Patente im Alltag des Ingenieurs 

Patentanwalt Peter Pietruk spricht bei der ELAN Ringvorlesung

Ingenieure sollen immer bessere und immer billigere Produkte entwickeln. Die Entwicklung neuer und besserer Produkte erfordert aber häufig hohe Investitionen. Viel billiger ist es, erfolgreiche Produkte einfach abzukupfern. Geschieht dies zu früh, amortisieren sich die hohen Kosten des Entwicklers nicht mehr.

Mit Patenten können Dritte daran gehindert werden, neue Produkte und Verfahren einfach nachzuahmen. Für Ingenieure sind Patente daher außerordentlich wichtig. 

Damit Patente aber nicht nur zur Amortisierung der Entwicklungskosten beitragen, sondern Produkte auf Dauer trotzdem billig erhalten werden können, ist der Patentschutz aber stets beschränkt und nicht ohne weiteres erhältlich. Patente müssen daher unter anderem detaillierte Angaben enthalten, wie eine Erfindung ausgeführt werden kann. Das macht sie gleichzeitig zu einer wichtigen Informationsquelle. 

Vor diesem Hintergrund soll gezeigt werden, unter welchen Voraussetzungen Patente erhalten werden können und welche Bedeutung Patenten in der täglichen Berufspraxis von Hard- und Softwareingenieuren zukommt.

Zur Person

Patentanwalt Peter Pietruk von Vossius & Partner in München hat in Karlsruhe sein Physikstudium absolviert und danach einige Jahre auf dem Gebiet der Laserspektroskopie und Umweltmesstechnik gearbeitet, bevor er in Deutschland, vor dem Europäischen Patentamt sowie in der Schweiz als Patentanwalt zugelassen wurde. Er vertritt seit über 20 Jahren sowohl Start- Ups und mittelständische Unternehmen als auch Großkonzerne, die unter anderem im Bereich der Messtechnik, Optik, Mikroelektronik, Hardwaredesign und in der Softwareentwicklung tätig sind. 

  • Datum
  • - Uhr
  • Veranstaltungsort
  • Raum C 0.01
  • Campus Furtwangen