Ausgezeichnete Lehre

HFU Lehrpreis

Der HFU Lehrpreis richtet sich an Lehrende der Hochschule und verfolgt das Ziel, gute und innovative Lehre nachhaltig zu fördern. Es können Professorinnen und Professoren, sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der HFU für diesen Preis nominiert werden.

Der Preis wird jedes Jahr neu ausgeschrieben. Der/die Preisträger/in wird in einem mehrstufigen Verfahren ermittelt:

  1. Stufe: Studierende nominieren jedes Semester Veranstaltungen für den HFU-Lehrpreis. (Hier können Sie Ihre Nominierungsvorschläge platzieren!)
  2. Stufe: Alle Studierende, die eine nominierte Veranstaltung besuchen, haben die Möglichkeit, diese Veranstaltung anhand verschiedener Kriterien zu bewerten (Aktualität und Qualität der Lerninhalte, innovativer Einsatz von Lernmethoden, Betreuung und Beratung bezüglich der Veranstaltung, Lehrpersönlichkeit, Lehrverhalten).
  3. Stufe: Auf der Basis der Studierendenbewertungen werden die besten Veranstaltungen ermittelt und an eine Expertenkommission aus hochschulinternen und -externen Mitgliedern weitergebeben, die eine/n Gewinner/in mit Hilfe weiterer Kriterien ermittelt.

Eine mit dem HFU Lehrpreis ausgezeichnete Veranstaltung bleibt für die darauf folgenden zwei Semester im weiteren Nominierungsprozess unberücksichtigt. Eine Veranstaltung kann insgesamt maximal drei Mal mit dem HFU-Lehrpreis ausgezeichnet werden.

Der HFU-Lehrpreis entwickelte sich im Wintersemester 2014/15 aus dem E-Teaching-Award der HFU.

HFU-Lehrpreis 2018

Für den HFU-Lehrpreis 2018 sind beim Informations- und Medienzentrum über 140 Nominierungen durch Studierende eingegangen. Von diesen Nominierungen haben 78 Veranstaltungen aktiv am Verfahren zum Lehrpreis 2018 teilgenommen.
Die aus einem Studierendenranking mit über 750 befragten Studierenden resultierenden Top-Veranstaltungen wurden zur Beurteilung zwei Fachjurys vorgelegt.

Lehrpreis 2018 für „Nachhaltige Prozesstechnik“ von Prof. Dr. Holger Schneider

In der Veranstaltung "Nachhaltige Prozesstechnik" werden die Studierenden in die Lage versetzt, komplexe Prozesse für die nachhaltige Herstellung von Zwischenprodukten und besonders umweltverträglichen Endprodukten zu entwickeln, verständlich darzustellen und wirtschaftlich zu bewerten. Die Veranstaltung besteht aus einer Kombination aus aktivem Plenum und klassischer Vorlesung mit Übungen. Das didaktische Konzept beruht auf der Einbeziehung aller Teilnehmer mit deren eigenen Erfahrungen und Meinungen.

Warum wurde die Vorlesung ausgezeichnet?

Die Studierenden fanden die Veranstaltung „gut strukturiert, lehrreich, motivierend, macht Spaß“.

Statement des Gewinners:

"Besonders habe ich mich über die Anerkennung durch die Studierenden für diese anspruchsvolle Veranstaltung gefreut. Es ist eine sehr positive Bestätigung für meine Bemühungen, weg von der klassischen Vorlesung zu gehen hin zu alternativen Lehrmethoden, wie Aktives Plenum, Impulsfrage bzw. Impulsreferat oder Pro-Contra-Diskussionen usw., um mehr Lebendigkeit in den Veranstaltungen zu erzeugen. Die Studierenden werden ständig gefordert zu aktuellen Problemen Stellung zu nehmen und entwickeln „wie nebenbei“ lösungsorientierte Vorschläge für komplexe, abfallstofffreie Produktionsprozesse auf der Basis nachwachsender Rohstoffe mit Hilfe erneuerbarer Energien."

Lehrpreis für Lehrbeauftragte 2018 für „Marketing Automation“ von Oliver Schmitt

Ziel der Veranstaltung ist es den Studierenden das weite Feld der "Marketing Automation" näher zu bringen. Neben der Vermittlung von theoretischem Wissen wird die Praxisnähe mit Hilfe von Beispielen und praktischen Erfahrungen aus der täglichen Arbeit mit mittelständischen und großen Unternehmen hergestellt. Studierende, eingeteilt in Gruppen, erarbeiten in verschiedenen Teilaufgaben die Konzeption, das Design und die prototypische Umsetzung einer mehrstufigen Online-Kampagne mit Marketing Automation und Bestandteilen wie z.B. Social Media Posting(s), Google Ad Words Anzeige(n), E-Mailungs(s), Landingpage.

Warum wurde die Vorlesung ausgezeichnet?

Die Studierenden nominierten die Veranstaltung aus folgenden Gründen: moderne Vorlesung, sehr gut gestaltete Power Point Präsentation, sehr kompetenter und sympathischer Professor“.

