Neue Perspektiven
Für Berufstätige aus den Arbeitsfeldern der Gesundheitsförderung, Prävention und Rehabilitation
Das Modul Diagnostik in der Gesundheitsförderung liefert Berufstätigen aus den Arbeitsfeldern der Gesundheitsförderung, Prävention und Rehabilitation die Möglichkeit einer wissenschaftlichen Vertiefung bzw. Erweiterung ihrer beruflichen Kompetenzen im Bereich Gesundheitspsychologie und Gesundheitsförderung.
Details zum Weiterbildungsangebot
Lernziele und Inhalte
Inhalte
Im Modul werden die Grundprinzipien, konkrete Anwendungsbezüge, sowie die Rahmenbedingungen und Ansätze zur Interpretation moderner gesundheitsbezogener Diagnostik gelehrt. Dies ermöglicht den Teilnehmenden das Angebot zusätzlicher diagnostischer Optionen im Umfeld der Gesundheitsförderung und Prävention.
Im Einzelnen beinhaltet das Modul folgende Themenblöcke:
- Prinzipien der gesundheitsbezogenen Diagnostik
- Statistische Verfahren zur Charakterisierung von Messergebnissen (Messfehler, Reliabilität, Spezifität, Sensitivität)
- Relation von Nutzen-Kosten-Aufwand-Risiko diagnostischer Verfahren zur Entscheidungsfindung auf Seiten des Anbieters
- Abrechnungsmöglichkeiten gesundheitsbezogener Diagnostik (z.B. IGeL) und Zertifikatssysteme von Berufsverbänden
- Die Anthropometrie als Referenzsystem zur Gesundheitsdiagnostik
- Befundverständnis aus bildgebenden Verfahren zur gesundheitsbezogenen Basisdiagnostik
- Einfache klinische Tests am Haltungs- und Bewegungsapparat
- Labordiagnostik in der Gesundheitsförderung
- Metabolische Leistungsdiagnostik und sportphysiologische Methoden (Lungenfunktion, Laktat, Atemgasanalyse, Herzfrequenz)
- Verfahren zur Analyse der körperlichen Aktivität (GPS, Apps)
- Fachpraktische Interpretation und Bewertungssysteme in der gesundheits-bezogenen Diagnostik (Analysesoftware etc.)
- Empfehlungs- und Motivationssysteme zur Ermittlung und Umsetzung einer effizienten Gesundheitsförderung
- Weitere diagnostische Verfahren zur Erfassung von spezifischen Organveränderungen im Rahmen der Gesundheitsdiagnostik
Ziele
Nach Abschluss des Moduls sind die Teilnehmenden in der Lage:
- zeitgemäße diagnostische Verfahren in der Gesundheitsförderung (Metabolische Leistungsdiagnostik, Bewegungsanalytik, Anthropometrie, Life-Logging, usw.) zu benennen und auszuwählen
- die wichtigsten bildgebenden Verfahren hinsichtlich Aufwand, Kosten und Nutzen zu bewerten und einfache Diagnosemöglichkeiten zu benennen
- diagnostische Tests und deren Fehlerwahrscheinlichkeit und Verlässlichkeit einzuschätzen und Interpretationsmöglichkeiten zu erkennen
- klinische Funktionstests zur Feststellung der Gesundheit und körperlichen Belastbarkeit im Gesundheitsmanagement einzusetzen
- Ergebnistendenzen von diagnostischen Tests zu vertreten
- Strategien zu entwickeln um die Ergebniswahrscheinlichkeit von diagnostischen Tests zu erhöhen
- diagnostische Verfahren auf der Basis von Kosten- Nutzen-, Risiko- und Aufwandsabschätzung auszuwählen
- zentrale Prinzipien der Biometrie auszuwählen und anzuwenden
- die wichtigsten Abrechnungsmöglichkeiten gesundheitsbezogener Diagnostik zu benennen und anzuwenden
Zielgruppe und Voraussetzungen
Berufstätige aus den Arbeitsfeldern der Gesundheitsförderung, Prävention und Rehabilitation (zum Beispiel aus den Arbeitsfeldern Physiotherapie, Sportwissenschaft, Ernährungswissenschaft, Medizin, Gesundheitsmanagement und Gesundheitsfachberufe)
Lesekenntnisse in Englisch werden vorausgesetzt, der Unterricht findet auf Deutsch statt.
Voraussetzungen
Die Zulassung zu einem Angebot im Kontaktstudium setzt in der Regel ein Hochschulstudium oder eine Berufsausbildung in einem einschlägigen Beruf sowie eine mindestens einjährige Berufserfahrung voraus.
Ablauf
Das Modul wird im Format Blended Learning angeboten. Ein Semester berufsbegleitend mit jeweils zwei Präsenzwochenenden. Gemeinsam mit dem Modul Link öffnet sich im gleichen Fenster:„Management in der Gesundheitsförderung" kann ein Certificate of Advanced Studies (CAS) erworben werden.
Abschluss
Für den erfolgreichen Abschluss wird eine Klausur absolviert und anschließend von der Hochschule Furtwangen ein Zertifikat der wissenschaftlichen Weiterbildung im Leistungsumfang von 7 ECTS-Punkten ausgestellt. Zusammen mit dem Modul Management in der Gesundheitsförderung kann ein Certificate of Advanced Studies (CAS) in Diagnostik und Management in der Gesundheitsförderung erworben werden.
Was ist ein CAS?
Ein CAS ist ein Weiterbildungsabschluss an Hochschulen, vor allem im deutschsprachigen Raum (z. B. Schweiz, Deutschland, Österreich).
- Ziel: Vertiefung in einem spezifischen Fachgebiet
- Struktur: Teil eines modularen Systems – mehrere CAS können zu einem DAS (Diploma of Advanced Studies) oder einem Masterabschluss kombiniert werden.
Dozierende
Link öffnet sich im gleichen Fenster:Prof. Dr. med. Kai Röcker
Fakultät III: Health, Medical & Life Sciences
Studiendekan Interdisziplinäre Gesundheitsförderung (M.Sc.) (IGF)
Institut für Angewandte Gesundheitsförderung & Bewegungsmedizin (IfAG)
Anmeldung
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