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Gamedesign als Marketing

Thesis_SchwanzerPhilippMarcus (I25607-1)

Wie Spielemechaniken Nachfrage für virtuelle Güter kreieren

Autor: Philipp Marcus Schwanzer
Studiengang: OMB
Betreuung: Prod. Dr. Christoph Zydorek, Prof. Jirka Dell'Oro-Friedl

Live im Alfaview:
15:00 - 16:00 Uhr im virtuellen Hörsaal Externer Link wird in neuem Fenster geöffnet:DM-04, Unterraum J
Die PPT-Folien zur Thesispräsentation können Datei herunterladen:hier heruntergeladen werden.

 

Der Verkauf virtueller Güter durch den Einsatz von echtem Geld ist zu einer der wichtigsten Einnahmequellen von Onlinewelten und besonders der Videospielbranche geworden. Aufbauend auf der gleichnamigen Arbeit von Hamari und Lehdonvirta soll gezeigt werden wie die Vermarktung dieser Güter heute funktioniert und wie sich das Marketingverständnis, im Hinblick auf das Spieldesigns als relevante Marketingtechnik in Videospielen, verändert hat.

Im Gegensatz zu früher reicht es heute nicht mehr aus, die reine Schaffung von Bedürfnissen bei Nutzern und die alleinige Profitabilität der Güter als Marketingziel festzulegen, sondern es muss sich auf den einzelnen Kundenwert fokussiert werden. Dieser neue Ansatz verändert nicht nur das Marketingverständnis der realen Welt, sondern auch das von Videospielentwicklern.

Diese stehen nun vor der Frage, welche Designs zu einer langanhaltenden und profitablen Nachfrage der Nutzer führen. Spielmechaniken müssen als eine Reihe von Marketingtechniken betrachtet werden, die für den Verkauf virtueller Güter entwickelt wurden. Über die Mehrdimensionale Verwendung dieser Techniken können virtuelle Güter langfristige profitable Erträge generieren.

Mithilfe eines Überblicks über eine Reihe von derzeit erfolgreichen/beispielhaften Spielen sollen gebräuchliche Muster und Spielmechaniken beschrieben und gezeigt werden, wie diese Mechanismen aus der marketingwissenschaftlichen Perspektive erklärt werden können. Die Ergebnisse sollen eine neue Perspektive des Spieldesigns mit verschiedenen Implikationsvorschlägen für Entwickler geben. Ebenfalls soll eine neue Perspektive für die Vermarkter gewöhnlicher Waren und Dienstleister vorgeschlagen werden: Die Unterstützung ihrer bisherigen Marketingstrategien durch die Nutzung von Spieltypischen-Elementen.