Antibiotika aus dem Abwasser entfernen

Ressourcenschonendes Kreislauf-Verfahren zum Upcycling von Acrylnitril-Butadien-Styrol-Abfällen in funktionalisierte (Hybrid-)Adsorber

In dem reABSorb Forschungsprojekt soll ein innovatives Verfahren zur Umwandlung von ABS-Abfällen in funktionalisierte (Hybrid-)Adsorber entwickelt werden, welche speziell zur Elimination von Antibiotika aus Abwässern eingesetzt werden sollen. Im Mittelpunkt steht die chemische oder physikalische Modifikation der Oberflächeneigenschaften der recycelten ABS-Materialien auf molekularer Ebene. Dadurch sollen funktionelle Gruppen eingeführt werden welche die chemische oder physikalische Bindung der Schadstoffe an das Material gezielt verbessern sollen.

Ein weiterer Bestandteil ist der Einsatz von Data-Science-Methoden zur kontinuierlichen Überwachung und Optimierung des Herstellungsprozesses der Adsorber. Durch die Erfassung und Analyse von Produktionsdaten, die sich auf Oberflächeneigenschaften, Prozessparameter und Materialeigenschaften beziehen, soll eine präzise Steuerung des Produktionsprozesses ermöglicht werden. In Kombination mit zu entwickelnden automatisierten Qualitätskontrollsystemen auf Basis maschinellen Lernens, sollen Überwachung und Anpassungen in Echtzeit ermöglicht werden um so die Konsistenz und Effizienz der Adsorber-Herstellung zu maximieren. Durch diese datengetriebene Optimierung kann eine skalierbare und ressourceneffiziente Produktion der Adsorber sichergestellt werden.

Projektpartner

PolymerActive GmbH, Offenburg

Förderung

Gefördert vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt im Rahmen der Fördermaßnahme KMU-innovativ (Förderbereich Ressourceneffizienz), Förderkennzeichen: 033RK120B.

  • reABSorb (I11219)
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