Aktuelle Informationen der HFU zum Thema Coronavirus: www.hs-furtwangen.de/coronavirus

Über den Zusammenhang von Klangeigenschaften und Höreindrücken im Kontext von akustischen ASMR-Erfahrungen

Autor: Daniel Kern
Studiengang: MKB
Betreuung: Prof. Norbert Schnell, Prof. Matthias Reusch

Live im Alfaview:
09:00 - 10:00 Uhr im virtuellen Hörsaal Externer Link wird in neuem Fenster geöffnet:DM-01, Unterraum A
Die PPT-Folien zur Thesispräsentation können Datei herunterladen:hier heruntergeladen werden.

 

Autonomous Sensory Meridian Response, kurz ASMR, beschreibt ein sensorisches Phänomen, welches durch auditive, visuelle und taktile Trigger ausgelöst werden kann. Dabei fühlen die Betroffenen nach Erfahrungsberichten meist ein Kribbeln auf der Haut und der Wirbelsäule entlang. Die auditiven Trigger scheinen besonders effektiv zu sein, weshalb sie den Gegenstand dieser Thesis darstellen. Das Spektrum der Klänge ist hierbei sehr breit. Vom Rauschen des Meeres bis zum Schmatzen mit dem Mund kann es sich um die verschiedensten auditiven Trigger handeln. Vor allem durch YouTube und andere soziale Medien hat ASMR über die letzten Jahre viel Aufmerksamkeit und eine beachtliche Anhängerschaft erlangt. Das Ziel der Bachelorthesis ist es zu untersuchen, wie diese Klänge von den Hörern empfunden und beschrieben werden. Dabei werden sie genretypisch binaural über Kopfhörer rezipiert. Darauf basierend wird untersucht, wie die Klänge möglicherweise kategorisiert werden können und in welcher Weise der subjektive Höreindruck mit den Klangeigenschaften zusammenhängt. Hierfür wurde eine Umfrage durchgeführt, bei welcher über hundert Probanden zufällig ausgewählte auditive Trigger anhörten und einen Fragebogen dazu ausfüllten.