Statement des Gewinners

„Die Nominierung zum HFU-Lehrpreis freut mich wirklich sehr. Besonders schön finde ich, dass die Nominierung direkt durch die Studierenden erfolgt. Für mich die beste Bestätigung meiner Arbeit.“

Jury 2018

Jury Professoren/innen und Mitarbeitende

  • Prof. Dr.-Ing. Andreas Gollwitzer, Hochschule Furtwangen, Fakultät Industrial Technologies, Gewinner 2017
  • Dr. Sabine Hemsing, Virtueller Campus Rheinland-Pfalz (VCRP), Stellvertretende Geschäftsführung und zuständig für die Bereiche E-cademy und Didaktik des VCRP
  • Prof. Dr. Frank Kramer, Hochschule Furtwangen, Fakultät Wirtschaft, Prodekan für Lehre
  • Katrin Weber, Katholische Hochschule Freiburg, Projektreferentin Digitale Lehre

Jury Lehrbeauftragte

  • Dr. Christian Kreidl, Lehrbeuftragter für Soft Skills und selbständiger Trainer und Berater im Bereich
    Betriebswirtschaft und Persönlichkeitsbildung
  • Prof. Dr. Ruxandra Lasowski, Hochschule Furtwangen, Studiendekanin Medieninformatik
  • Herbert Reiss, Lehrbeauftragte für den Bereich „Führung und Führungskultur“ und selbstständiger Unternehmensberater und Coach, Gewinner 2017
  • Prof. Dr. Steffen Thiel, Hochschule Furtwangen, Fakultät Informatik, Prodekan für Lehre
Hier finden Sie die Gewinner/innen des Lehrpreises der vergangenen Jahre

Seit 2017 werden nicht nur hauptamtliche Lehrende sondern auch Lehrbeauftragte unserer Hochschule mit dem HFU-Lehrpreis ausgezeichnet.

Lehrpreis 2017 für Prof. Dr. Andreas Gollwitzer und Herbert Reiss

Für den HFU-Lehrpreis 2017 sind insgesamt über 106 Nominierungen durch Studierende beim Informations- und Medienzentrum eingegangen. Von den 106 Nominierungen haben 60 Veranstaltungen aktiv am Verfahren teilgenommen. Aus diesen 60 Veranstaltungen wurden in einem Studierendenranking mit über 540 befragten Studierenden die Top- Veranstaltungen  einer Fachjury zur Beurteilung vorgelegt.

Prof. Dr.-Ing. Andreas Gollwitzer mit seiner Veranstaltung „Digitalelektronik und Mikroprozessortechnik“

Die Veranstaltung "Digitalelektronik und Mikroprozessortechnik" besteht aus zwei Teilen: Im ersten Teil der Veranstaltung sollen die Studierenden die Grundlagen der Digitaltechnik verstehen und anwenden lernen. Neben der Stoffvermittlung in der Vorlesung, können die Studierenden Ihr Wissen durch Übungsaufgaben und drei Laborversuche vertiefen.
Im zweiten Teil lernen die Studierenden, wie Sie ein Mikrocontrollersystem programmieren. Da die praktische Anwendung hier wichtig ist, können sich die Studierenden das Hardwaresystem ausleihen und die Laborversuche bereits zu Hause vorbereiten. Zur Motivation der Studierenden und zur Veranschaulichung der Abläufe wurde die Hardware mit einem Fischertechnik-Aufbau gekoppelt z.B. das Steuern der Motoren eines Förderbands und Abfragen von Lichtschranken. Die Studierenden-Gruppen motivieren sich gegenseitig, um die Aufgaben optimal zu lösen.

Warum wurde die Vorlesung ausgezeichnet?

Die Studierenden fanden: "Das Konzept der Veranstaltung ist gut durchdacht und strukturiert. Prof. Dr.-Ing. Andreas Gollwitzer überzeugt mit fachlicher und didaktischer Kompetenz. Er bindet die Medien gekonnt in die Vorlesung ein. Das zum Kursblock "Digitalelektronik und Mikroprozessortechnik" gehörende Praktikum verbindet die vorab vermittelte Theorie geschickt mit der Praxis." Insbesondere die gute Vorlesung, das übersichtliche Skript, die Videotutorials und die Online-Selbsttests haben die Studierenden hervorgehoben.

Herbert Reiss mit seiner Veranstaltung „Corporate Culture & Leadership“

In der Veranstaltung soll das Thema "Führung und Führungskultur" in einem leidenschaftlichen Dialog  mit sehr vielen Praxisbeispielen erlebbar gemacht werden. Ziel ist die maximale aktive Beteiligung der StudentInnen in einem Dialog. Sie sollen lernen, dass Führung von Menschen eine tolle Aufgabe und es relativ einfach ist, Menschen zu einem großen gemeinsamen Ziel zu inspirieren. Dies setzt ein hohes Maß an Disziplin zur "Selbstführung" voraus, denn ein Leader ist nur dann ein Leader, wenn ihr/ihm Menschen gerne als Rollenmodell folgen.

