Was wird aus Kunstrasen?
Re-Integration hochwitterungsbeanspruchter Altkunststoffe in die Kreislaufwirtschaft
Die Nutzung und der Rückbau von Sportanlagen mit Kunststoffbelägen führen zu Umweltproblemen, besonders durch die Freisetzung von Mikroplastik und den Verlust fossiler Ressourcen. Oft wird das Recycling in der End-of-Life-Phase vernachlässigt, was die Umweltbelastung erhöht. Es besteht ein Bedarf an einem vertieften Verständnis der Auswirkungen mechanischer, witterungsbedingter und zeitlicher Belastungen auf das Recyclingverhalten.
Das Ziel des Projekts besteht in der Optimierung der End-of-Life-Phase von Sportanlagen mit Kunststoffbelagssystemen sowie in der Mobilisierung der Recycling- und Kunststoffindustrie für nachhaltige Konzepte im Sportstättenbau. Ein weiterer Fokus liegt auf der Steigerung des Nutzungsgrades von Biokunststoffen. Die Entwicklung einer Recyclingkaskade, welche eine Rückführung von Kunststoffen in ihre ursprüngliche Anwendung oder alternative Verwendungen ermöglicht, stellt einen weiteren Arbeitsschwerpunkt dar. Dies bedingt eine Modifikation der Kunststoffe sowie die transparente Bereitstellung von Eigenschaftsdaten.
Zudem wird ein sensor- und robotergestütztes Rückbausystem entwickelt, um Mikroplastik zu vermeiden. Ökologische und ökonomische Bewertungen unterstützen die Entwicklung von Handlungsempfehlungen und Geschäftsmodellen für eine Kreislaufwirtschaft, um langfristig Ressourcen zu schonen.
Projekt-Partner
- Hochschule Aalen
- Hochschule Pforzheim
Gefördert durch
Die Förderung des Projekts erfolgt im Rahmen der Fördermaßnahme PAN HAW BW / Technologietransferverbünde für Baden-Württemberg 2021-2027 durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst (MWK)
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