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Workshopreihe Softwaretechnik - Weiterbildung für Lehrkräfte

Mit der Fortbildungsreihe ‚Softwaretechnik’ beschreitet die Fakultät Informatik neue Wege in der Zusammenarbeit mit Schulen. Unser Ziel ist es, Lehrerinnen und Lehrern an allgemeinbildenden und beruflichen Gymnasien eine inhaltlich-fachliche Weiterqualifizierung auf hohem Niveau anzubieten, die in die schulische Unterrichtspraxis umgesetzt werden kann. Darüber hinaus wollen wir die Vernetzung untereinander und zwischen Schule und Hochschule fördern. Das Regierungspräsidium Freiburg unterstützt und fördert diese Fortbildungsreihe.

Die Fortbildungsreihe Softwaretechnik wird seit September 2011 jährlich von der Fakultät Informatik der Hochschule Furtwangen angeboten. Sie vermittelt aktuelle Entwicklungen der Informatik und stellt Lehrkräften praxistaugliche Unterrichtsbausteine für einen spannenden Informatikunterricht zur Verfügung.

Organisation und Kontakt

29.09.2017 | Fliegende Inspirationen für den Informatikunterricht

Multicopter haben sich in den letzten Jahren zum regelrechten Hype entwickelt. Vom Lufttaxi über Paketauslieferung bis zum erweiterten Smartphonestick – die Anwendungsmöglichkeiten für das smarte Multitalent sind zahlreich. Auch viele Schülerinnen und Schüler sind enthusiastisch dabei, eine solche Flugdrohne zu steuern. Was liegt also näher, als diese Technologie als aktuelles Anschauungsbeispiel der Informatik in den Unterricht einzubauen? Das Thema ist für wissbegierige Schüler attraktiv, da hier nicht ein Produkt von der Stange gekauft wird.

Beim 7. Workshop für Informatiklehrkräfte an der Hochschule Furtwangen ging es darum, einen eigenen Multicopter zu bauen, zu programmieren und zum Fliegen zu bringen. 25 Lehrerinnen und Lehrer aus der Region lernten an der Fakultät Informatik durch Prof. Dr. Harald Gläser einen Quadrocopter von Grund auf in Theorie und Praxis kennen. Flugphysik, Auslegung, Motorsteuerung und Elektronik, Akkutechnik, Regelungstechnik, Konfigurationssoftware und Fernsteuerung bringen Physik, Elektrotechnik und Informatik ganzheitlich zu einer faszinierenden Technologie zusammen. Selbstverständlich wurde auch die aktuelle Rechtslage thematisiert.

Als am Ende des Tages die selbstgebauten Multicopter zum Fliegen gebracht werden konnten, war die Begeisterung der Teilnehmenden nahezu grenzenlos.  „Eine gelungene Fortbildung, die mich unheimlich motiviert hat“, fasste einer der Teilnehmer zusammen. „Ein gut durchdachter Vortrag mit zahlreichen Steilvorlagen für den NWT-Unterricht und der mit großem Aufwand ausgearbeitete Praxisteil – eine der besten Fortbildungen, die ich besucht habe.“ Auch im kommenden Jahr wird es wieder eine Informatiklehrkräfte-Fortbildung geben.
 

30.09.2016 | Workshop „HTTP und TCP, die Basis des www“

Protokolle bilden die Basis verteilter Anwendungen. Die wichtigste Anwendung des Internet ist das World Wide Web (WWW). Das Protokoll für diese Anwendung ist das Hypertext Transfer Protokoll (http). Sie lernen das http-Protokoll kennen und das Werkzeug Wireshark, mit dem die Protokollnachrichten erfasst und analysiert werden können. Schritt für Schritt wird ein kleines Java-Programm entwickelt, mit dem eine Anfragenachricht über den Transportkanal (TCP) an einen Webserver geschickt wird und die Antwort empfangen und in einer Datei abgelegt wird. Hierbei können mit Hilfe von Wireshark die ein- und ausgehenden Nachrichten direkt von der Netzwerkkarte gelesen und mit Hilfe entsprechender Filter analysiert (oder zugeordnet) werden.

Das Thema ist für Schüler/innen interessant und spannend, da sie ein gutes Verständnis des http bekommen. Die Lehrkräfte erhalten im Workshop Übungen zum Mitnehmen für ihre Schüler/innen, die damit selbst ein kleines Programm zur Versendung einer http-Anfrage entwickeln können.

