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Berufsbilder für Absolventinnen und Absolventen des Studiengangs

Job-Perspektiven: Wo kann ich nach Abschluss des Studiums arbeiten?

Berufsaussichten Molekulare und Technische Medizin (I145-1)

Die Berufsaussichten für Absolventinnen und Absolventen sind sehr gut einzuschätzen. Durch Fortschritte in der medizinischen / biologischen Forschung und Diagnostik entstehen neue Bereiche und Anwendungen. Inhalte des Studiums bereiten Sie auf interdisziplinäre Art und Weise auf diese Anforderungen vor, so dass sich vielfältige berufliche Perspektiven ergeben. Durch die breit gefächerten Inhalte erschließen sich jedoch nicht nur Möglichkeiten im Forschungsbereich, sondern auch in Industrie und Entwicklung.

Es gibt viele Absolventen mit positiven Rückmeldungen. Diese zeigen, dass viele ein Masterstudium anschließen und/ oder einer attraktiven Arbeit in verschiedenen Bereichen nachgehen, etwa in der (Pharma-) Industrie, in Forschung und Entwicklung, in der Diagnostik an Kliniken, usw.

Allgemeiner Konsens ehemaliger Studierender aus dem letzten Alumnitag (2018): "Das Studium Molekulare und Technische Medizin bereitet gut auf vielfältige Berufsfelder vor. Mit persönlichem Engagement und Zielstrebigkeit, auch bereits während des Studiums, stehen einem viele tolle Möglichkeiten offen."

 

 

Berufsfelder

Wirtschaft und Industrie, Forschung und Entwicklung
  • Grundlagenforschung, angewandte Forschung
  • Qualitätsmanagement / Qualitätssicherung
  • GMP Management
  • Produktentwicklung / Produktmanagement
  • Entwicklung von Testverfahren und Studien
Laboreinrichtungen, Forschung und Entwicklung
  • Grundlagenforschung (Bsp. Molekulare Diagnostik, Aufklärung von Pathomechanismen und Gendefekten und vieles mehr), Promotion
  • Entwicklung und Durchführung wissenschaftlicher und allgemeiner Evaluationen
  • Entwicklung, Konzipierung, Aufbau von Laboreinrichtungen
Kliniken und Medizinische Versorgungszentren
  • Mitarbeit in der Diagnostik
  • Qualitätsmanagement, Hygiene
  • Medizintechnik, Labortechnik, Umweltschutz, Umweltmedizin
  • Kardiotechnik (nach entsprechender Spezialisierung)
  • Mitarbeit am Design und der Durchführung klinischer Studien
Behörden mit den Schwerpunkten Sicherheit, Umwelt und Hygiene
  • Qualitätsmanagement
  • Hygienemanagement
  • Infektionsschutz
  • Epidemiologie

Werdegänge ehemaliger Studierender

Wir freuen uns, wenn ehemalige Studierende mit uns in Kontakt bleiben und von sich berichten. Danke für die Erlaubnis einige Werdegänge hier kurz darzustellen.

Julia Grüter (Novartis, Basel)

Bachelorstudium "Molekulare und Technische Medizin".

Danach Tätigkeit in einem Labor bei Basel im Bereich Zellkultur.

Seit 2015 bei Novartis in Basel in der Zellbankproduktion.

Neftali Ramirez (cand. Dr. an der Uniklinik Freiburg)

Nach dem Bachelorstudium "Molekulare und Technische Medizin" folgte ein Masterstudium "Medical Diagnostic Technologies" an der Hochschule Furtwangen. Seit 2016 Doktorand am Uniklinikum Freiburg im Bereich Immunologie. Thema: "Transcriptional dysregulation of CVID patients harboring C104R TNFRSF13B mutation".

Minas Salib (University of Oxford)

Minas Salib ist aktuell PhD/DPhil Student im Bereich "Neurosciences" an der University of Oxford. Er erhielt für seine Leistungen während der Promotion ein „MRC Research Scholarship“ und ein „Senior Hulme Scholarship“ des Brasenose College, University of Oxford.

