Connected Health in Medical Mountains - eine Innovations- und Transferpartnerschaft der Hochschule Furtwangen

Ziel

Mit der Einrichtung und dem Aufbau der Innovations- und Transferpartnerschaft CoHMed zielt die HFU auf die langfristige Förderung des regionalen Medizintechnikschwerpunkts und damit auf die Stärkung der regionalen Innovationskraft.

Motivation

Kaum eine Branche ist so sehr von Innovationen geprägt wie die Medizintechnik. Um am Markt erfolgreich zu sein, müssen Medizinprodukte ständig weiter- bzw. neuentwickelt werden. Die Anforderungen an die Produkte werden immer höher, die Produkte selbst immer komplexer – intelligente Systemlösungen werden gefordert. Digitalisierung, Biologisierung und Miniaturisierung sind die Technologietrends, die derzeit Forschungs- und Entwicklungsarbeiten in der Medizintechnik maßgeblich steuern und Innovationen hervorbringen. Für die Umsetzung dieser Innovationen sind vielfältige Kompetenzen und interdisziplinäre Zusammenarbeit erforderlich. Die vielen klein- und mittelständischen Medizintechnikunternehmen in der Region stehen damit vor einer großen Herausforderung. Allein können sie das notwendige Know-how im Unternehmen nicht vorhalten; Kooperationen und die Vernetzung mit neuen Partnern sind notwendig.

Gemeinsam mit den Clusterinitiativen MedicalMountains und TechnologyMountains sowie zahlreichen regionalen Unternehmen aus der Medizintechnik entstand deshalb die Partnerschaft CoHMed. Die Partnerschaft bildet die strukturelle Basis der Zusammenarbeit und ist zugleich Impulsgeber für künftige Forschungsthemen, die gemeinschaftlich und bedarfsgerecht definiert und bearbeitet werden.

Impulsprojekte

In einem gemeinsamen Prozess legten die Partner aus Wissenschaft und Industrie relevante Forschungsfelder (=Impulsprojekte, IP) fest. Innerhalb der Impulsprojekte werden verschiedene Forschungsvorhaben durchgeführt.

IP1 IntelliMed: Intelligente medizinische Instrumente

IntelliMed adressiert einen Kernbereich der Medizintechnik: die Entwicklung intelligent und autonom agierender und multifunktionaler Systemlösungen. Forschungsvorhaben befassen sich mit neuen Methoden zur Wundheilung, mit implantierbaren Aktuatoren, mit der Lichteinkopplung bei Endoskopen und der Datenfusion im OP.

IP2 FunktioMed: Funktionelle Oberflächen und Biokompatibilität

Struktur und Funktionalität von Oberflächen sind bei medizintechnischen Anwendungen von großer Bedeutung, z.B. in Bezug auf die Sterilisierbarkeit von patientennahen Geräten. Im Forschungsfokus stehen die Herstellung medizintechnisch-relevanter Oberflächen mit innovativen Eigenschaften und die Evaluierung biologischer Eigenschaften von Oberflächen.

IP3 HybriMed: Hybride Materialien und hybride Bearbeitung für die Medizintechnik

Das Impulsprojekt befasst sich mit innovativen Fertigungsverfahren wie der additiven Fertigung, mit der hochpräzisen Hybrid-Bearbeitung von Werkstoffen z.B. für Implantat-Technologien sowie neuen Methoden zur Prüfung innovativer Medizinprodukte.

IP4 DigiMed: Digitalisierung in der Medizintechnik-Fertigung

Die Individualisierung von Medizintechnikprodukten für den einzelnen Patienten hat gravierende Auswirkungen auf den Herstellungsprozess. Neue Materialien und 3D-Drucktechnik bieten neue Möglichkeiten. Der Digitalisierung der Prozesssteuerung kommt in Bezug auf Qualitätssicherung und Dokumentation die zentrale Rolle zu. Daher ist sie Gegenstand dieses Impulsprojekts.

www.cohmed.de

  • Laufzeit -
  • Forschungsschwerpunkt Medical Technologies
Projektpartner

Beteiligte Professorinnen und Professoren der HFU:

  • Prof. Dr. Bahman Azarhoushang
  • Prof. Dr. Paola Belloni
  • Prof. Dr. Volker Bucher
  • Prof. Dr. Hans-Peter Deigner
  • Prof. Dr. Markus Egert
  • Prof. Dr. Kurt Greinwald
  • Prof. Dr. Ulrich Mescheder
  • Prof. Dr. Knut Möller
  • Prof. Dr. Hadi Mozaffari
  • Prof. Dr. Margareta Müller

Beteiligte Unternehmen, Cluster und Verbände:

  • Aesculap AG, Tuttlingen
  • ATMOS MedizinTechnik GmbH & Co. KG, Lenzkirch
  • Bärhausen GmbH & Co.KG, Lauterbach
  • Bredent GmbH, Senden
  • Carl Bechem GmbH, Hagen
  • Carl Zeiss Vision International GmbH, Aalen
  • CNC-Technik Weiß GmbH, Neckartailfingen
  • Diamant-Gesellschaft Tesch GmbH, Ludwigsburg
  • Dinies Technologies GmbH, Villingendorf
  • Gramm Oberflächentechnisches Institut Bodensee GmbH, Buchheim
  • Gühring KG, Albstadt
  • Henke-Sass, Wolf GmbH, Tuttlingen
  • Hochschulcampus Tuttlingen Förderverein e.V., Tuttlingen
  • JENOPTIK Industrial Metrology Germany GmbH, Villingen-Schwenningen
  • Karl Leibinger Medizintechnik GmbH & Co. KG, Mühlheim/Donau
  • KARL STORZ GmbH & Co. KG, Tuttlingen
  • Kern Microtechnik GmbH, Eschenlohe
  • Laborärzte Singen, Singen
  • MCAT GmbH, Donaueschingen
  • MedicalMountains AG, Tuttlingen
  • Orthobion GmbH, Konstanz
  • Sprenger Chirurgietechnik GmbH, Frittlingen
  • TechnologyMountains e.V., Villingen-Schwenningen
Förderung

CoHMed wird im Rahmen des Programms Forschung an Fachhochschulen – Fördermaßnahme FH-Impuls vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert (Managementprojekt, FKZ 03FH5M1IA).

CoHMed (I2483-1)
CoHMed (I2483-2)
Partnerschaftssprecher
CoHMed Management

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Projekt CoHMed
Kronenstraße 16
78532 Tuttlingen

 

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