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Gesellschaft, Gesundheit, Nachhaltigkeit

Im Forschungsschwerpunkt "Gesellschaft, Gesundheit und Nachhaltigkeit" werden interdisziplinäre Forschungsprojekte zu aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen durchgeführt. Schwerpunkte sind die Themenfelder Armut und soziale Ungleichheit, Zivilgesellschaft, Lebensqualität im ländlichen Raum, Assistive Technologien und Techniknutzung im Alter sowie Bildung für Nachhaltige Entwicklung.

Zu folgenden Themenfeldern werden Forschungsprojekte und Studien durchgeführt:

Eine Übersicht aller Ansprechpartner im Forschungsschwerpunkt finden Sie hier.

Gesellschaftliche Transformationsprozesse

Gesellschaftliche Strukturen unterliegen Bewegungen und Transformationen, die u.a. durch soziale, kulturelle und wirtschaftliche endogene Veränderungen hervorgerufen werden wie beispielsweise durch die wechselseitige Beeinflussung der gesellschaftlichen Akteure in ihrem (Selbst-)Verständnis und ihrem Verhalten (z.B. arm – reich, jung – alt).

Im Zentrum der wissenschaftlichen Untersuchungen stehen Fragen nach Chancen und Risiken menschlichen und menschenwürdigen Daseins insbesondere vor dem Hintergrund technologischer und medialer Entwicklungen sowie des kulturellen und sozialen Wandels.

Aktuelle Forschungsfelder sind die Entwicklung und Anwendungsanalyse digitaler Lifelogging- und Erinnerungssysteme, die Untersuchung der Bedeutung von Kommunikationstechnologien zur sozialen Inklusion von Älteren und die kritische sozialwissenschaftliche Begleitung der Tafel-Bewegung sowie armutsökonomischer Angebote in Deutschland.

Laufende Projekte

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Digitalisierung in Prävention und Gesundheitsförderung

Digitale Technologien spielen auch im Bereich der Gesundheitsförderung in zunehmendem Maße eine wichtige Rolle – sowohl für individuelle Interventionen zur Verhaltensänderung als auch zur Unterstützung von Maßnahmen für gesundheitsförderliche Verhältnisse, z.B. in Unternehmen oder in Kommunen. In unseren transdisziplinären Forschungsprojekten entwickeln wir digitale Konzepte zur Gesundheitsförderung, initiieren mit Praxispartnern deren Nutzung in der Versorgung und evaluieren deren Akzeptanz und Effekte. Die Forschungsaktivitäten werden dabei in der Regel partizipativ gestaltet. Aktuelle Anwendungsschwerpunkte sind

  • Virtuelle Gesundheitscoaches in mobilen Interventionen (Apps)
  • Digitalisierung in der sozialraumorientierten Versorgung (Quartierskonzepte)

Aktuelle Projekte:

Weitere Projekte und Informationen zum Institut Mensch, Technik, Teilhabe (IMTT).

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Digitalisierung und Teilhabe

Die Digitalisierung führt zu tiefgreifenden gesellschaftlichen Veränderungen, die Menschen mit Teilhabeeinschränkungen in zweifacher Hinsicht betreffen: Einerseits bieten digitale Technologien (wie z.B. Smartphones oder Sprachassistenten) hohe Potentiale zur Förderung der Teilhabe von Menschen mit Behinderung, andererseits sind viele neue Technologien nicht barrierefrei und können so zu neuen Benachteiligungen für Menschen mit Funktionseinschränkungen oder technikdistanzierte Menschen führen (digitale Spaltung). In partizipativen Forschungsprojekten untersuchen wir daher, welche Maßnahmen, Rahmenbedingungen und Strukturen dazu beitragen können, Ungleichheiten in der sozialen Teilhabe abzubauen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf teilhabefördernder Nutzung von Consumertechnik. Darüber hinaus widmen wir uns der Frage, welche Auswirkungen technische Hilfsmittel auf die Lebensqualität von Menschen mit Behinderung mit sich bringen und in welcher Weise inklusive Konzepte umgesetzt werden können.

Laufende Projekte:

Weitere Projekte und Informationen zum Institut Mensch, Technik, Teilhabe (IMTT).