Warum wurde die Vorlesung ausgezeichnet?

Die Studierenden fanden, Herr Reiss "vermittelt theoretische Inhalte mit Hilfe umfangreicher Beispiele, weitreichender Praxiserfahrung und innovativer Lehrmethoden. Das ganze gestaltet er auf eine humorvolle Art und Weise, so dass man dieses Fach nur lieben kann".

Lehrpreis 2016 für Dr. Heike Stengel

Dr. Heike Stengel mit der Veranstaltung „Intercultural Management (ICC/MCD)“

Die Veranstaltung "Intercultural Management" von Frau Dr. Stengel besteht aus zwei Veranstaltungen. Im Modul Intercultural Communication (ICC) wird die Basis für das Verständnis interkultureller Zusammenhänge gelegt, die im darauf aufbauenden Modul Managing Cultural Diversity (MCD) eine praktische Anwendung findet. Lernziele sind die Ausbildung und Schärfung interkultureller Kernkompetenzen, das Kennenlernen von und die kritische Auseinandersetzung mit einschlägigen Terminologien und den in der Praxis am häufigsten verwendeten Kulturmodellen und die Sensibilisierung für kulturelle Unterschiede bezüglich verbaler, paraverbaler und nonverbaler Kommunikation. Die Übertragung des Gelernten auf die Praxis des internationalen Managements und die Lebens- und Erfahrungswelt der Studierenden bei gleichzeitiger Vermeidung von Stereotypisierung sind von zentraler Bedeutung. Die Integration von ausländischen Studierenden soll durch die Offenlegung kultureller Muster und die Klärung häufiger Missverständnisse gefördert werden.

Studierende werden auch bei größeren Gruppen durch die Arbeit in Kleingruppen, Rollenspiele sowie durch individuelle Reflexionsübungen herausgefordert, sich mit ihrer eigenen kulturellen Orientierung auseinanderzusetzen. Studierende werden angeleitet, die Kulturbedingtheit von Annahmen, Werten, Verhalten, Strukturen und Prozessen, ja selbst der eingesetzten didaktischen Methoden zu hinterfragen und Verschiedenartigkeit nicht als Störung, sondern Normalität wahrzunehmen.

Warum wurde die Vorlesung ausgezeichnet?

Die Studierenden fanden: "Der Unterricht von Frau Stengel ist sehr aktuell und abwechslungsreich (Bilder, Videos, aktuelle Beispiele) gestaltet. Mit ihren zahlreichen persönlichen Erfahrungen und persönlichen Beispielen macht sie die gelernten Aspekte greifbar und lockert den Unterricht auf. Sie ist jederzeit für thematische und persönliche Fragen neben dem Unterricht über E-Mail und Telefon erreichbar."

Lehrpreis 2015 für Prof. Dr. Oliver Ruf

Professor Dr. Oliver Ruf mit der Veranstaltung „Storytelling, Textkonzeption“

Die Veranstaltung „Storytelling, Textkonzeption“ von Prof. Dr. Oliver Ruf vermittelt grundlegende Fähigkeiten für die Text-Produktion wie auch für die Entwurfs- und Konzeptionsprozesse textbasierter Medien. Dabei zeichnet sich die Lehrveranstaltung durch einen Mix aus Theorie- und Praxisphasen aus. Impulsvorträge geben den Studierenden Orientierung über die wichtigsten Inhalte und bilden die Grundlagen für die darauf folgenden praktischen Arbeitsphasen.

Die Übungsergebnisse werden zunächst in studentischen Kleingruppen präsentiert und diskutiert. Im Anschluss daran erläutert ein Studierender aus jeder Gruppe dem Plenum die Gemeinsamkeiten und Unterschiede der gefundenen Lösungen. Schließlich werden die erworbenen Kenntnisse in einem konkreten Praxisfall, zum Beispiel einem Film, einem Comic, einem Hörspiel oder einer Webseite, eigenständig umgesetzt. Der Dozent fungiert dabei als Coach mit redaktioneller Verantwortung. Die eingesetzten Medien und das Lernmaterial der Veranstaltung bestehen aus Vorlesungsskripten und -folien, Erklär-Videos zum Theorie-Praxis-Gehalt, Aufgaben und Übungen, Präsentationen und Referaten der Studierenden.

Warum wurde die Vorlesung ausgezeichnet?

Die Studierenden fanden: „gute Inhalte, abwechslungsreich, gute Betreuung bei der Hausarbeit.“ Die Jury hebt insbesondere den didaktisch gelungenen Mix aus Theorie und Praxis im Konzept der Veranstaltung hervor. Auch die Erklär-Videos zum Theorie-Praxis-Gehalt und der innovative Einsatz von Peer-Review-Verfahren, in dem Studierende sich gegenseitig Feedback zu den erarbeiteten Lösungsansätzen geben, wurden von der Jury als besonders auszeichnungswürdig hervorgehoben.