ERASMUS+ Auslandsstudium

ERASMUS+ ist das Programm für Bildung, Jugend und Sport der Europäischen Union. In ERASMUS+ werden die bisherigen EU-Programme für lebenslanges Lernen, Jugend und Sport sowie die europäischen Kooperationsprogramme im Hochschulbereich zusammengefasst.

Studierende können nach Abschluss des ersten Studienjahres an einer europäischen Hochschule in einem anderen Teilnehmerland studieren, um dort ihre sozialen und kulturellen Kompetenzen zu erweitern und ihre Berufsaussichten zu verbessern. Sie lernen dabei das akademische System einer ausländischen Hochschule ebenso kennen wie deren Lehr- und Lernmethoden.

Dafür können sie durch ein ERASMUS-Stipendium gefördert werden.

Das ERASMUS+ Programm im Überblick

ERASMUS+ ist das Programm für Bildung, Jugend und Sport der Europäischen Union. In ERASMUS+ werden die bisherigen EU-Programme für lebenslanges Lernen, Jugend und Sport sowie die europäischen Kooperationsprogramme im Hochschulbereich zusammengefasst.

Das ERASMUS+ Programm enthält drei Leitaktionen: 

  • Leitaktion 1 – Lernmobilität von Einzelpersonen 
  • Leitaktion 2 – Zusammenarbeit zur Förderung von Innovation und zum Austausch von bewährten Verfahren 
  • Leitaktion 3 – Unterstützung politischer Reformen

Mögliche Mobilitätsmaßnahmen:

  • Auslandsstudium für Studierende (SMS)
  • Auslandspraktikum für Studierende (SMP)
  • Mobilität von Lehrenden (STA)
  • Mobilität von Personal (STT)

An der HFU wird unter Leitaktion 1 das ERASMUS-Programm zur Lernmobilität von Einzelpersonen durchgeführt. Dieses hat zum Ziel, die Mobilität von Studierenden und Hochschulpersonal zu Lernzwecken und die transnationale Zusammenarbeit im Hochschulbereich zu fördern.

ERASMUS Koordinatorin der HFU: Lucia Schwarz

ERASMUS Code der HFU: D  FURTWAN01


Finanzieller und zeitlicher Rahmen
ERASMUS+ ist mit einem Budget in Höhe von rund 14,8 Mrd. Euro ausgestattet. Mehr als vier Millionen Menschen werden bis 2020 von den EU-Mitteln profitieren. Das Programm ist somit auf sieben Jahre ausgelegt.

Ziele
ERASMUS+ hat zum Ziel, Kompetenzen und Beschäftigungsfähigkeit zu verbessern und die Modernisierung der Systeme der allgemeinen und beruflichen Bildung und der Kinder- und Jugendhilfe voranzubringen. Informationen zu ERASMUS+ finden Sie auf der Webseite der Europäischen Kommission.

Zielgruppe und Neuerungen
Mit den Fördermitteln wird vor allem die Mobilität in Europa und voraussichtlich ab 2015 in geringerem Umfang auch mit anderen Teilen der Welt gestärkt. Bis zum Jahr 2020 sollen rund zwei Millionen Studierende von ERASMUS+ profitieren, darunter über eine Viertelmillion aus Deutschland. Einbezogen werden dabei Studierende in allen Studienzyklen bis einschließlich der Promotion, die ein Teilstudium oder Praktikum im Ausland absolvieren möchten. Erstmals können die Studierenden dabei im Bachelor, Master und Doktorat jeweils bis zu zwölf Monate gefördert werden. Um den finanziellen Anreiz für einen Auslandsaufenthalt zu erhöhen, wird zudem der monatliche Mobilitätszuschuss für die Studierenden angehoben, insbesondere für Gastländer mit höheren Lebenshaltungskosten. Praktika im Ausland sind künftig auch nach Studienabschluss möglich. Schließlich bietet ERASMUS+ Studierenden, die ein ganzes Master-Studium in Europa absolvieren möchten, die Möglichkeit, dafür ein zinsgünstiges Darlehen aufzunehmen. Die bisherige Exzellenz-Förderung von ERASMUS Mundus, die das ganze Master-Studium von hervorragenden Studierenden in ausgewählten europäischen Masterprogrammen mit gemeinsamem Abschluss unterstützt, wird unter ERASMUS+ fortgesetzt.

ERASMUS+ trägt zudem zur weiteren Internationalisierung der Hochschulen mit der Förderung von Kurzzeitdozenturen und Weiterbildungsaufenthalten für das Lehr- bzw. Verwaltungspersonal bei. Weiterhin können die Hochschulen Unternehmenspersonal aus dem Ausland zu Lehraufenthalten einladen und sich nun außerdem mit anderen europäischen Partnern (auch aus dem nicht-akademischen Bereich) an multilateralen strategischen Partnerschaften beteiligen und gemeinsam innovative Projekte entwickeln (z. B. im Bereich der Curriculum-Entwicklung oder zu bildungsbereichsübergreifenden Themen). Für die Zusammenarbeit mit der Wirtschaft bietet ERASMUS+ Förderung in den neuen Wissensallianzen an. Hochschulen, die sich im Bereich des Kapazitätsaufbaus in Drittländern engagieren wollen, können dies in den internationalen Hochschulpartnerschaften des Programms tun.

Teilnehmende Länder
Die Fördermittel für die meisten Mobilitätsmaßnahmen und die Strategischen Partnerschaften werden in den 33 Programmländern von den nationalen Agenturen vergeben. In Deutschland nimmt diese Aufgabe wie bisher der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) wahr.

ERASMUS+ Programmländer

Mitgliedsstaaten der Europäischen Union:
Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Kroatien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, Niederlande, Österreich, Polen, Portugal,  Rumänien, Schweden, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechien, Ungarn, Vereinigtes Königreich, Zypern

sowie die Kandidaten-Länder:
Mazedonien, Türkei

ferner die EWR/EFTA-Länder:
Island, Liechtenstein, Norwegen

Teilnahmeberechtigung der HFU am ERASMUS-Programm
Für die Jahre 2014 bis 2020 erhielt die HFU mit der ERASMUS Charta for Higher Education (ECHE) eine erneute ERASMUS-Akkreditierung in Brüssel und ist somit weiterhin zur Teilnahme am ERASMUS-Programm berechtigt. Im ERASMUS Policy Statement der HFU ist weiterhin die ganzheitliche Internationalisierungsstrategie der HFU beschrieben.

Haftungsklausel
"Das ERASMUS+ Programm wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung trägt allein der Verfasser; die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben."

Informationen zum DAAD
Weitergehende Information und Beratung zu den ERASMUS+ Mobilitätsmaßnahmen erhalten Sie beim

DAAD Deutscher Akademischer Austauschdienst
Nationale Agentur für EU-Hochschulzusammenarbeit
Kennedyallee 50
53115 Bonn
Tel.: +49(0)800 2014 020 
Fax: 0228 882-555
E-Mail: erasmus(at)daad.de
Homepage: www.eu.daad.de