Neben seiner Forschung ist er Mitbegründer einer non-profit Organisation (Science Innovation Union) und arbeitet als Health Care Analyst für verschieden Consulting Agenturen im Gesundheitssektor.

Wissenschaftlicher Werdegang:

Bachelorsstudium „Molekulare und Technische Medizin“ an der Hochschule Furtwangen (als einer der ersten Absolventen). Währenddessen Praxissemester am DKFZ (Deutsches Krebsforschungszentrum), Heidelberg, sowie Auslandsaufenthalt an der University of Prince Edward Island, Canada. Bachelorthesis am Zentrum für Integrative Neurowissenschaften und Hertie Institut für Klinische Gehirnforschung, Tübingen.

Anschließend: Masterstudium „Interdisziplinäre Neurowissenschaften“ der Goethe Universität Frankfurt. Es folgte die Masterthesis an der University of Oxford.

Seit 2015 PhD/DPhil Student in der Arbeitsgruppe von Prof. Somogyi an der University of Oxford.

Thema: “Rerelationship of medial septal neurons in influencing behaviour dependent network oscillation by using in-vivo electrophysiological recordings and juxtacellular labelling of single neurons in the medial septum and the local field potential in the hippocampal formation”

Absolventin (Pharmaunternehmen)

Bachelorstudium "Molekulare und Technische Medizin". Währenddessen erfogte ein Praxissemester in Portsmouth/ England (Zelluläre und molekulare Neuro-Onkologie). Bachelorthesis an der Universitätsklinik Heidelberg im Bereich "Experimentelle Neurochirurgie". Anschließend: Masterstudium an der Hochschule Mannheim “Biotechnology - Biomedical Science and Technology”

Nach dem Abschluss arbeitete sie als Technische Assistentin im Potency Assay Skill Center eines Pharmaunternehmens mit den Aufgaben: Entwicklung und Durchführung von zellbasierten Potency Assays für Biopharmazeutika aus dem Bereich CMB (Customer Manufacturing Business).

Aufstieg zum "Analytical Scientist (Expert)" im Potency Assay Skill Center eines Pharmaunternehmens mit den Aufgaben: Entwicklung und Durchführung von zellbasierten Potency Assays für NBEs (New Biological Entitys).

„Ich erinnere mich gern an die Zeit in Schwenningen zurück“.

Julia Küsel (Uniklinikum Freiburg, Institut für Humangenetik)

Bachelorstudium „Molekulare und Technische Medizin“. Währenddessen erfolgte das Praxissemester sowie die Bachelorthesis (Etablierung molekulargenetischer Untersuchungsmethoden am Beispiel der Genodermatosen) am Institut für Humangenetik der Uniklinik Freiburg.

Im Anschluss an die Bachelorarbeit arbeitet sie seit 2014 in der Molekulargenetik des Instituts. Die Aufgabe des Instituts ist die Diagnostik verschiedener Erbkrankheiten (Genodermatosen, erbliche Tumorprädispositionssyndrome, Stoffwechselerkrankungen, z.B. Zystische Fibrose, Bindegewebserkrankungen, u.a.).

Tätigkeitsschwerpunkte waren zunächst v.a. Laborarbeit (DNA-Extraktion, Sanger-Sequenzierung, MLPA, qPCR, NGS) und in der Etablierung eines Qualitätsmanagementsystems nach RiliBÄK (Richtlinien der Bundesärztekammer) und der ISO DIN EN 15189. Zusätzlich arbeitete sie in der Forschungsabteilung des Instituts (Forschungsschwerpunkt: Verhornungsstörungen / Ichthyosen / Sequenzierung großer Kohorten).

Das Institut für Humangenetik ist u.a. Zentrum für Forschung und Diagnostik von Genodermatosen. Hierbei leitet Julia Küsel unter ärztlicher Direktion die Diagnostik (Auftragskoordination, Auswertung, Befundung).  Zeitweise war sie die kommissarische Abteilungsleitung der Molekulargenetik. Heute arbeitet sie als stellvertretende Abteilungsleitung und Ansprechpartnerin für sämtliche Genodermatosefälle.

