Per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen (PFAS), sogenannte „Ewigkeitschemikalien“, sind aufgrund ihrer hohen Persistenz und Anreicherung in der Umwelt mit erheblichen Gesundheits- und Umweltrisiken verbunden. Vor dem Hintergrund zunehmend strenger europäischer Regulierungen zielt das Wa2MOS-Projekt auf die Entwicklung eines innovativen, tragbaren Geräts zur kontinuierlichen Überwachung von PFAS in wässrigen Systemen ab. Der Fokus liegt auf Abwasseranwendungen, sowohl am Zulauf von Kläranlagen als auch an industriellen Einleitstellen, um Belastungen frühzeitig zu erkennen und Umweltschäden zu vermeiden. Die Messung basiert auf einer kompakten Fluor-19-NMR-Technologie, die eine sensitive Vor-Ort-Detektion verschiedener PFAS bei niedrigen Konzentrationen erlaubt.

Das Institut für Mikrosystemtechnik(iMST) der HFU ist, unter der Leitung von Prof. Volker Bucher, maßgeblich für die Miniaturisierung des Systems sowie die Entwicklung und Integration der Sensor- und Spulentechnologie verantwortlich. Gemeinsam mit dem ICube-Institut der Universität Straßburg (UNISTRA/CNRS) leistet Wa2MOS einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Wasserüberwachung.

Projektpartner

Universität Straßburg: Prof. Dr. Morgan Madec

Förderung

Gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 568926131
(ANR-DFG 2025 NLE)

  • Wa2MOS (I11162)
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