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Modulation der Reaktivität von Proteinen und Thermodynamik durch Druck

Proteine sind die Bausteine des Lebens – als Enzyme sorgen sie für den Stoffwechsel, steuern das Wachstum und die Kommunikation von Zellen und Lebewesen, bilden Hüll- und Gerüststrukturen oder bewirken die Abwehr von Krankheitserregern. Proteine bestehen aus verschiedenartig angeordneten bzw. gefalteten Aminosäureketten, was ihnen ihre Funktionalität ermöglicht. Neuere Forschungen zeigen, dass die Reaktivität von Enzymen durch Druck gezielt beeinflusst werden kann.

Ziel des BMBF-Projekts prot P.S.I. ist es, den Prozessparameter Druck für enzymatische/biokatalytische Prozesse nutzbar zu machen und dadurch eine Effizienzsteigerung dieser Prozesse zu erreichen. Die Hochschule Furtwangen arbeitet innerhalb von prot P.S.I. im Teilprojekt „Neue Technologien zur Entwicklung von Prozessführungsstrategien“. Das Ziel liegt hierbei in der Entwicklung von intelligenten Prozessführungsstrategien für verfahrenstechnische Prozesse, welche unter variablem Druck durchgeführt werden können. Das Know-how der Hochschule Furtwangen soll eingesetzt werden, um solch neuartige, innovative Automatisierungsstrategien zu entwickeln.

Im Zuge des Projekts werden verschiedene studentische Arbeiten (Studiengänge: Bio- und Prozesstechnologie, Nachhaltige Bioprozesstechnik) durchgeführt.

  • Laufzeit -
  • Forschungsschwerpunkt Gesellschaft, Gesundheit, Nachhaltigkeit
Förderung

Das Projekt wird im Rahmen des Förderprogramms "Innovationsinitiative industrielle Biotechnologie" vom BMBF gefördert, FKZ 031B0405C
Fördervolumen HFU: ca. 170.000 €

Projektpartner
  • Ingenieurbüro Dr.- Ing. Schoop GmbH (Koordination)
  • GALAB Laboratories GmbH
  • Hochschule Furtwangen
  • Technische Universität Hamburg
Ansprechpartner