Dorina Zöphel (cand. Dr. an der Universitätsmedizin Greifswald)

MTZ-Studium bis August 2015. Währenddessen Praxissemester am Institut für Tropenmedizin in Tübingen, mit dem Thema, "Etablierung eines drug assays für Schistosomula"

Bachelorarbeit in der Hämatologie/Onkologie am Uniklinikum Freiburg, mit dem Thema: "Optimierung und Validierung einer NGS-basierten Detektion und Quantifizierung von tumor-spezifischen Mutationen in zirkulierender Tumor-DNA bei Patienten mit Gastrointestinalem Stromatumor."

Zwischen Bachelor- und Masterstudium: Praktikum im Cancer Society Research Centre in Auckland /Neuseeland

Masterstudium Human- und Molekularbiologie an der Universität des Saarlandes. Masterarbeit in der Hämatologie/Onkologie der Universitätsmedizin Greifswald, mit dem Thema: "BCL11B-spezifischer Protein Knockdown durch Ubiquitin-vermittelte Degradation."

Seit 2018 Doktorandin in der Hämatologie/Onkologie an der Universitätsmedizin Greifswald

 

Saskia Brendle (Eberhard-Karls-Universität, Tübingen)

Bachelorsstudium „Molekulare und Technische Medizin“ an der Hochschule Furtwangen bis 2019.

Währenddessen Praxissemester an der Victoria University in Melbourne am Institute for Health and Sports.

Bachelorthesis am Institut für Unfallchirgurgische Forschung und Biomechanik der Universität Ulm im Bereich Biomechanik der Wirbelsäule.

Anschließend: Masterstudium „Biomedical Technologies“ an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen.

Annick Boundeu

Annick Boundeu hat ihr Praxissemester in der Frauenklinik und Geburtshilfe an der Medizinische Hochschule Hannover (AG Molekulare Gynäkologie Labor) absolviert.

"Ich war in mehrere Projekte eingebunden und konnte Einblicke in die Diagnostik und Laboranalysen rund um das Thema Brustkrebs gewinnen. Das Praxissemester hat mich darin bestätigt, dass mein Studium das Richtige für mich ist."

Nathalie Torka (Vetter Pharma-Fertigung GmbH & Co. KG)

Von 2014 bis 2018 Bachelorstudium „Molekulare und Technische Medizin“ an der HFU.

Während des Studiums verbrachte Nathalie das Praxissemester bei Vetter Pharma in der aseptischen Produktion von Parenteralia. Abschließend erfoglte Bachelorarbeit ebenfalls bei Vetter Pharma im Bereich Innovationsmanagement zum Thema „User Centered Innovation“.

Seit dem Studium arbeitet sie in Festanstellung bei Vetter Pharma im Bereich „Quality Assurance IPC/VI Systems“.

“Der breitgefächerte Aufbau des MTZ-Studiums, von medizintechnischen bis hin zu statistischen Inhalten, hilft mir in meinem Berufsfeld sehr! Darüber hinaus behalte ich die Dozenten der HFU durch ihre fachliche Kompetenz und ihre Hilfsbereitschaft immer in guter Erinnerung.“

Miriam Kretschmer (cand. PhD, ETH Zürich)

Bachelorstudium Molekulare und Technische Medizin von 2014 bis 2018.

Praxissemester im Labor der Qualitätskontrolle des Pharmaunternehmnes Yasenka d.o.o. in Vukovar, Kroatien.

Die Bachelorthesis wurde an der HFU zum Thema "Evozierte Potenziale und deren Einfluss auf die Emotionsreaktion" absolviert. Während des gesamten Studiums engagierte sich Frau Kretschmer zudem in der Fachschaft der Fakultät Medical and Life Sciences.