25.09.2015 | Workshop „Plattformübergreifende Softwareentwicklung mit Raspberry Pi und Aufbau eines Multimedia-Servers“

Dank seines günstigen Preises, des guten Supports und leichter Verfügbarkeit erfreut sich der Einplatinencomputer "Raspberry Pi" unter Hobby-Anwendern großer Beliebtheit. Im Rahmen eines Workshops, der von den Professoren Dr. Lothar Piepmeyer und Dr. Elmar Cochlovius von der Fakultät Informatik der HFU am 25. September 2015 durchgeführt wurde, lernten die Lehrkräfte "ihren PI" in Theorie und Praxis kennen.Dabei wurden eine kleine Smart Home Anwendung sowie ein Connected Multimedia-Server entwickelt.

An diesem anspruchsvollen Workshop nahmen 26 Informatiklehrerinnen und -lehrer aus Gymnasien der Region teil. Am Ende des Tages zeigten sich alle durchwegs begeistert. Die Teilnehmer/innen betonten, dass Anwendungen dieser Art für Schülerinnen und Schüler direkt umsetzbar und dadurch recht attraktiv seien. So könne der Informatikunterricht zeitgemäß und spannend gestaltet und möglicherweise Lust auf ein Informatikstudium geweckt werden.

26.09.2014 | Workshop „Spiele programmieren für Android Smartphones - Wer wird Pong Master?“

Smartphones sind für nahezu alle Schülerinnen und Schüler das wichtigste Mittel zur mobilen Kommunikation. Diese Geräte werden aber nicht nur zum Telefonieren sondern als Verbindung in das Internet und zunehmend auch als Spielekonsole genutzt. Spielen kann jeder – aber wer kann schon sein eigenes Spiel für Smartphones entwickeln, gestalten und programmieren? Für Schülerinnen und Schüler, die sich für Informatik interessieren, ist die Spiele-App Entwicklung spannend und gleichzeitig technisch anspruchsvoll. 

26 Informatiklehrerinnen und- lehrer aus beruflichen und allgemeinbildenden Gymnasien der Region waren an die Fakultät Informatik der Hochschule Furtwangen gekommen, um sich zu diesem aktuellen Thema weiterzubilden. Im Rahmen eines Informatikworkshops, der von Professor Dr. Harald Gläser und seinem Team durchgeführt wurde, lernten die Lehrkräfte das einfache Spiel „Wer wird Pong-Meister?“ auf einem Android Betriebssystem zu entwickeln und dieses auch gleich auf ihren Smartphones zu testen. Die Fakultät Informatik bietet den Lehrkräften durch diese fachlich anspruchsvolle Weiterbildung die Möglichkeit ihren Informatikunterricht zeitgemäß und spannend zu gestalten und das Erlernte mit den Schülern in der Praxis umzusetzen.

27.09.2013 | Informatiklehrer bilden sich in Softwaretechnik weiter

„Ich habe viele Anregungen für den Informatikunterricht an meiner Schule mitgenommen“, war das begeisterte Fazit eines Teilnehmers des 3. Informatikworkshops, der am 27. September an der Fakultät Informatik der Hochschule Furtwangen stattfand. 23 Informatiklehrkräfte aus beruflichen und allgemeinbildenden Gymnasien des Regierungspräsidiums Freiburg nutzten das Angebot, um in die Tiefen des World Wide Web einzutauchen und sich zum Thema „http und TCP – die Basis des WWW“ fit zu machen. Mit der Workshopreihe ‚Softwaretechnik’ intensiviert die Fakultät Informatik die Kooperation zwischen Gymnasien der Region und der Hochschule. Das Regierungspräsidium unterstützt  diese Fortbildung, da das Fach Informatik an den Schulen immer bedeutsamer wird.

Unter fachkundiger Anleitung von Professor Dr. Christoph Reich und Martin Kramer entwickelten die Teilnehmer Schritt für Schritt ein kleines Java-Programm zur Netzprogrammierung sowie zur Analyse der Daten mit dem Werkzeug Wireshark.  Dieses Thema ist für Schülerinnen und Schüler, die sich für Informatik interessieren, ebenso spannend und bereichert den Informatikunterricht.  Erfreut zeigten sich die Organisatoren der Veranstaltung über die Teilnahme von vier Informatiklehrerinnen – sind sie doch wichtige Vorbilder insbesondere für Schülerinnen.

Am Ende der Veranstaltung wurden viele Ideen ausgetauscht, wie dieses Netzwerk zwischen Schulen und Hochschule weiter ausgebaut und intensiviert werden kann.

