Aktiv in Sachen Luft- und Raumfahrt unterwegs: Prof. Dr. Frank Allmendinger (links) und Transfermanager Rudolf Merz.
Luft- und Raumfahrtkongress 2025 in Stuttgart
Mit ihrer Teilnahme am Luft- und Raumfahrtkongress 2025 in Stuttgart hat die Hochschule Furtwangen (HFU) ihr anhaltendes Interesse am Zukunftsfeld Luft- und Raumfahrt unterstrichen. Als Besucher nahmen Prof. Dr. Frank Allmendinger sowie Transfermanager Rudolf Merz an der von der IHK Region Stuttgart ausgerichteten Veranstaltung teil.
Der Kongress brachte Vertreterinnen und Vertreter aus Industrie, Forschung, Politik und Transfer zusammen und bot eine zentrale Plattform für Information, Austausch und Vernetzung. Ziel der Teilnahme war es, aktuelle Entwicklungen, Bedarfe und Trends der Branche aus erster Hand von Stakeholdern kennenzulernen, bestehende Kontakte zu pflegen und neue Gesprächsanlässe für mögliche zukünftige Kooperationen zu eröffnen.
Der Luft- und Raumfahrtkongress 2025 stand unter dem Leitmotiv „Zukunftsmärkte erschließen – Chancen für den Mittelstand“ und richtete sich insbesondere an Unternehmen, die einen Einstieg in die Luft-, Raumfahrt- oder Verteidigungsindustrie anstreben. Für die HFU bot die Veranstaltung einen konzentrierten Überblick über technologische Schwerpunkte, Qualifikationsanforderungen und Kooperationsmodelle innerhalb eines hochdynamischen Innovationsfeldes.
Inhaltlich standen unter anderem Systemintegration, Sensorik und KI, Aktorik, Lieferketten und Skalierung sowie nachhaltige Antriebskonzepte mit z.B. Wasserstoff im Fokus. Dabei wurden zahlreiche Anknüpfungspunkte zu bestehenden Forschungs- und Kompetenzfeldern der HFU sichtbar. Insbesondere das Potenzial der hochschulinternen Arbeitsgruppe Energie- und Speichersysteme (AG ESS) am IFC Tuttlingen, die Expertise in diesen Zukunftsthemen entwickelt, trat in diesem Zusammenhang deutlich hervor.
Ein Schwerpunkt der HFU-Präsenz lag auf den begleitenden Networking-Formaten. Hier nutzten die Hochschulvertreter die Gelegenheit zum Austausch mit Akteuren aus Industrie, Forschungseinrichtungen, Clustern und Start-ups. Im Vordergrund standen dabei nicht kurzfristige Projektabschlüsse, sondern der Aufbau tragfähiger Kontakte, eine fachliche Einordnung der Branchendynamik sowie die Identifikation möglicher langfristiger Kooperationsperspektiven. „Solche Veranstaltungen sind für uns wichtige Seismographen: Sie zeigen, wohin sich Technologien, Märkte und Qualifikationsbedarfe entwickeln und wo sich perspektivisch Anknüpfungspunkte für eine Hochschule für angewandte Wissenschaften ergeben können“, so Prof. Dr. Frank Allmendinger.
Die Teilnahme am Luft- und Raumfahrtkongress 2025 fügt sich in eine Reihe von Aktivitäten ein, mit denen die Hochschule Furtwangen ihr Profil in technologiegetriebenen Zukunftsfeldern weiter schärft. Dazu zählen auch Initiativen wie das mit der IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg und AuToS SW-BW erfolgreich organisierte Event „Zulieferer im Orbit“, die darauf abzielen, insbesondere kleine und mittlere Unternehmen beim Einstieg in die Luft- und Raumfahrtindustrie zu unterstützen und regionale Wertschöpfungsketten systematisch weiterzuentwickeln. Luft- und Raumfahrt ist ein interdisziplinäres Querschnittsfeld, das Kompetenzen aus Engineering, Energiesystemen, Digitalisierung und Transfer verbindet. Die im Rahmen des Luft- und Raumfahrtkongress gewonnenen Eindrücke, Kontakte und Impulse fließen nun in die weitere Diskussion innerhalb der Hochschule ein.
Ansprechpartner für Unternehmen, Netzwerke oder Forschungseinrichtungen, die an einem fachlichen Austausch oder einer möglichen Zusammenarbeit mit der Hochschule Furtwangen im Bereich Luft- und Raumfahrt interessiert sind:
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