Studieninhalt und Schwerpunkte

Im Gespräch

Der Studiengang rekrutiert international. Daher sind die Zugangsprofile der Studierenden sehr heterogen. Der Studiengang hat eine sehr flexible Struktur, so dass diese Unterschiede in den Ausgangsbedingungen kon­struk­tiv genutzt werden können.

Dieses 3-semestrige Aufbaustudium vermittelt hochqualifiziertes Fachwissen mit einer starken internationalen Ausrichtung. Das Studium wird mit hervorragenden Labors (Reinräumen) unterstützt. Für die Fachrichtung Mikrosystemtechnik bietet das Programm einen Anschluss zum gemeinsamen Promotionskolleg mit der Universität Freiburg und ermöglicht die weitere Qualifikation mit einem Doktorat.

Das Studium ist in 6-Credit-Module unterteilt, je 5 pro 1. und 2. Studiensemester. Das 3. Semester ist ein reines Thesissemester. Die beiden Studiensemester führen in Fachmodulen zu dem gesamten Qualifikationsziel. Jedes Studiensemester enthält 1 Wahl-Modul zur individuellen Vertiefung. Hier können die Studierenden aus einem Katalog von Angeboten auswählen.

Das Lehrangebot wird fast ausschließlich in englischer Sprache durchgeführt.

Studienziel

Laboraufbau

Der Studiengang Smart Systems vermittelt Wissen und Fähigkeiten in interdisziplinären Gebieten und führt diese in einem Systemansatz zusammen. Für erfolgreiche Konzeption, Design, Simulation, Programmierung, Fertigung, Test und Wartung von Smart Systems ist es unumgänglich, solide Kenntnisse in mehreren der beteiligten Bereiche wie Regelungstechnik, Simulation, Mikroelektronik, Mikrosystemtechnik, Sensoren und Aktoren, Optoelektronik, Kodierung, etc. zu haben. Erst die Verbindung der verschiedenen Fachdisziplinen mit den jeweils unterschiedlichen Vorgehensstrategien bringt die richtige Problemlösung.

Durch enge Anbindung an FuE-Arbeiten wird sichergestellt, dass Studierende künftige Entwicklungen nicht nur absehen und berücksichtigen können, sondern auch daran gestalterisch teilnehmen können.

Studieninhalte

Studien- und Prüfungsordnung (SPO)

Die gewünschte SPO-Tabelle kann nicht dargestellt werden.

Qualifikationsziele

Ziele bezüglich fachlicher Kompetenzen

  • Kenntnisse über theoretische Grundlagen und Funktionsweisen von Smart Systems
  • Kenntnisse über wichtige Komponenten und Baugruppen von Smart Systems
  • Verständnis der Entwurfsmethodik, der Realisierungstechniken und Implementierung neuer smarter Systeme
  • Verständnis der Signalverarbeitung für und Kommunikation  zwischen Smarter Systeme
  • Verständnis der Modellierungs- und Simulationsmethoden für Smart Systems
  • Verständnis über Anwendung Smarter Systeme anhand exemplarischer Beispiele
  • Fähigkeit der ganzheitlichen Betrachtung und fachübergreifenden Analyse und Konzeption von Smart Systems (Systemdenken)
  • Synthese von Smart systems anhand von Vorgaben in einer strukturierten Form
  • Evaluierung von erarbeiteten oder vorliegenden Lösungen und kritischer Vergleich mit dem Stand der Wissenschaft

Ziele bezüglich überfachlicher Kompetenzen

  • Fähigkeit, fachbezogene Positionen und Problemlösungen im Themengebiet Smarter Systeme für Fachkollegen und für Kunden zu formulieren, zu präsentieren und mit ihnen darüber zu diskutieren
  • Sicherer Umgang mit englischer Fachsprache und Fachliteratur
  • Teamfähigkeit in internationalen Teams
  • Entscheidungsfähigkeit und Problemlösungskompetenz
  • Fähigkeit zum wissenschaftlichen Arbeiten, insbesondere Promotion
     

Berufsfeldorientierte Ziele

  • Fachübergreifende, systembezogene, der schnellen technologischen Entwicklung Rechnung tragende Methodenkompetenz in mehreren der für Smarte Systeme relevanten Bereiche (Elektronik, Mikrosystemtechnik und Informatikanwendungen)
  • Beherrschung komplexer, praxisrelevanter Soft- und Hardware-Werkzeugen in den Bereichen Entwurf, Simulation und physikalische Technologie
  • Fähigkeit künftige Entwicklungen abzusehen und bewerten zu können und an deren aktiv Gestaltung mitwirken zu können