28.09.2012 | Workshop ‚Netzprogrammierung mit Java‘ für Informatiklehrkräfte an der Fakultät Informatik

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„Die Weiterbildung passt perfekt für Netzwerktechnik an meiner Schule“, war das begeisterte Fazit eines Teilnehmers des 2. Informatikworkshops an der Fakultät Informatik der Hochschule Furtwangen. Fast 30 Informatiklehrkräfte aus beruflichen und allgemeinbildenden Gymnasien des Regierungspräsidiums Freiburg  waren am 28. September an die Fakultät Informatik der Hochschule Furtwangen gekommen, um sich zum Thema Netzprogrammierung mit Java fit zu machen. Mit der Workshopreihe‚Softwaretechnik‘beschreitet die Fakultät Informatik neue Wege in der Kooperation zwischen Hochschule und Gymnasien. Auf  Seiten des Regierungspräsidiums findet die Fortbildung breite Unterstützung. Da dem Fach Informatik in den Schulen immer größere Bedeutung zukommt, ist der Bedarf an fachlich hochqualifizierter Weiterbildung für dieses Fach groß.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erlernten in Vorträgen und bei praktischen Übungen, wie man z.B. einen Notenabfrageserver programmiert oder einen Primzahlengenerator auf mehrere Rechner verteilt. Dozent war Professor Dr. Christoph Reich, der neben seiner Lehrtätigkeit an.

23.09.2011 | SQL-Datenbanken

Lehrer büffeln am Computer:

Artikel des Südkuriers vom 29.09.2011 zum Workshop

„ Ich kann die Inhalte des Workshops fast 1:1 übernehmen! Super!“, war das begeisterte Fazit eines Teilnehmers des ersten Informatikworkshops.

Erstmalig hatte die Hochschule Furtwangen zu einer Weiterbildungsreihe für Lehrkräfte zum Thema Softwaretechnik eingeladen. 23 Informatiklehrkräfte aus beruflichen und allgemeinbildenden Gymnasien der Region waren an die Fakultät Informatik gekommen, um einen Tag lang die Schulbank zu drücken. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand das Thema SQL-Datenbanken. Kordula Kugele, die Initiatorin dieser Veranstaltung, war von der enormen Resonanz begeistert; es waren weit mehr Anmeldungen eingegangen, als Plätze zu vergeben waren.

Mit dem ersten Workshop der Reihe Softwaretechnik geht die Fakultät Informatik neue Wege in der Zusammenarbeit zwischen Hochschule und den Gymnasien der Region. „Es besteht ein großer Bedarf an hochqualifizierter und aktueller Fortbildung für Lehrkräfte im Bereich Informatik“, weiß der Fachberater für Informationstechnik am Regierungspräsidium Freiburg, Thomas Schaller. Und deshalb findet die Idee auch beim Regierungspräsidium breite Unterstützung. Mohsen Rezagholi, Dekan der Fakultät Informatik, stellte bei der Begrüßung die Vorteile dieser neuen Form der Zusammenarbeit mit den Schulen in den Mittelpunkt. Einerseits profitierten Schüler und Lehrer von einem interessanten und aktuellen Informatikunterricht, andererseits würden Schülerinnen und Schüler frühzeitig für ein Informatikstudium motiviert.

Dankbar waren die Lehrkräfte sowohl für die theoretischen Inputs als auch für die praktischen Übungen mit Lösungen, die sie an diesem Tag mitnehmen konnten. Diese können direkt im Unterricht mit den Schülern eingesetzt werden. Dozent war Lothar Piepmeyer, der im Praktikum von zwei engagierten Doktoranden unterstützt wurde. Neben der fachlich-inhaltlichen Weiterqualifizierung auf hohem Niveau stand der Austausch zwischen den Lehrern, die an ihren Schulen oftmals Einzelkämpfer sind, im Mittelpunkt. Da viele Informatiklehrkräfte einen mathematischen Hintergrund mitbringen, sind die neu erworbenen Kenntnisse eine interessante Bereicherung für den Informatikunterricht. Das übereinstimmende Fazit aller Teilnehmenden war: „Führen Sie diese Veranstaltung unbedingt weiter!“ Fest steht schon jetzt, dass das begonnene Netzwerk zwischen Schulen und Hochschule ausgebaut und intensiviert werden soll. Am Ende des spannenden Tages wurde den Veranstaltern der Fakultät Informatik dann von den Anwesenden auch gleich eine lange Liste von Wunschthemen für weitere Fortbildungsveranstaltungen mitgegeben.