10.12.2025

Klänge, die man spüren kann

zu Aktuelles
Menschen betrachten am Ausstellungsstand das große Holzboard

Projekt DIDEM stellt "Kokea-Board vor

Klänge nicht nur hörbar, sondern auch spürbar zu machen - das ist die spannende Idee des “Kokea-Boards”, das das Team des Forschungsprojekts DIDEM am Link öffnet sich im gleichen Fenster:Institut Mensch, Technik, und Teilhabe (IMTT)  in Zusammenarbeit mit dem Musikdesign Labor entwickelt hat.  

Das Kokea-Board verbindet räumliche Klangerfahrung mit haptischer Wahrnehmung auf neuartige Weise. Figuren und Karten werden auf der Holzoberfläche platziert und erzeugen dabei ortsabhängige Klänge. Mehrere Körperschallwandler versetzen das Material in Schwingung und lassen Schallquellen klar im Raum verorten. So entstehen über der Oberfläche kleine Klangwelten, die jede Person aus ihrer eigenen Perspektive erlebt.

Durch das Auflegen der Hände werden die Klänge nicht nur hör-, sondern auch fühlbar. Vibrationen übertragen sich auf die Haut und eröffnen eine multisensorische Interaktion mit dem Klang. So erhalten Menschen mit Demenz einen neuen, emotionalen Zugang zu Erinnerungen und Begegnungen.

Das besondere Klang-Board wurde kürzlich auf dem Inno-Markt des Innovationskongresses Innoclusion vorgestellt und sorgte dort für viele inspirierende Gespräche. Das Projektteam profitierte auf dem Kongress von den vielen wertvollen Einblicken in aktuelle Entwicklungen der Pflege- und Teilhabepraxis.

Link öffnet sich im gleichen Fenster:Mehr zum Projekt DIDEM

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