10.12.2025

Forschung in Zeiten der Transformation

zu Aktuelles
Gruppenbild der IAF Mitglieder

Klausurtagung des Instituts für Angewandte Forschung

Die HFU sieht sich als forschende Hochschule und Impulsgeberin für die Region. Forschung an der HFU ist aktuell in 14 Forschungsinstituten und einem übergeordneten Institut für Angewandte Forschung (IAF) organisiert. Diese Vielfalt braucht Austausch. Dazu trafen sich im September sich die IAF-Mitglieder zu ihrer jährlichen Klausurtagung, um über die Zukunft der Forschung an der HFU in herausfordernden Zeiten zu beraten. Rektorin Dr. Alexandra Bormann und der Prorektor für Forschung und Nachhaltigkeit, Prof. Dr. Christoph Reich, begleiteten die Tagung und konnten eine Reihe an Ergebnissen für die weitere Beratung im Rektorat mitnehmen. 

Ein zentrales Thema war die zum 1. Januar neu zu beschließende finanzielle Förderung der HFU Forschungsinstitute. In vier Arbeitsgruppen wurde darüber nachgedacht, wie die Förderung bestmöglich für die Hochschule eingesetzt werden kann. Dabei zeigte sich schnell, dass die HFU von dieser Förderung nicht nur durch eingeworbene Drittmittel und Publikationen stark profitiert, sondern auch in der Nachwuchsförderung, dem Transfer und der innovativen und internationalen Lehre zahlreiche Impulse von den geförderten Instituten erhält. Die Forschenden waren sich einig, dass ihre Arbeit in den vielen gesellschaftlich und technologisch relevanten Forschungsprojekten ein wichtiger Baustein für die Attraktivität der HFU als Kompetenzpartner auch außerhalb der Wissenschaft ist.

Weitere Themen waren die Weiterentwicklung des Forschungsprofils der HFU, die bessere Archivierung und Nachnutzung von Forschungsdaten und die Frage, wie der forschungsbasierte Transfer stärker in die Leistungsmessung einbezogen werden kann. Dass sich Forschung manchmal nur selbst organisieren kann, um auf äußere Beschränkungen gute, sachorientierte Antworten zu finden, zeigte eine Diskussion um die Gestaltung von internen Auswahlverfahren für Ausschreibungen, bei denen nur eine begrenzte Anzahl an Anträgen eingereicht werden dürfen. 

Als neue Mitarbeiterin der Geschäftsstelle stellte sich Dr. Hanna Dotter vor, die zukünftig vor allem die Forschungskommunikation übernehmen und in der Antragsberatung das Team des IAF unterstützen wird.

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