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Neue Technologien in der Pflege

Innovativen technischen Lösungen wird ein hohes Potential zur Entlastung von Pflegenden und zur Verbesserung der Lebensqualität von Menschen mit Pflegebedarf zugesprochen. Das Spektrum der dabei verfolgten Ansätze reicht z.B. von neuen Ansätzen zur IT-gestützten Pflegedokumentation über bettintegrierte Sensorik bis hin zu Robotersystemen als Umlagerungshilfen. Die bisher entwickelten technischen Systeme haben bisher allerdings nur in sehr geringem Maße Auswirkungen auf die pflegerische Praxis. In enger Kooperation technischer und pflegewissenschaftlicher Forschung arbeiten wir

  • an der Entwicklung neuer technischer Lösungsansätze für die Pflege, so z.B. interaktive digitale Systeme zur Förderung der sozialen Betreuung von Menschen mit Demenz
  • der Entwicklung, Pilotierung und Evaluation (technikgestützter) komplexer Intervention in allen Bereichen der Pflege (stationäre Akutpflege, stationäre Langzeitpflege, ambulante Intensivpflege, ambulante Altenpflege), so z.B. im Pflegepraxiszentrum Freiburg als einem von vier nationalen Kompetenzzentren zur Erprobung von Pflegetechnologien in Deutschland
  • an Aus- und Weiterbildungsfragen im Kontext der Digitalisierung in der Pflege sowie an Ansätzen zum technikgestützten Lernen, z.B. zum VR-gestützten Skills Training

Aktuelle Projekte:

Weitere Projekte und Informationen zum Institut Mensch, Technik, Teilhabe (IMTT).

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(Bildung für) Nachhaltige Entwicklung

Bildung für Nachhaltige Entwicklung soll der heutigen Generation Verantwortung, Werte und Wissen um den Erhalt von Ressourcen und die Gestaltung einer lebenswerten Zukunft für nachfolgende Generationen vermitteln. Auf diese Weise werden die Einzelnen zur aktiven Bewertung von eigenem Handeln oder Entwicklungsprozessen mit ökologischer, ökonomischer und sozio-kultureller Bedeutung sowie zur Initiierung von nachhaltigen Entwicklungsprozessen befähigt.

Wissenschaft und Forschung leisten zur Bildung für Nachhaltige Entwicklung einen wertvollen Beitrag, da hier z.B. durch Entwicklung innovativer Technologien neue Bildungsinhalte erarbeitet werden und diese unter dem Aspekt der sozialen Nachhaltigkeit beleuchtet werden können.

Zielsetzung der HFU ist es, nachhaltige Entwicklungen in der Lehre zu stärken, neue Forschungsschwerpunkte um dieses Themenfeld zu setzen, den eigenen Betrieb an Nachhaltigkeitskriterien auszurichten sowie den Transfer von Wissen über Nachhaltigkeit in Hochschule und Gesellschaft zu tragen und die Vernetzung von Hochschulen und regionalen Partnern hinaus voranzutreiben.

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Umwelttechnik

Der Schwerpunkt umfasst alle Bereiche der Umwelttechnik, die für Industrieunternehmen wichtig sind:

  • Umweltverfahrenstechnik entwickelt Verfahren zur Wasserbehandlung (physikalisch, chemisch, biologisch), Biosensoren und neuartige Excimer-UV-Lampen für Anwendungen in Photochemie und Photomedizin.
  • Umweltbildung vermittelt den Mitarbeitern das notwendige Know-how nicht zuletzt über den Umgang mit Gefahrstoffen und die einschlägigen Gesetze. 
  • Umweltmanagement steuert den gesamten Stoffkreislauf im Unternehmen. 
  • Umweltinformationssysteme liefern dazu notwendigen Informationen. 
  • Radioaktivitätsmessungen liefern wichtige Daten für Industrie und Kommunen. 

Die Umwelttechnik ist eng verknüpft mit der Lehre der darin tätigen ProfessorInnen, die aus der Fakultät Medical and Life Sciences (MLS) kommen. So finden sich alle Forschungsgebiete in den Lehrgebieten wieder oder werden aktiv in die Lehre eingebaut.

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