Ersatz für fossile Kohlenstoffe

Additiv gefertigte mit CO2-Adsorbens gesättigte regenerierbare poröse Strukturen für Carbon Capture and Utilization von CO2 aus industriellen Punktquellen

Gesamtziel des Projekts ist die Realisierung einer skalierbaren Technologie als Kombination aus additiver Fertigung und chemischer Prozesstechnik zur Umwandlung von CO2 aus industriellen Punktquellen, beispielsweise Kraftwerken, in verwertbare Rohstoffe. Damit wird der dringenden Notwendigkeit Rechnung getragen, fossile Kohlenstoffquellen wie Erdöl, Erdgas oder Kohle zu ersetzen. 
Recapture setzt als Lösung auf die Nutzung von porösen, schaumartigen Strukturen mit großen inneren Oberflächen, die sehr gut CO2 binden. Das CO2 kann auf diese Weise gespeichert, in chemische Verbindungen überführt und nutzbar gemacht werden. Dazu arbeiten an der Hochschule Furtwangen das KSF (Institute for Advanced Manufacturing) und das Institute of Precision Medicine zusammen. Das Endergebnis des Projektes wird eine Laboranlage zur Demonstration der neuen Technologie sein, die in Folgeprojekten in die industrielle Praxis überführt werden soll. Mit dieser wird eine neue Kohlenstoffquelle als Ersatz für Erdöl, Erdgas und Kohle geschaffen.

Förderung

Das Projekt wird im Rahmen der Fördermaßnahme "Disruptive Ansätze zur industriellen Nutzung von CO2" des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt gefördert. 
Förderkennzeichen: 033RC048

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