Wo sind die Hygiene-Hotspots in der Küche?

Prof. Dr. Markus Egert (Fakultät Medical and Life Sciences) wurde von der SWR Landesschau als Experte angefragt, um über die sensiblen Bereiche in der Küche zu sprechen. Wo überall fühlen sich Keime besonders wohl, und mit welchen alltäglichen Maßnahmen kann man die hygienischen Bedingungen verbessern? Und stimmt es, dass eine Toilette von der Keimbelastung her betrachtet unbedenklicher ist als die Spüle in der Küche?

Ausgestrahlt wurde der TV-Beitrag in der Rubrik "Gut zu wissen" in der SWR Landesschau am 13. November 2017 im SWR Fernsehen. Er ist hier in der SWR-Mediathek zu finden.

Egert ist Mikrobiologe und lehrt am HFU Campus Schwenningen. Im Sommer machte die von ihm geleitete Studie zur Keimbelastung von Küchenschwämmen Furore. Denn sie zeigte auf, dass in den Küchenhelfern weit mehr und durchaus bedenklliche Keime vorzufinden sind, als bislang vermutet wurde. Die Studie ist in einem Kooperationsprojekt der Hochschule Furtwangen (HFU) mit der Justus Liebig-Universität Gießen und dem Helmholtz Zentrum München enstanden. Die Zeitschrift „Scientific Reports“, die zur Nature Publishing Group gehört, hat die Studie veröffentlicht (DOI:10.1038/s41598-017-06055-9 1, https://www.nature.com/articles/s41598-017-06055-9, Titel: Microbiome analysis and confocal microscopy of used kitchen sponges reveal massive colonization by Acinetobacter, Moraxella and Chryseobacterium species).