Externe Hacking-Veranstaltungen

Smarte Ideen für die Stadt von morgen gesucht: Fakultät Informatik organisiert Freiburger Hackathon mit

Vom 22. bis 24. Juni 2018 dreht sich alles um das Thema Smart City. Die Stadt Freiburg lädt zusammen mit Akteuren aus Wirtschaft, Medien und den Hochschulen Furtwangen und Offenburg zum vierten Hackathon Freiburg ein.

Im Smart City Hackathon arbeiten Teilnehmer*innen in Teams, um innerhalb kurzer Zeit innovative Ideen in funktionierende Prototypen zu verwandeln. Das Konzept einer Smart City zielt darauf ab, Städte effizienter, technologisch fortschrittlicher, grüner und sozial inklusiver zu gestalten. Diese Konzepte beinhalten technische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Innovationen. „Mit dem diesjährigen Hackathon bietet sich jungen Menschen in Freiburg wieder die Möglichkeit, an einem energiegeladenen Wochenende ein gemeinsames Ziel zu erreichen. Für mich zählt bei einem Hackathon: neue Freundschaften knüpfen, Schulwissen praktisch anwenden, Kontakt zu lokalen Firmen aufbauen, wenig Schlaf und das Gefühl, etwas beigetragen zu haben.“, erzählt Mitorganisator Prof. Dr. Stefan Betermieux von der Fakultät Informatik an der Hochschule Furtwangen.

Infos und Anmeldung:  https://hackathon-freiburg.de

HackIT Conference in der Ukraine 2017

Informatikstudent aus Furtwangen trifft Steve Wozniak

Steve Wozniak ganz links, Preisträger Julian Keller (HFU) zweiter von rechts, Foto: Medium Corporation

Gemeinsam mit 30 weiteren WhiteHat-Hackern aus allen Teilen der Welt wurden zwei Studenten der Fakultät Informatik Ende September 2017 in die Ukraine eingeladen. Julian Keller und Patrik Fehrenbach durften an der HackIT Conference teilnehmen, an der auch eine Vielzahl von bekannten Security- und Pentestern beteiligt waren.

Im Rahmen des BugBounty-Wettbewerbs gelang es Julian Keller, eine Remote Code Execution zu finden, die ihm Vollzugriff auf den Server des Unternehmens ermöglichte. Die Aufdeckung dieser Sicherheitslücke katapultierte ihn auf Platz drei des Wettbewerbs. Bei einem BugBounty-Wettbewerb geht es darum, ein Ziel, meistens eine Firma mit Webauftritt, zu untersuchen, Sicherheitslücken zu finden und dem Unternehmen bekanntzumachen.

Als einer der Erstplatzierten wurde Julian Keller zu einem Treffen mit Steve Wozniak eingeladen, der die Gewinner persönlich beglückwünschte. Mitte der 70er Jahre gründete Steve Wozniak zusammen mit Steve Jobs die Firma Apple. Das Treffen wurde durch ein großes mediales Event auf einer Militärbasis nahe Kiew begleitet. Das eigentliche Event fand in dem größten Transportflugzeug der Welt statt, der Antonov An-225 Mriya.  Mehr über diese unglaubliche Geschichte ist hier nachzulesen:

https://medium.com/@hacken/a-hacker-conference-thats-once-in-a-lifetime-a3fe9b2c954e

Hackathon 2017 Freiburg

Digitale Lösungen für die ‚Energie der Zukunft‘

59 Entwickler*innen aus den Hochschulen Offenburg und Furtwangen, der Universität Freiburg, Schulen und Firmen der Region haben dieses Wochenende Lösungen zu Fragen von Energieerzeugung und -verbrauch, Energiemanagement sowie nachhaltigen Prozessen für die Energiewende mit Open Data Quellen programmiert. Der dritte Hackathon Freiburg fand vom 19. bis 21. Mai 2017 im Carl-Schurz-Haus statt. Die Teams Edison, Qonverter und Homie gewannen die drei besten Preise.

