17.12.2025

Sicherheitsstudierende begleiten Stabsrahmenübung „Interrupt 2025“

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Symbolbild: Die Gruppe der Teilnehmenden

Beim Regierungspräsidium Karlsruhe

Studierende der Studiengänge Link öffnet sich im gleichen Fenster:Security & Safety Engineering und Link öffnet sich im gleichen Fenster:Risikoingenieurwesen der Hochschule Furtwangen haben die groß angelegte Stabsrahmenübung „Interrupt 2025“ des Regierungspräsidiums Karlsruhe als externe Beobachterinnen und Beobachter begleitet. Im Zentrum der Übung stand ein simuliertes Szenario eines großflächigen Stromausfalls im Regierungsbezirk Karlsruhe, mit dem die Abläufe der Krisenreaktion und der Verwaltungsstabsarbeit überprüft wurden.
Unter der Federführung von HFU-Mitarbeiterin Lena Kraibühler unterstützten die Studierenden die Übungsleitung aktiv. Zu ihren Aufgaben gehörten unter anderem das Führen strukturierter Interviews, die systematische Dokumentation von Beobachtungen sowie die fachliche Unterstützung der Übungssteuerung.

„Für unsere Studierenden war das eine außergewöhnlich wertvolle Möglichkeit, einen realitätsnahen Einblick in die Krisenstabsarbeit zu gewinnen. Alle waren begeistert, denn so unmittelbar und authentisch lassen sich Verwaltungs- und Krisenstrukturen nur selten erleben“, betont Prof. Dr.-Ing. Marion Meinert, Professorin für Sicherheit und Gefahrenabwehr an der HFU.
Auch aus studentischer Perspektive war die Übung von Bedeutung. Max Wieland, Student im Studiengang Security & Safety Engineering, wertete die Übung im Rahmen seiner Bachelorarbeit aus: „Die direkte Beobachtung und Analyse der Stabsarbeit war für meine Abschlussarbeit enorm wertvoll. Die Übung hat gezeigt, wie komplex Entscheidungsprozesse in Krisensituationen sind – und wie wichtig strukturierte Zusammenarbeit und Kommunikation dabei sind“, so Wieland.

Die Übung „Interrupt 2025“ fand am Regierungspräsidium Karlsruhe statt und fokussierte – wie im offiziellen Übungsszenario vorgesehen – insbesondere auf die Herstellung der Arbeitsfähigkeit eines Verwaltungsstabs, die Koordination zwischen unterschiedlichen Fachbereichen sowie die interne und externe Kommunikation innerhalb der Krisenstruktur.

Die Studierenden begleiteten alle relevanten Phasen des Übungstages – von der ersten Lageerfassung über mehrere Stabsbesprechungen bis hin zur Schichtübergabe und Abschlussbewertung. Die gewonnenen Erkenntnisse fließen nun in die umfassende Auswertung der Übung ein und tragen zur Weiterentwicklung zukünftiger Krisenmanagement- und Ausbildungsprozesse bei.

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