Berufsbilder für Absolventinnen und Absolventen des Studiengangs

Aktuelle Veranstaltung "MLS meets Alumni" am 22.06.2018

Die  Fakultät „Medical and Life Sciences“ (MLS) lädt zum ersten Mal zu einem Vortragsnachmittag ein, bei dem Alumni mit Einblicken in ihren Berufsalltag an ihre Hochschule zurückkehren. Sie geben Karrieretipps für die aktuellen Studierenden und vermitteln Schülerinnen und Schülern eine Vorstellung davon, was man beruflich nach einem Studium in Schwenningen werden kann.

Weitere Infos und das Programm finden Sie hier.

Job-Perspektiven: Wo kann ich nach Abschluss des Studiums arbeiten?

Die Berufsaussichten für Absolventinnen und Absolventen sind sehr gut einzuschätzen. Der demographische Wandel und die Fortschritte in der Medizin machen zudem ein Umdenken im Gesundheitswesen unerlässlich und bieten Raum für neue Berufsgruppen.

Obwohl der Studiengang noch relativ jung ist, gibt es viele Absolventen mit positiven Rückmeldungen. Diese zeigen, dass viele ein Masterstudium anschließen und/ oder einer attraktiven Arbeit in verschiedenen Bereichen nachgehen, etwa in der (Pharma-) Industrie, in Forschung und Entwicklung, in der Diagnostik an Kliniken, usw.

Durch die breitgefächerte Ausbildung gibt es viele mögliche Einsatzbereiche und damit sehr gute berufliche Perspektiven.

 

Berufsfelder

Wirtschaft und Industrie, Forschung und Entwicklung
  • Grundlagenforschung, angewandte Forschung
  • Qualitätsmanagement
  • Produktentwicklung
  • Entwicklung von Testverfahren und Studien
Laboreinrichtungen, Forschung und Entwicklung
  • Grundlagenforschung (Bsp. Molekulare Diagnostik, Aufklärung von Pathomechanismen und Gendefekten)
  • Entwicklung und Durchführung wissenschaftlicher und allgemeiner Evaluationen
  • Entwicklung, Konzipierung, Aufbau von Laboreinrichtungen
Kliniken und Medizinische Versorgungszentren
  • Mitarbeit in der Diagnostik
  • Qualitätsmanagement, Hygiene
  • Medizintechnik, Labortechnik, Umweltschutz, Umweltmedizin
  • Mitarbeit am Design und der Durchführung klinischer Studien
Behörden mit den Schwerpunkten Sicherheit, Umwelt und Hygiene
  • Qualitätsmanagement
  • Hygienemanagement

Werdegänge ehemaliger Studierender

Wir freuen uns, wenn ehemalige Studierende mit uns in Kontakt bleiben und von sich berichten. Danke für die Erlaubnis einige Werdegänge hier kurz darzustellen.

Julia Grüter (Novartis, Basel)

Bachelorstudium "Molekulare und Technische Medizin".

Danach Tätigkeit in einem Labor bei Basel im Bereich Zellkultur.

Seit 2015 bei Novartis in Basel in der Zellbankproduktion.

Neftali Ramirez (Uniklinik Freiburg)

Nach dem Bachelorstudium "Molekulare und Technische Medizin" folgte ein Masterstudium "Medical Diagnsotic Technologies" an der Hochschule Furtwangen. Seit 2016 Doktorand am Uniklinikum Freiburg im Bereich Immunologie. Thema: "Transcriptional dysregulation of CVID patients harboring C104R TNFRSF13B mutation".

Minas Salib (University of Oxford)

Minas Salib ist aktuell PhD/DPhil Student im Bereich "Neurosciences" an der University of Oxford. Er erhielt für seine Leistungen während der Promotion ein „MRC Research Scholarship“ und ein „Senior Hulme Scholarship“ des Brasenose College, University of Oxford.

Neben seiner Forschung ist er Mitbegründer einer non-profit Organisation (Science Innovation Union) und arbeitet als Health Care Analyst für verschieden Consulting Agenturen im Gesundheitssektor.

Wissenschaftlicher Werdegang:

Bachelorsstudium „Molekulare und Technische Medizin“ an der Hochschule Furtwangen (als einer der ersten Absolventen). Währenddessen Praxissemester am DKFZ (Deutsches Krebsforschungszentrum), Heidelberg, sowie Auslandsaufenthalt an der University of Prince Edward Island, Canada. Bachelorthesis am Zentrum für Integrative Neurowissenschaften und Hertie Institut für Klinische Gehirnforschung, Tübingen.

Anschließend: Masterstudium „Interdisziplinäre Neurowissenschaften“ der Goethe Universität Frankfurt. Es folgte die Masterthesis an der University of Oxford.

