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Wie die Wahrnehmung einer Filmszene durch die Kombination einer visuellen und musikalischen Sequenz bestimmt und verändert wird.

Autor: Simon Wiech
Studiengang: OMB
Betreuung: Prof. Dr. Norbert Schnell, Dirk Görtler

Live im Alfaview:
10:00 - 11:00 Uhr im Externer Link wird in neuem Fenster geöffnet:virtuellen Hörsaal DM-01, Unterraum I
Die PPT-Folien zur Thesispräsentation können Datei herunterladen:hier heruntergeladen werden.

Thesis_WiechSimon (I26347-1)

Die Einbindung von Musik in Filmen ist allen wohl bekannt. Dies ist unter anderem darauf zurückzuführen, dass die Musik im Film geschichtlich bis hin zu den Anfängen von Filmen allgemein zurückgeht. Sie wird teils bewusst und teils unbewusst wahrgenommen. Bewusst wird sie dann wahrgenommen, wenn sie im Vordergrund der allgemeinen Geräuschkulisse eines Filmes ist. In diesem Fall geht aus der Musik und der dazugehörigen Szene eine Wahrnehmung der Gesamtszene hervor. Mit eben dieser Wahrnehmung wird in dieser Bachelorarbeit experimentiert. Mithilfe einer Online-Umfrage werden Filmszenen im Original, mit veränderter Musik, nur mit visuellem Inhalt sowie nur mit musikalischem Inhalt dargestellt. Teilnehmer werden daraufhin gebeten Fragen bezüglich der jeweiligen Szenen zu beantworten. Durch diese Art der Methodik soll erforscht werden in welchem Zusammenhang visuelle und musikalische Inhalte einer Szene stehen, sowie welche der beiden eventuell dominiert. Ebenso wird dadurch untersucht, ob sie nur in einer bestimmten oder unbestimmten Kombination die Wahrnehmung und damit die von den Teilnehmern der Umfrage jeweils zugeschriebenen Stimmungen der Szenen maßgeblich beeinflussen. Des Weiteren wird untersucht, ob sich eine Beziehung zwischen Filmgenre einer Szene und dem unterlegten Musikgenre jener Szene feststellen lässt.