufgelöste Fluoreszenz- und Kernspinresonanzmessungen. Das System wird so entworfen, dass es kostengünstig und wartungsfreundlich sein wird.

Beispielhaft werden im Projekt drei Hauptschadstoffe behandelt: Glyphosat, Atrazin und polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe. Sie gehören zu den bedeutendsten Schadstoffen, die in der Oberrheinregion gemessen werden und von denen bekannt ist, dass sie sich nachteilig auf die Gesundheit der betroffenen Bevölkerung auswirken. Die vorgeschlagene Lösung wird so ausgelegt, dass eine spätere Erweiterung auf andere Schadstoffe möglich ist.

Die Entwicklung des Prototyps gliedert sich in drei Phasen: der Machbarkeitsnachweis der Sensortechnologie, die Integration der verschiedenen Teile des Sensors zu einem Prototyp und die Integration dieses Prototyps in die Wasserkontrollplattform des Industriepartners Bürkert.

Projektpartner

  • Universität Straßburg (Projektträger)
  • Universität Freiburg
  • TU Kaiserslautern
  • Fachhochschule Nordwestschweiz
  • Hochschule Furtwangen
  • Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg
  • Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur Rheinland-Pfalz
  • Région Grand Est
  • Schweizerische Eidgenossenschaft (NRP/ETZ)
  • Kanton Basel-Stadt
  • Kanton Basel-Landschaft
  • Kanton Solothurn
  • République et Canton du Jura
  • Bürkert
  • Metrolab Technology SA

Förderung

Kofinanziert aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE).

WaterPollutionSensor (I26942-1)
WaterPollutionSensor (I26942-2)

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