Aktuelle Informationen der HFU zum Thema Coronavirus: www.hs-furtwangen.de/coronavirus

Fear of Missing Out - Ein neuartiges Phänomen oder ein soziales Grundbedürfnis?

Autorin: Alena Hurst
Studiengang: MKB
Betreuung: Prof. Dr. Ullrich Dittler, Sandra Beuck

Live im Alfaview:
10:00 - 11:00 Uhr im virtuellen Hörsaal Externer Link wird in neuem Fenster geöffnet:DM-03, Unterraum I
Die PPT-Folien zur Thesispräsentation können Datei herunterladen:hier heruntergeladen werden.

Inzwischen existiert weltweit eine hohe Dichte an Smartphones – und das mittlerweile in allen Altersstufen. Dabei ist das Nutzungsverhalten abhängig von den Interessen der Nutzer - ob Austausch von Direkt-Nachrichten, das Hören von Musik oder das Nachschauen wichtiger Informationen. Der eigentliche Nutzen des Smartphones, das Telefonieren, spielt dagegen inzwischen eine eher untergeordnete Rolle. Doch die Möglichkeiten des Smartphones bestimmen umgekehrt auch zunehmend unser Nutzungsverhalten.Es stellen sich also folgende Fragen: Erleichtert uns die Nutzung sozialer Medien, ein selbstbestimmtes Leben zu führen? Oder sind es umgekehrt die sozialen Medien, die zunehmend unser Leben bestimmen? Entsteht dabei das Gefühl, etwas zu versäumen, wenn wir nicht ständig online sind? Das englische Akronym FoMO steht ausgeschrieben für Fear of Missing Out und beschreibt eben jene Angst, etwas zu verpassen. Dieser Begriff wurde 2013 sogar ins English Oxford Dictionary aufgenommen. Bislang wurde FoMO in Studien hauptsächlich in Zusammenhang mit sozialen Netzwerken untersucht, da sie als Hauptauslöser des Phänomens gelten. Mein Forschungsschwerpunkt liegt hingegen auf der Frage, inwiefern es sich bei FoMO wirklich um ein neuartiges Phänomen handelt, das mit dem Aufkommen sozialer Medien entstanden ist, oder es vielmehr ein soziales Grundbedürfnis eines jeden Menschen ist.