Im Herbst 2018 folgte der Master Biomedical Sciences - Track Molecular Neurosciences an der University of Amsterdam (Amsterdam, Niederlande). In dessen Rahmen wurden zwei halbjährige Praktika durchgeführt, ersteres am Swammerdam Institute for Life Sciences der University of Amsterdam zu Bcl2 Faktoren und deren Interaktionen im Mittelhirn der Maus, das zweite am Institute for Neuroscience der ETH Zürichzu einem Crispr/Cas9 mediierten Knockout eines Gens der Synaptogenese in humanen induzierten Stammzellen.

Im Herbst 2020 wird das Studium zum PhD in Neuroscience am Institute for Neuroscience der ETH Zürich angetreten.

 

Maria Ketesidou (Regierungspräsidium, Bereich Strahlenschutz)

Maria Ketesidou absolvierte von 2013 bis 2016 das Bachelorstudium „Molekulare und Technische Medizin“. Währen des Praxissemesters war sie im Zentrallabor des Olgahospitals in Stuttgart, wobei viel im Bereich PCR Techniken und weitere Labormethoden vertieft und gelernt werden konnte.

Die Bachelor-Thesis absolvierte sie im Siegfried-Weller-Institut an der BG Unfallklinik in Tübingen zum Thema: „Optimierung der hepatischen Differenzierung von Ad-MCs zu Hepatocyte-like Cells (HLCs) für ein in vitro Toxizitätsmodell“.

Seit August 2016 arbeitet Maria in Festanstellung beim Regierungspräsidium Stuttgart im Bereich des Strahlenschutzes. Seitdem hatte sie die Möglichkeit viele Erfahrungen im Vollzug des Strahlenschutzes, in allen technischen und medizinischen Anwendungsgebieten des Regierungsbezirks Stuttgart, zu sammeln.

Von 2017 bis 2019 hat sie berufsbegleitend das Master-Studium „Biomedical Sciences“ an der Hochschule Reutlingen absolviert. Die Master-Thesis erfolgte über das Thema: „Technische Dokumentation des neuen Strahlenschutzgesetzes (StrlSchG) – Vergleichsanalyse und Implementation.“

Berufsaussichten Molekulare und Technische Medizin (I7719)
Die Laborpraktika und die damit verknüpfte Theorie haben mich sehr gut auf die Berufswelt vorbereitet. Durch den Studiengang Molekulare und Technische Medizin hatte ich die Möglichkeit meine Traumstelle anzutreten.
Julia Grüter, Absolventin
Berufsaussichten Molekulare und Technische Medizin (I15864)
Der breitgefächerte Aufbau des MTZ-Studiums, von medizintechnischen bis hin zu statistischen Inhalten, hilft mir in meinem Berufsfeld sehr! Darüber hinaus behalte ich die Dozenten der HFU durch ihre fachliche Kompetenz und ihre Hilfsbereitschaft immer in guter Erinnerung.
Nathalie Torka, Absolventin
Berufsaussichten Molekulare und Technische Medizin (I15915)
Das Studium bildet ein wunderbar breit gefächertes Fundament, welches einem sehr viel Spielraum und Möglichkeiten eröffnet, sei es nun Forschung oder Industrie. Was ich vor allem schätze ist, dass ich auch außerhalb meiner jetzigen Fachkompetenz eine solide Grundbildung in vielen anderen Fächern habe, was interdisziplinäre Ansätze, aber auch Kooperationen wesentlich vereinfacht.
Miriam Kretschmer, Absolventin
Berufsaussichten Molekulare und Technische Medizin (I16186)
Das breit gefächerte Studium bietet unendlich viele Möglichkeiten für unterschiedliche Berufsfelder sowohl in Industrie als auch in der Forschung aber auch für Zulassungsstellen und Behörden. Rückblickend bin ich sehr froh, diesen Weg gegangen zu sein und mich für die HFU und das Studium entschieden zu haben, denn es hat viel Spaß gemacht. Das Studium, als auch die Dozenten habe ich in bester Erinnerung. Final: Es war genau meins!
Maria Ketesidou, Absolventin