Der dritte Hackathon fand dieses Jahr unter dem Motto nachhaltiges Energiemanagement statt. Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen arbeiteten in Teams, um während des Hackathons innerhalb von drei Tagen innovative Ideen in funktionierende Prototypen zu verwandeln. „Freiburg ist als Green City weltweit bekannt. Rund 12.000 Menschen aus Freiburg und der Region waren 2016 in der Umwelt- und Solarwirtschaft beschäftigt und Energiethemen sind dabei einer der großen Schwerpunkte. Der dritte Freiburger Hackathon widmet sich daher in diesem Jahr dem Thema Energie und Energieeffizienz,“ erläuterte Organisator Ivan Aćimovićvon der Stadt Freiburg. „Die Digitalisierung liefert neue Möglichkeiten, um die Erzeugung und Verbrauch von Energie in Einklang zu bringen. Machine Learning bietet intelligente Methoden für eine Analyse und Optimierung der Energieerzeugung und -verbrauch und von komplexen Versorgungssystemen,“ sagte Organisator Professor Stefan Betermieux von der Hochschule Furtwangen.

Siehe auch hackathon-freiburg.de

2016 | Works for me: Für Informatikthemen begeistern!

Exkursion der Fakultät Informatik zum 33. Chaos Communication Congress

Foto: HFU

Wie kann die komplexe Welt der IT beherrschbar bleiben? Sicherheitslücken, netzpolitische Fragen sowie die Vernetzung mit der  internationalen Informatikszene standen im Mittelpunkt des 33. Chaos Communication Congress, der vom 27. bis 30. Dezember 2016 im Hamburger Kongresszentrum stattfand. Das Treffen mit 12.000 Teilnehmenden wird jährlich vom Chaos Computer Club veranstaltet.

Ein zentrales Anliegen der Fakultät Informatik ist es Studierende für ihr Informatikstudium zu begeistern und optimal zu fördern. Dazu lud sie in diesem Jahr 25 Informatikstudentinnen und -studenten ein, an einer von der Fakultät veranstalteten Exkursion zum 33. Chaos Communication Congress  teilzunehmen. Unter dem Motto „works for me“ bot der  „33c3“  den Teilnehmern die einmalige Chance, an Vorträgen und Workshops von ausgewiesenen Experten teilzunehmen und diese hautnah zu erleben. Alle Teilnehmer waren begeistert von der mitreißenden, motivierenden Atmosphäre des Kongresses. Das vielseitige Angebot an Themen lud ein, über den Tellerrand hinaus zu sehen und die Verantwortung der Informatiker bei der Gestaltung der Welt von morgen zu erkennen. Die Exkursion wurde von Prof. Dr. Friedbert Kaspar von der Fakultät Informatik geleitet, der die Studierenden nach Hamburg begleitete.

Zwischen LED-Schläuchen, Arduino-Boards, Kabelsalat und zahlreichen blinkenden Lichtern tauschte man sich über neuste Technologien und Internetpolitik aus. Aufgelockert wurde die Veranstaltung durch Entertainment-Vorträge wie den "Fnord-Jahresrückblick" von Fefe, einem bekannten Blogger der Szene. Frank Rieger, bekannter Internetaktivist und Technikpublizist, der als Sachverständiger beim NSA-Untersuchungsausschuss tätig war, rundete seinen Vortrag "Methodisch Inkorrekt" oder "Eine kleine Geschichte der Parlamentsschlägerei" mit Humor ab.

Spannend waren kritische Vorträge, die sich mit top-aktuellen Themen wie der unbemerkten Datenübertragung per Ultraschall, Abmahn-Beantwortern, den katastrophalen Sicherheitsmängeln eines Onlinebanking Angebots oder der Weltraumforschung auseinandersetzten. In mehreren Vorträgen wurde nicht nur über Dieselgate und die NSU-Affäre diskutiert, sondern auch über die Gefahren für die Privatsphäre und die Aushöhlung des Datenschutzes durch neue technische Entwicklungen. Ein Überraschungscoup war die Live-Schaltung zu Edward Snowden, der kritische Worte zur zunehmenden Verschärfung der staatlichen Überwachung ans Publikum richtete. Abends wurde dann in der Lounge bei elektronischer Musik oder im "Hackcenter" die Nacht zum Tag gemacht.

Für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Furtwangen waren diese vier Tage ein herausragender Jahresabschluss, der durchweg als Highlight im Studium verbucht wurde. Als einmalig wurde die Gelegenheit empfunden, neue Kontakte mit bekannten Internetaktivisten, Informatikerinnen und Informatikern zu knüpfen, was in dieser Form wohl nur beim „33c3“ möglich ist.