Produktionstechnik-Studium: Ein Feld aus dem Bereich des Maschinenbaus

Details zum Bachelor-Studiengang

Das Produktionstechnik-Studium am Hochschulcampus Tuttlingen basiert auf breitgefächerten Grundlagen aus dem Maschinenbau. Die Vertiefung in den höheren Semestern leitet sich einerseits direkt von den Branchenschwerpunkten der Tuttlinger Industrie ab. Hier haben spanende Fertigungsverfahren und Werkzeugmaschinen eine besondere Bedeutung. Andererseits orientieren sich die Inhalte am Bedarf anderer Branchen wie der Automotive-, Medizintechnik-, Umwelttechnik- oder Luft- und Raumfahrttechnik-Branche und gehen in Richtung Digitialsierung.

Der siebensemestrige Bachelor-Studiengang Industrial Manufacturing vereint die Disziplinen Konstruktion, Fertigungstechnik, Werkzeugmaschinen und Produktionsverfahren. Die Schwerpunkte sind die zudem die Produktionsplanung und -organisation für das Management rund um Produktionsprozesse.

Ihr Praxissemester absolvieren Sie im vierten Semester.

Industrial Manufacturing – Ein Studium mit Unternehmenskooperation

Am Hochschulcampus Tuttlingen studieren Sie gemeinsam mit über 100 Unternehmen. Das Produktionstechnik-Studium ist deshalb praxisnah und bietet Top-Perspekiven:

  • Einführung in das Fachgebiet Produktionstechnik durch Exkursionen in Unternehmen
  • Praktika in den Laboren der Tuttlinger Fakultät Industrial Technologies
  • Praktika in den Laboren der kooperierenden Unternehmen
  • Projektarbeiten in Kooperation mit den Unternehmen
  • Ringvorlesungen mit Experten aus der Wirtschaft
  • Mentoring durch Fach- und Führungskräfte aus der Industrie

Abschluss

Den Abschluss bildet die Bachelor-Thesis im siebten Studiensemester. Nach erfolgreichem Bestehen erlangen Sie den akademischen Grad Bachelor of Science in Industrial Manfacturing (B.Sc.).

Qualifikationsziele

Qualifikationsziele Industrial Manufacturing (IMF), Bachelor of Science (B.Sc.)

Allgemeines Ziel

  • Bachelor-Niveau im Sinne des Qualifikationsrahmens für deutsche Hochschulabschlüsse (KMK-Beschluss vom 22.04.2005).

Ziele bzgl. fachlicher Kompetenzen

  • Sichere Beherrschung der mathematischen, naturwissenschaftlichen und technischen Grundla-gen
  • Fähigkeit des Konzipierens und des Konstruierens von Komponenten und Baugruppen unter Verwendung von CAD-Programmen unter besonderer Berücksichtigung der Fertigungsverfah-ren und der mechanischen Beanspruchungen
  • Fähigkeit der Entwicklung von Produkten und Maschinen unter Verwendung von werkstofftech-nischen Kenntnissen und möglichen Fertigungsverfahren
  • Befähigung zur Planung und Steuerung von Fertigungsprozessen unter Berücksichtigung von Automatisierungskomponenten
  • Qualitätsverständnis in den Bereichen Massen- und Einzelfertigung sowie Beurteilungsvermö-gen von Schadensfällen

Ziele bzgl. überfachlicher Kompetenzen

  • Fähigkeit zu zielgerichtetem interdisziplinären Denken
  • Fähigkeit zum eigenständigen und eigenverantwortlichen Lernen
  • Sicheres Auftreten und Präsentieren
  • Hinreichende Beherrschung von Fremdsprachen
  • Entscheidungsfähigkeit und Problemlösungskompetenz
  • Reflektierter Umgang mit anderen und Fähigkeit zur Teamarbeit
  • Kostenbewusstes Handeln und Denken

Berufsfeldorientierte Ziele

  • Tätigkeit im Bereich der Forschung und Entwicklung von Fertigungsprozessen
  • Tätigkeit im Bereich der automatisierten Fertigung
  • Tätigkeit im Bereich Qualitätssicherung und Qualitätsüberwachung
  • Tätigkeit im Bereich der Planung von Fertigungsprozessen