Seit 2015 PhD/DPhil Student in der Arbeitsgruppe von Prof. Somogyi an der University of Oxford.

Thema: “Rerelationship of medial septal neurons in influencing behaviour dependent network oscillation by using in-vivo electrophysiological recordings and juxtacellular labelling of single neurons in the medial septum and the local field potential in the hippocampal formation”

Absolventin (Pharmaunternehmen)

Bachelorstudium "Molekulare und Technische Medizin". Währenddessen erfogte ein Praxissemester in Portsmouth/ England (Zelluläre und molekulare Neuro-Onkologie). Bachelorthesis an der Universitätsklinik Heidelberg im Bereich "Experimentelle Neurochirurgie". Anschließend: Masterstudium an der Hochschule Mannheim “Biotechnology - Biomedical Science and Technology”

Nach dem Abschluss arbeitete sie als Technische Assistentin im Potency Assay Skill Center eines Pharmaunternehmens mit den Aufgaben: Entwicklung und Durchführung von zellbasierten Potency Assays für Biopharmazeutika aus dem Bereich CMB (Customer Manufacturing Business).

Aufstieg zum "Analytical Scientist (Expert)" im Potency Assay Skill Center eines Pharmaunternehmens mit den Aufgaben: Entwicklung und Durchführung von zellbasierten Potency Assays für NBEs (New Biological Entitys).

„Ich erinnere mich gern an die Zeit in Schwenningen zurück“.

Julia Küsel (Uniklinikum Freiburg, Institut für Humangenetik)

Bachelorstudium „Molekulare und Technische Medizin“. Währenddessen erfolgte das Praxissemester sowie die Bachelorthesis (Etablierung molekulargenetischer Untersuchungsmethoden am Beispiel der Genodermatosen) am Institut für Humangenetik der Uniklinik Freiburg.

Im Anschluss an die Bachelorarbeit arbeitet sie seit 2014 in der Molekulargenetik des Instituts. Die Aufgabe des Instituts ist die Diagnostik verschiedener Erbkrankheiten (Genodermatosen, erbliche Tumorprädispositionssyndrome, Stoffwechselerkrankungen, z.B. Zystische Fibrose, Bindegewebserkrankungen, u.a.).

Tätigkeitsschwerpunkte waren zunächst v.a. Laborarbeit (DNA-Extraktion, Sanger-Sequenzierung, MLPA, qPCR, NGS) und in der Etablierung eines Qualitätsmanagementsystems nach RiliBÄK (Richtlinien der Bundesärztekammer) und der ISO DIN EN 15189. Zusätzlich arbeitete sie in der Forschungsabteilung des Instituts (Forschungsschwerpunkt: Verhornungsstörungen / Ichthyosen / Sequenzierung großer Kohorten).

Das Institut für Humangenetik ist u.a. Zentrum für Forschung und Diagnostik von Genodermatosen. Hierbei leitet Julia Küsel unter ärztlicher Direktion die Diagnostik (Auftragskoordination, Auswertung, Befundung).  Zeitweise war sie die kommissarische Abteilungsleitung der Molekulargenetik. Heute arbeitet sie als stellvertretende Abteilungsleitung und Ansprechpartnerin für sämtliche Genodermatosefälle.

Dorina Zöphel (Universitätsmedizin Greifswald)

MTZ-Studium bis August 2015. Währenddessen Praxissemester am Institut für Tropenmedizin in Tübingen, mit dem Thema, "Etablierung eines drug assays für Schistosomula"

Bachelorarbeit in der Hämatologie/Onkologie am Uniklinikum Freiburg, mit dem Thema: "Optimierung und Validierung einer NGS-basierten Detektion und Quantifizierung von tumor-spezifischen Mutationen in zirkulierender Tumor-DNA bei Patienten mit Gastrointestinalem Stromatumor."

Zwischen Bachelor- und Masterstudium: Praktikum im Cancer Society Research Centre in Auckland /Neuseeland

Masterstudium Human- und Molekularbiologie an der Universität des Saarlandes. Masterarbeit in der Hämatologie/Onkologie der Universitätsmedizin Greifswald, mit dem Thema: "BCL11B-spezifischer Protein Knockdown durch Ubiquitin-vermittelte Degradation."

Seit 2018 Doktorandin in der Hämatologie/Onkologie an der Universitätsmedizin Greifswald

 

"Die Laborpraktika und die damit verknüpfte Theorie haben mich sehr gut auf die Berufswelt vorbereitet. Durch den Studiengang Molekulare und Technische Medizin hatte ich die Möglichkeit meine Traumstelle anzutreten."
Julia Grüter, Absolventin