Qualifikationsziele Angewandte Gesundheitsförderung (M.Sc.)

Absolventen und Absolventinnen des Studiengangs „Angewandte Gesundheitsförderung - AGF“ sind qualifiziert auf der Qualifikationsstufe Master-Niveau im Sinne des Qualifikationsrahmens für deutsche Hochschulabschlüsse (KMK-Beschluss vom 22.4.2005).

Fachliche Qualifikationsziele

Die Absolventinnen und Absolventen des Studiengangs ...

  • haben eine am Themenfeld der Gesundheitsförderung orientierte theoretische und praxisnahe Qualifizierung nach Kriterien der Wissenschaftlichkeit, methodologischen Prinzipien und empirischen Methoden.
  • erwerben die Fachkompetenz Präventions- und Gesundheitsförderungsthemen in einem fachübergreifenden globalen und regionalen Kontext zu verstehen, sowie relevante Probleme und Herausforderungen zu identifizieren und zu analysieren. Der Fokus wird dabei auf den ländlichen Raum sowie auf Aspekte der Globalisierung gelegt.
  • erlangen vertieftes Wissen und Fähigkeiten in der Analyse multifaktorieller Einflüsse auf Gesundheit und Krankheit, und können evaluieren, wie die bestehende Gesundheitsversorgung unter Alltagsbedingungen optimiert werden kann.
  • entwickeln Planungskompetenzen und können zur Verbesserung der Qualität und der Effektivität individueller und Setting-bezogener (in Lebens- und Arbeitswelt-bezogener) gesundheitsfördernder Aktivitäten beitragen.
  • besitzen die Fähigkeit Potenziale und relevante Anwendungsfelder digitaler und assistiver Technologien zur Gesundheitsförderung zu analysieren und zu evaluieren. Insbesondere bestehen vertiefte Fach- und Prozesskenntnisse zur Konzeption, Bewertung und bedarfsgerechten Anwendung assistiver Technologien in der Lebens- und Arbeitswelt.

Überfachliche Qualifikationsziele

Die Absolventen und Absolventinnen des Studiengangs ...

  • besitzen die Fähigkeit zur Kooperation mit fachfremden Partnern/Partnerinnen aus Wissenschaft und Praxis.
  • können fachübergreifender Netzwerke aufbauen, sowie den Wissenstransfer zwischen Theorie und Praxis fördern.

  • erwerben die Fähigkeit, fachbezogene Positionen und Problemlösungen für Fachkollegen/Fachkolleginnen und außerwissenschaftliche Akteure/Akteurinnen in deutscher und englischer Sprache zu formulieren, zu präsentieren und mit ihnen darüber zu diskutieren.

  • können Bedürfnisse und Bedarfe diverser Gruppen (geographisch, genderspezifisch, interkulturell, sozioökonomisch) identifizieren, analysieren und für diese Gruppen innovative Konzepte entwickeln.

Berufliche Qualifikationsziele

Die Absolventen und Absolventinnen des Studiengangs ...

  • besitzen umfassende theoretische und praktische Kompetenzen, um Tätigkeiten in der Setting-bezogenen sowie individuellen Gesundheitsförderung (Anwendungs- und Prozessberatung) auszuüben.
  • können mit ihren fachlichen und überfachlichen Qualifikationen den wandelnden Ansprüchen an Fach- und Führungskräften in Behörden und Organisationen Rechnung tragen.
  • erwerben fachliche und analytische Kompetenzen, um Tätigkeiten in der anwendungsorientierten Forschung zu übernehmen.